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Firefox 9.0.1 zum Download: 30-50 Prozent mehr Javascript-Performance und Fix …

24 Dez

Firefox 9 zum Download: 30-50 Prozent mehr Javascript-Performance (3)

 

Firefox 9 zum Download: 30-50 Prozent mehr Javascript-Performance (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]

Der Open-Source-Browser Mozilla Firefox ist dank Tabbed Browsing, integrierten Funktionen wie Suchleisten und durch die Erweiterbarkeit per Add-ons der mit Abstand meist genutzte Internet-Browser der PCGH-Community. Dank seiner Flexibilität und dem großen Angebot an Add-ons durch Drittanbieter erfreut sich Firefox einer großen Anhängerschaft. Zwar rendert der Browser etwas langsamer als die Webkit-Konkurrenz, aber er bietet Ausgleich beim Komfort. Die Mozilla Foundation hat nun Firefox 9 zum Download bereitgestellt. Den Download finden Sie am Ende des Artikels oder ganz schnell über den roten Kopf oben rechts.

Wie üblich wird Firefox 9 erst in einigen Tagen über den Auto-Updater ausgeliefert. Die Webseite wurde auch noch nicht umgestellt, aber in den Tiefen des FTP-Server ist die stabile Version bereits verfügbar. Version 9 soll vor allen Dingen eine Verbesserung bei der Javascript-Performance bieten. Zwischen 30 und 50 Prozent werden versprochen. Das wird über “Type Inference” erreicht – eine Codeanalyse generiert vorab Variablen für Typ-Informationen. Außerdem wurde der Support für Mac OSX Lion verbessert. Optisch wurde das Theme noch einmal feingeschliffen und Firefox unterstützt nun Zwei-Finger-Wisch-Gesten. Implementiert wurden zudem neue CSS-Funktionen wie zum Beispiel “font-stretch” zum Strecken von Schriftarten.

Noch im experimentellen Status ist HTML5 im Vollbild: Das soll Webseiten erlauben, zusätzliche Elemente darzustellen. Auch Spiele und Videos können die Funktion nutzen. Die Funktion muss noch manuell aktiviert werden, wenn sie gewünscht wird. In Firefox 10, der in rund sechs Wochen erscheint, soll die Funktion dann automatisch an Bord sein.

In Version 9.0.1 wurden die automatischen Updates für Mac-OS-X-Nutzer aktiviert. Hier gab es in Fassung 9.0 noch Probleme.

Hintergrund: Firefox Rapid-Release
Nach dem Start des Firefox 4 wechselte Entwickler Mozilla zum Rapid-Release-Modell, doch manch einer war von der Zeit bis zum Release des Firefox 5 enttäuscht. Dabei war es zu erwarten, dass es im ersten Anlauf noch einmal länger dauern wird. Nach dem ersten Zyklus von 12 bis 18 Wochen hat man bei Mozilla aber erfolgreich umgestellt und kann alle sechs Wochen eine neue Browserversion liefern. Der kürzere Entwicklungszyklus sorge neben schnellerer Verfügbarkeit von neuen Funktionen auch für eine größere Robustheit der Software, so Johnathan Nightingale in einem Blogeintrag. Nach dem neuen Prozess sei es Mozilla möglich neue Funktionen in 12 bis 18 Wochen im Browser zu haben. Außerdem könne man auf mehr Tester zurückgreifen, da die Software im Grunde stabiler ist.

Nach einer sechswöchigen Entwicklung lassen sich neue Funktionen binnen 12 Wochen, in denen sie die Aurora- und Beta-Phase durchlaufen, in den finalen Browser integrieren, so die Rechnung. Die drei Phasen finden permanent parallel statt. Während Firefox 6 in der Betaphase ist, ist Firefox 7 in der Aurora-Phase und Firefox 8 steckt in der Entwicklungsphase. Ist Ein Browser erst einmal in der Testphase, wird er nicht mehr geändert und geht so in den Download. Durch dieses “3-Schicht-System” lassen sich alle sechs Wochen Browser veröffentlichen, sofern die Zahnrädchen ineinandergreifen und nichts Größeres schief geht. Im Rahmen dessen wurde auch die Versionierung geändert, die nun immer volle Zahlen hochzählt. Alle Infos zum Firefox, dem Internetbrowser von Mozilla, finden Sie auf der Themenwebseite.

 
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Computer – Internet: Zeitung: Hacker-Angriff auf US-Handelskammer

22 Dez
  • <!– Video –>

    Prantls Politik —
    Warum Wulff nicht zurücktreten darf

    Video
    Ist Christian Wulff der richtige Bundespräsident? Die Zweifel an ihm sind gewachsen, dennoch wäre ein Rücktritt der falsche Schritt. Er muss seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen, dazu muss Wulff im Amt bleiben.

    Ein Videokommentar von
    Heribert Prantl

  •  
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    Internet: Fast ein Viertel aller Deutschen sind nicht im Netz

    19 Dez

    77 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland verfügten 2011 über einen Internetzugang. Davon nutzte mit 93 Prozent die große Mehrheit einen Breitbandanschluss für eine schnelle Internetverbindung, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Am weitesten verbreitet sei dabei der Internet-Zugang über einen DSL-Anschluss gewesen (82 Prozent). Knapp einem Drittel der Haushalte mit Internetanschluss standen den Statistikern zufolge gleich mehrere Verbindungsarten für den Internetzugang zur Verfügung. Die häufigste Verbindungsart nach dem DSL-Anschluss war dabei mit 19 Prozent der schnelle, mobile Internetzugang mit Handy, Smartphone oder Laptop.

    Hingegen verzichteten 23 Prozent aller Privathaushalte in der Bundesrepublik laut Statistik komplett auf einen Internetzugang. Dies waren vor allem Ein- und Zweipersonenhaushalte ohne Kinder. Knapp drei Viertel der Betroffenen hätten „keinen Bedarf“ als Grund für ihren Verzicht genannt. Bei rund einem Drittel der Befragten ohne Internetanschluss habe auch mangelnde Sachkenntnis eine Rolle gespielt. Eine fehlende Verfügbarkeit schneller Internetverbindungen sei hingegen kein nennenswerter Hinderungsgrund gewesen.

     
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    Internet: Zynga verpatzt Börsendebüt

    17 Dez

    Nachbörslich ging es für den Anbieter bekannter Facebook-Spiele wie „Farmville“ weiter abwärts. Die flaue Nachfrage bei Zynga dürfte auch Facebook zu denken geben. Dem größten sozialen Online-Netzwerk werden Börsenambitionen für das kommende Jahr nachgesagt. Während Zynga bei seinem Börsendebüt 1 Milliarde Dollar einnahm, soll Facebook 10 Milliarden Dollar anpeilen. Die Unternehmen sind eng verbandelt: Der Großteil der Zynga-Spieler stammt von Facebook; viele Facebook-Nutzer wiederum kehren wegen der Zynga-Spiele immer wieder zurück.

    Zynga hatte bei Investoren 100 Millionen Aktien zum Preis von jeweils zehn Dollar platziert. Das ganze Unternehmen wurde dadurch mit sieben Milliarden Dollar. Das war deutlich niedriger aus als erwartet. Noch zuletzt wurde mit einer Gesamtbewertung von zehn Milliarden Dollar gerechnet. Im Sommer war sogar über einen möglichen Börsenwert von 15 bis 20 Milliarden Dollar spekuliert worden. Mit gut 14 Prozent brachte Zynga einen höheren Anteil am Unternehmen an die Börse als andere Online-Firmen in diesem Jahr.

    Der schwache erste Börsentag für Zynga wurde von Marktbeobachtern als Zeichen dafür gewertet, dass sich das Klima für Internet-Börsengänge insgesamt deutlich eingetrübt hat. Schon in den vergangenen Monaten waren die Aktien mehrerer Firmen wie die Schnäppchen-Website Groupon oder das Internet-Radio Pandora nach einem anfänglichen Kursfeuerwerk unter den Ausgabepreis gerutscht.

    Zynga hat die erfolgreichen Simulationen „Cityville“, „Castleville“ und „Farmville“ entwickelt, bei denen Spieler eine Stadt, ein mittelalterliches Königreich oder einen Bauernhof aufbauen. Das Spielen ist an sich ist kostenlos, Nutzer können aber für kleine Beträge virtuelle Güter kaufen, auf die sie sonst lange warten müssten. „Farmville“-Bauern kommen beispielsweise dank eines Traktors schneller voran. 223 Millionen Facebook-Nutzer pro Monat tummeln sich in den Spielen.

    Das Unternehmen macht Gewinn, doch zuletzt waren Zweifel aufgekommen, ob Zynga auch in Zukunft mit einem solchen Zulauf an Spielern rechnen darf. Überdies ist die allgemeine Stimmung am Aktienmarkt wegen der Schuldenkrise gerade nicht rosig. Google war schon 2004 an die Börse gegangen und hatte damals 1,7 Milliarden Dollar eingesammelt.

     
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    Internet: Lob für Übergangszeit bei Facebook-Chronik

    15 Dez

    Das erklärte der Datenschutzbeauftragte von Hamburg, Johannes Caspar. Diese Wahlmöglichkeit müsse auf Dauer bestehen bleiben, forderte der Jurist, dessen Behörde in Deutschland für Facebook zuständig ist. Kritisch sieht er allerdings die großen Datenmengen, die das Unternehmen sammeln könne.

    Die Möglichkeit, Privates öffentlich zu machen, werde durch die Chronik „wesentlich erweitert“: „Jeder kann hier sein Leben in allen Details selbst inszenieren. Damit werden die Datenmengen, die von den Nutzern in Umlauf gebracht werden, deutlich zunehmen.“ Dadurch müssten Mitglieder stärker längst vergessene Einträge kontrollieren und das eigene Profil regelmäßig „aufräumen“.

     
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    Android-SMS-Abzocke erreicht deutsche Nutzer

    14 Dez

    Das Sicherheitsunternehmen Lookout hat Abzock-Apps im Android Market entdeckt, die es unter anderem auf deutsche Nutzer abgesehen haben. Die als Horoskop-Apps getarnten Programme können Premium-SMS in insgesamt 18 Länder verschicken. Bislang haben Kriminelle diese Masche ausschließlich im Ausland genutzt. Weitere Varianten dieser App sind als Wallpaper- und Spiele-Downloader getarnt.

    Die Apps zeigen nach dem Start nur einen Button an, den man zum Fortfahren anklicken soll. Damit segnet man aber ein undurchschaubares Geflecht an Geschäftsbedingungen ab, mit denen der Nutzer auch den Versand der kostspieligen Kurznachrichten abnickt. Dieser Trick wurde bislang vor allem für Abofallen genutzt.

    Zuletzt haben die Abzocker gleich 13 Apps in den Market geladen, die nach Ansicht von Lookout bisher schon über 14.000 Mal heruntergeladen wurden. Das Unternehmen hat Google informiert, woraufhin die insgesamt mehr als 20 Apps aus dem Market entfernt wurden.

    Corazon LLC:
    Horoscope (horoscope.android)
    Horoscope (com.corazon.horoscope)

    Corelly LLC:
    Horoscope (com.corelly.horoscope)

    Ranzy LLC:
    Twilight (com.Twilight.wallpapers)
    Puss in Boots (com.Puss.Boots.wallpapers)
    Moneyball (com.Moneyball.wallpapers)

    Astrolog LLC:
    Sim City Deluxe FREE (com.astrolog.sim.city.deluxe.free)
    Need for Speed Shift FREE (com.astrolog.need.forspeed.shift.free)
    Great Little War Game FREE (com.astrolog.great.little.war.game.free)

    Logastrod:
    Cut the Rope (com.Cut.the.Rope)
    Angry Birds (com.Angry.Birds)
    Assassins Creed (com.Assassins.Creed)
    Talking Tom Cat (com.Talking.Tom.Cat)
    NEED FOR SPEED Shift (com.nsf.Shift)
    Where is My Water? (com.swampy.Water)
    Great Little War Game (com.Great.little.War.Game)
    World of Goo (com.World.Goo)
    Shoot The Birds (com.Shoot.The.Birds)
    Riptide GP (com.Riptide.GP)
    Talking Larry the Bird (com.Talking.larry.Bird)
    Bag It! (com.Bag.It)
    Talking Larry the Bird (com.Talking.Larry.Bird)
    Angry Birds (com.Angry.Birds.free)

    Allwing Concept:
    TETRIS (com.tetris.free)
    Pool Master Pro (com.Pool.Master.free)
    Reckless Racing (com.Reckless.Racing.free)
    Paradise Island (com.Paradise.Island.free)

     

    Internet: Musikdienst Rara.com startet in 23 Ländern

    13 Dez

    Der Streaming-Dienst biete Zugang zu rund zehn Millionen Titeln aller großen Plattenfirmen. Hinter dem Portal stehen die Gründer des britischen Dienstleisters Omnifone, der im Auftrag von Firmen wie Sony und Research in Motion (RIM) webbasierte Musik-Plattformen betreibt und auch die Infrastruktur von rara.com stellt.

    Nutzer können die Musik per Internetverbindung auf ihr Gerät streamen. Der Online-Zugang zu rara.com kostet regulär rund 5 Euro im Monat, bei der Nutzung mobiler Geräte werden 10 Euro fällig. In den ersten drei Monaten kostet der Dienst rund 1 Euro, mobil 2 Euro.

    Rara.com hat Lizenzvereinbarungen mit Universal Music, Sony, EMI und Warner Music – damit sind die weltweit größten Musikkonzerne – die „major labels“ – an Bord. Zudem stellten mehrere andere Labels ihr Angebot zur Verfügung, erklärte das Unternehmen. Auch mit den Verwertungsgesellschaften habe man eine Vereinbarung getroffen, darunter die Gema in Deutschland.

    Der Dienst nimmt zunächst vor allem Europa und Nordamerika ins Visier. Er sei in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Spanien, zudem in den USA, Kanada und Mexiko verfügbar.

     
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    Das Christkind kauft im Internet

    11 Dez

    Zuletzt aktualisiert: 11.12.2011 um 19:00 UhrKommentare

    Weihnachtsgeschenke per Mausklick. Zwei von fünf Kunden kaufen Geschenke bereits im Internet. Und es werden immer mehr.

    Foto © APA

    Wozu der Stress?” fragen sich immer mehr Österreicher und räkeln sich gemütlich auf ihrer Wohnzimmercouch. Den Laptop auf den Beinen erledigen sie daneben vollkommen relaxt ihren Weihnachtseinkauf. Online, mit einem Mausklick. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, sparen sie dabei Nerven und Kilometer.



    Immer öfter entziehen sich die Menschen dem Shoppingmarathon an Einkaufssamstagen. Nur mehr für 17 Prozent der Österreicher ist das Einkaufen an den Adventsamstagen attraktiv. Zwei von fünf erledigen bereits ihren Weihnachtseinkauf im Internet, besagt die Weihnachtsstudie der Karmasin Motivforschung. Laut einer Studie von RegioPlan werden in Österreich bereits sieben Milliarden Euro im Onlineverkauf umgesetzt. Beim heurigen Weihnachtsgeschäft geht ein Gutteil davon über den virtuellen Ladentisch. 41 Prozent der Österreicher wollen laut Karmasin-Studie ihre Geschenke online bestellen. Vor allem der Elektrohandel mit 31 Millionen Euro oder 13 Prozent des Umsatzes profitiert. Verständlich, dass Unternehmen wie Niedermeyer, Saturn, Mediamarkt ins Netz drängen. Elektrohändler Hannes Majdic hat den Braten schon vor Jahren gerochen und einen großen Teil seines Geschäftes auf das Onlinegeschäft verlagert. Der Trend gibt ihm recht. “Heuer haben wir einen Preiskampf wie noch nie. Der Kunde vergleicht Preise und kauft dann im Internet”, so Majdic. Vor allem die Jungen gehen mit Smartphone und Laptop ganz selbstverständlich um. Wenn man seine Reisen im Netz kauft, warum dann nicht auch Weihnachtsgeschenke? Majdic rechnet heuer mit Steigerungen von über 30 Prozent. “Der Ausweg für den Einzelhandel kann künftig nur besseres Service und Problemlösungen sein.”

    158 Produkte pro Sekunde

    Ein Big Player im virtuellen Handel ist Amazon. Er hat vor Weihnachten wirklich Stress. 2010 bestellten Kunden über die weltweiten Amazon-Websites 158 Produkte pro Sekunde. Beim Versandhändler Otto Group war der größte Treiber des 200-Millionen-Umsatzes der Onlinehandel. “Knapp 50 Prozent ist Onlineumsatz”, sagt der Vorstand des Versandhauses, Hans Otto Schrader. Dem Sportartikelhandel sagt RegioPlan ein Umsatzplus im Internet von acht Prozent voraus.

    Doch Achtung im weltweiten Netz lauern Gefahren, die den Weihnachtsfrieden stören könnten. So mancher hatte schon beim Kauf einer “garantiert echten” Designertasche ein gefaktes Teil im Packerl. Auch häufen sich Fälle, dass bereits bezahlte Waren einfach nicht geliefert werden.

     
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    Einigung von Bitkom und GEMA – Weg frei für Neue Internet-Musikdienste für …

    09 Dez

    München/Berlin (RPO). Im Ausland bereits erfolgreiche Internet-Musikportale wie Spotify, Apples iTunes Match und Google Music könnten bald auch in Deutschland starten. Der IT-Branchenverband Bitkom und die Verwertungsgesellschaft GEMA haben dafür den Weg frei gemacht.

    Nach jahrelangem Streit einigten sie sich am Donnerstag auf die Höhe der Urhebervergütungen, die von den Betreibern von Internet-Musikportalen abgeführt werden müssen, sowie auf eine Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote, wie die Gema in München mitteilte. Die Portale äußerten sich aber noch nicht zu konkreten Plänen eines Markteinstiegs.

    Die Lizenzgebühren betragen laut GEMA pro Musikstück zwischen sechs und neun Cent netto. Die Einigung gilt rückwirkend zum 1.

    Januar 2002. Dienste wie Spotify, iTunes Match und Google Music standen wegen des bisher fehlenden Vergütungsmodells bislang noch nicht in Deutschland zur Verfügung. Sie gelten jedoch als Hoffnungsträger der gebeutelten Musikindustrie.

    Rein werbefinanzierte Musikdienste und Musikvideos werden von dem neuen Vertrag aber noch nicht abgedeckt. Der Streit um Videoportale wie YouTube ist nach wie vor ungeklärt, hier wird weiter verhandelt.

    Renner hält Einigung für nicht ausreichend

    Bitkom-Vizepräsident Volker Smid sagte: “Wir gehen davon aus, dass es künftig noch mehr Musikdienste in Deutschland geben wird, bei denen Nutzer für eine monatliche Pauschalgebühr alle Titel vollständig online hören können.”

    Der Berliner Musikunternehmer Tim Renner hingegen hält die Einigung für unzureichend. Spotify und andere Streamingdienste basierten darauf, dass sie Kunden über einen “Feels like Free”-Dienst anlockten, um ihn dann in ihre kostenpflichtigen Premium Services zu überführen, sagte der Chef von Motor Entertainment der Nachrichtenagentur dapd. Das führende Videoportal YouTube basiere dagegen rein auf Werbeerlösen. “So erfreulich die Einigung zwischen Bitkom und GEMA auch ist, solange sie die werbebasierten Dienste nicht umfasst, ist sie im Sinne des Geschäftsmodells von Streamingdienstleistern wenig wert.”

    Auch der Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie, Florian Drücke, sagte auf dapd-Anfrage, die Branche freue sich zwar über die lang erwartete Einigung zwischen GEMA und Bitkom. Dennoch könne dies nur ein erster Schritt für die “überfälligen Einigungen in der werbefinanzierten Musiknutzung sowie auch im Videobereich sein”.

    Unternehmen äußern sich noch nicht zu konkreten Plänen

    Mögliche Starts neuer Dienste in Deutschland sind noch offen. Ein GEMA-Vertreter in München sagte auf dapd-Anfrage, ob der “Durchbruch” Google Music und Apple iTunes Match dabei helfen werde, sei unklar. Bei iTunes Match stellten sich “noch ganz andere Fragen”. So warte Apples Dienst mit der Möglichkeit auf, bereits vor Jahren heruntergeladene Titel rückwirkend in der “Datenwolke” zu aktivieren, um sie von überall aus abzurufen. Das sei eine Form der Nachlizenzierung. “Ob das möglich ist, müssen wir prüfen.”

    Apple wollte die Einigung nach Angaben eines Konzernsprechers in München zunächst nicht kommentieren. Der Internet-Konzern Google begrüßte die neuen Entwicklungen. “Das ist das richtige Signal”, sagte ein Unternehmenssprecher auf dapd-Anfrage in Hamburg. Auch er betonte aber, was dies für einzelne Dienste wie das neue Google Music konkret bedeute, könne er noch nicht absehen.

    Bei Google Music liegen die Musiktitel auf zentralen Servern im Internet. Der Nutzer erwirbt eine Lizenz, kann die Titel auch lokal auf seinem Computer oder Musikgerät speichern, aber zugleich von überall aus abrufen. Ebenso funktioniert Apples iTunes Match. Die Dienste sind bisher nicht in Deutschland verfügbar, weil die Rechte und Vergütungen für Live-Abrufe der Titel nicht geklärt waren.

    Der schwedische Streamingdienst-Anbieter Spotify wollte sich zu Plänen für einen deutschen Markteintritt auf dapd-Anfrage ebenfalls nicht äußern. Das Unternehmen aus Stockholm bietet seine Musik-Streams entweder als bezahltes Abonnement werbefrei oder mit Reklame unentgeltlich an. Seit April laufen pro Nutzer monatlich aber nur noch maximal zehn Stunden Musik umsonst. Das 2006 gegründete Unternehmen hat nach eigenen Angaben zehn Millionen Nutzer, davon zahlen mehr als zwei Millionen.

     

     

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    Internet: Millionen-Forderungen aus Abmahnungen versteigert

    07 Dez

    „Wir konnten bereits ein reges Interesse an unserer Website „auktion.urmann.com“ verzeichnen“, teilte Rechtsanwalt Thomas Urmann auf Anfrage mit. Beteiligen könne sich jede juristische Person, die eine Gewerbeanmeldung oder einen Handelsregisterauszug vorlegen könne.

    „Eine solche Versteigerung ist neu, das hat es noch nicht gegeben“, sagte die Düsseldorfer Rechtsanwältin Eva Dzepina der Nachrichtenagentur dpa. Als eine juristische Dienstleistung sei eine solche Versteigerung von Forderungen nicht problematisch. Es stelle sich aber die Frage, ob die Erwerber dieser Forderungen die Ansprüche auch vor Gericht eintreiben könnten. Dabei müsse unter Umständen im Einzelfall gerichtlich nachgeprüft werden, um welche Downloads es sich handle. Das könne auch für ein Inkasso-Unternehmen sehr diffizil und aufwendig werden. Nach einem Bericht des Online-Portals „heise.de“ handelt es sich bei den Urheberrechtsverstößen um Downloads von Pornofilmen und um entsprechende Forderungen aus den Jahren 2010 und 2011.

    Der Kölner Anwalt Christian Solmecke sagte, die Versteigerung zeige, welches Ausmaß Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen bereits erreicht hätten. Er schätze, dass jährlich eine halbe Million Menschen in Deutschland eine solche Abmahnung erhielten. Solmecke sprach in einer Pressemitteilung vom „ungewöhnlichsten Schritt einer Kanzlei seit Beginn der Filesharing-Abmahnungen vor sechs Jahren“ und von Zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Forderungen.

     
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