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Verbraucherschützer wollen gegen YouTube vorgehen

10 Apr

Der Google-Tochter YouTube droht in den USA Ärger. Verbraucherschützer werfen dem Videoportal unerlaubtes Datensammeln vor – bei Kindern.

Kinder in den USA lieben es, Videos mit Kinderliedern auf YouTube zu schauen. Allein der Kinderkanal „ChuChu TV Nursery Rhymes & Kids Songs“ hat über 16 Millionen Abonnenten. Doch die Beliebtheit der YouTube-Kinderkanäle ist Verbraucherschützern in den USA ein Dorn im Auge. Mittlerweile haben sich 20 Gruppen zusammengetan, die Beschwerde gegen Google bei der Federal Trade Commission, der Bundeshandelskommission der USA, einreichen wollen. Ihr Vorwurf: Die Google-Tochter YouTube sammelt unerlaubt persönliche Daten von Kindern unter 13 Jahren und nutzt die Infos, um gezielt Werbung auszuspielen.

Verletzt YouTube Kinderschutz-Gesetz?

Nach Ansicht der Verbraucherschützer verletzt YouTube damit den „Children’s Online Privacy Protection Act“, ein US-Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Netz, berichtet die New York Times. Dem Gesetz zufolge dürfen Firmen persönliche Daten der Kinder nur mit Einwilligung der Eltern sammeln. Wird die Behörde gegen YouTube vorgehen? Tatsache ist, dass sich YouTube in seinen Geschäftsbedingungen mit den Hinweisen absichert, dass YouTube-Nutzer mindestens 13 Jahre alt sein müssen. In den Datenschutzrichtlinien beschreibt YouTube zudem, dass das Unternehmen Daten zum Gerät, zum Standort, zu Surfgewohnheiten, die Telefonnummer und mehr sammelt, um maßgeschneiderte Werbung und Dienste auszuspielen.

 
 

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