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„Iris“ späht aus

29 Jun

Nasa-Späher „Iris“ hat sein Ziel im Erdorbit erreicht: Der Satellit soll die Sonnenwinde erforschen, die nicht nur für schöne Polarlichter sorgen, sondern auch die technisierte Zivilisation bedrohen.

Mit einer ungewöhnlichen Startprozedur hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa ihren Satelliten „Iris“ erfolgreich ins All befördert. An Bord eines Flugzeugs wurde die „Pegasus“-Trägerrakete mit „Iris“ vom Luftwaffenstützpunktes Vandenberg in Kalifornien in die Luft gebracht.

Etwa 160 Kilometer von der Küste entfernt in knapp 12.000 Metern Höhe wurde die Rakete abgekoppelt und gezündet. Nach einem 13-minütigen Flug erreichte der Satellit schließlich seine Umlaufbahn.

Die 2,1 Meter lange und 180 Kilogramm schwere „Iris“ soll aus dem Orbit mit einem Ultraviolett-Teleskop neue Erkenntnisse über die Sonne liefern. Damit soll unter anderem das Weltraumwetter mit den Sonnenwinden besser vorhergesagt werden können, die die Funktion von Kommunikationssystemen auf der Erde beeinträchtigen können.

Der Sonnen-Satelliten soll zudem klären, warum die Korona der Sonne bis zu zehn Millionen Grad heiß werden kann, während auf der Oberfläche der Sonne „nur“ Temperaturen von rund 6000 Grad herrschen. Gemessen an anderen Nasa-Projekten ist „Iris“ mit Kosten von 182 Millionen Dollar eine äußerst günstige Mission.

 
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