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	<title>Anonyme Domains und Webspace</title>
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		<title>Größter Internet-Börsengang für Facebook: 38 Dollar je Aktie</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 21:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Größter Internet-Börsengang für Facebook: 38 Dollar je Aktie 17.05.2012, 22:34 Uhr 17.05.2012, 22:34 Uhr abendblatt.de   Facebook hat bei dem größten Börsengang eines Internet-Unternehmens aller Zeiten bereits 16 Milliarden Dollar eingenommen. Die Aktie kostet 38 Dollar. Ab Freitag wird die Facebook-Aktie an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Im Vorfeld nahm Facebook bereits 16 Milliarden Dollar durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 id="article-headline">Größter Internet-Börsengang für Facebook: 38 Dollar je Aktie</h2>
<p>	        		<span class="article-info article-author"><br />
					<em>17.05.2012, 22:34<br />
            Uhr</em><br />
					<span class="value">17.05.2012, 22:34<br />
            Uhr</span><br />
					abendblatt.de  </span></p>
<p class="intro">Facebook hat bei dem größten Börsengang eines Internet-Unternehmens aller Zeiten bereits 16 Milliarden Dollar eingenommen. Die Aktie kostet 38 Dollar.</p>
<p>	        	<img height="306" border="0" width="459" alt="" src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/ed61c_nasdaq_HA_Vermisch_1158567c.jpg" />
<p class="caption">
	    Ab Freitag wird die Facebook-Aktie an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Im Vorfeld nahm Facebook bereits 16 Milliarden Dollar durch Investoren ein<br />Foto: REUTERS</p>
<p><em>New York . </em><br />
Facebook hat den größten Börsengang eines Internet-Unternehmens aller Zeiten<br />
  gestemmt. Das soziale Netzwerk konnte seine Aktien zum anvisierten<br />
  Höchstpreis losschlagen. Facebook und seine Alteigentümer nahmen insgesamt<br />
  16 Milliarden Dollar ein (12,3 Mrd Euro).
</p>
<p>
Pro Stück gingen die Anteilsscheine für 38 Dollar an die Investoren. Das lag<br />
  am oberen Ende der Preisspanne von 34 bis 38 Dollar. Das teilte Facebook am<br />
  späten Donnerstag mit. Am Freitag wird die Aktie zum ersten Mal an der<br />
  US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt.
</p>
<p>
Damit liegt die Gesamtbewertung des Internetunternehmens bei rund 104<br />
  Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Google hatte bei seinem Börsengang im Jahr<br />
  2004 Aktien für 1,7 Milliarden Dollar verkauft und kam auf eine<br />
  Gesamtbewertung von 23 Milliarden Dollar. Heute sind es gut 200 Milliarden<br />
  Dollar.
</p>
<p>
Der Börsengang ist der Höhepunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Mark<br />
  Zuckerberg hatte Facebook zusammen mit Kommilitonen 2004 als digitales<br />
  Jahrgangsbuch für Studenten auf die Beine gestellt. Schon im ersten Jahr zog<br />
  das Netzwerk rund eine Million Nutzer an. Mittlerweile sind es gut 900<br />
  Millionen. (abendblatt.de/dpa)
</p>
<p class="header">Multimedia</p>
<ul>
<li>
<p class="wVideoImage">
		<a title="Investoren setzen auf Facebook" href="http://video.abendblatt.de/watch/1640766954001" rel="lightbox"><br />
			<img src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/ed61c_video_thumb.png" width="143" height="93" alt="Video" /></a>
	</p>
<p class="video_title">
		<a title="Investoren setzen auf Facebook" href="http://video.abendblatt.de/watch/1640766954001" rel="lightbox">Investoren setzen auf Facebook</a>
	</p>
<p class="icon-link">
		<a title="Investoren setzen auf Facebook" href="http://video.abendblatt.de/watch/1640766954001" rel="lightbox">Video abspielen</a>
	</p>
</li>
<li class="icon-video">
	                								<a rel="lightbox" href="http://video.abendblatt.de/watch/1620569174001">Facebook Börsengang könnte rund 12 Milliarden Dollar bringen</a>
	                							</li>
</ul>
<p class="box-headline">Für wen der Facebook-Börsengang zur Goldgrube wird:</p>
<p>	<a class="linkArrowLeft"></a><br />
				<span>1</span><br />
				<a class="linkArrowRight"></a></p>
<p class="box-headline">Chronologie: Facebooks Aufstieg vom Studentenwohnheim zum Milliarden-Konzern:</p>
<p>	<a class="linkArrowLeft"></a><br />
				<span>1</span><br />
				<a class="linkArrowRight"></a></p>
<p class="box-headline">Facebook auf einen Blick:</p>
<p>	<a class="linkArrowLeft"></a><br />
				<span>1</span><br />
				<a class="linkArrowRight"></a></p>
<p class="box-headline">Die wichtigsten Web-Börsengänge:</p>
<p>	<a class="linkArrowLeft"></a><br />
				<span>1</span><br />
				<a class="linkArrowRight"></a></p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet: Yahoo-Chef Thompson muss ohne Abfindung gehen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 20:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihm bleiben allerdings die Millionen in bar und Aktien, die er nach seinem Wechsel von seinem früheren Arbeitgeber Ebay erhalten hatte. Das geht aus einer Börsenmitteilung vom späten Montag hervor. Yahoo nannte nicht die Summe, die Thompson behalten kann. Laut früheren Mitteilungen dürfte es um rund sieben Millionen Dollar gehen – einen Antrittsbonus von 1,5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihm bleiben allerdings die Millionen in bar und Aktien, die er nach seinem Wechsel von seinem früheren Arbeitgeber <a href="http://www.finanzen100.de/aktien/ebay-wkn-916529_H1605778363_92226/" target="_blank" title="Aktie: eBay WKN-916529">Ebay<img class="chartIcon" width="16" height="10" src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/d0d82_chart_10_b.png" /></a> erhalten hatte. Das geht aus einer Börsenmitteilung vom späten Montag hervor.
<p>Yahoo nannte nicht die Summe, die Thompson behalten kann. Laut früheren Mitteilungen dürfte es um rund sieben Millionen Dollar gehen – einen Antrittsbonus von 1,5 Millionen Dollar und 5,5 Millionen Dollar in Aktien.</p>
<p>Thompson war am Sonntag aus dem Unternehmen ausgeschieden, nachdem ein Großaktionär einen falschen Abschluss in Computerwissenschaften in seinem Lebenslauf entdeckt hatte und ihn damit öffentlich unter Druck setzte. Wie mehrere US-Medien berichten, habe Thompson dem Yahoo-Verwaltungsrat und Kollegen zudem kurz vor seinem Rückzug eröffnet, dass er an Schilddrüsenkrebs leide. Öffentlich hatte sich Thompson nicht geäußert, sondern war abgetaucht.</p>
<p>Thompson ist formell zwar nicht entlassen worden, die am Montag veröffentlichte Vertragsauflösung nimmt ihm jedoch alle versprochenen Zahlungen. Dem Wall Street Journal zufolge war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, Thompsons Versuch, den falschen Titel auf einen Personaldienstleister zu schieben.</p>
<p>Es ist schon der zweite unrühmliche Abgang eines Yahoo-Chefs binnen kurzer Zeit. Thompson war erst zu Jahresbeginn angetreten. Seine Vorgängerin Carol Bartz war im vergangenen Herbst gefeuert worden, weil sie es nicht geschafft hatte, den Umsatzschwund des Unternehmens zu stoppen. Monatelang war Yahoo führungslos. Thompson hatte erste Erfolge vorweisen können. Ein endgültiger Nachfolger wird noch gesucht.</p>
<p>Noch größere Auswirkungen auf Yahoo dürfte der Umbruch im Verwaltungsrat haben, bei dem der kritische Investor Daniel Loeb mit zwei Vertrauen ins oberste Konzerngremium einzog. Loeb, der den falschen Titel öffentlich gemacht hat, hält knapp sechs Prozent an Yahoo. Er will aggressiv vorgehen, um den Aktienkurs zu steigern.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Internet: SPD wirft Regierung Untätigkeit beim Urheberrechtsschutz vor</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotocredits: dpa / Martin Schutt/Archiv, Colourbox, dpa (12), AFP, Fietz, dpa / Vincenzo Pinto (2), dpa / Dan Peled, dpa / Zurab Kurtsikidze (2), dpa / Angelika Warmuth, dpa / Carmen Jaspersen (2), dpa / Robin Utrecht, dpa / Sergey Dolzhenko, dpa / Francisco Guasco, dpa / Mauricio Duenas, dpa / Leonhard Munoz, dpa / [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fotocredits:</strong>
<p>
dpa / Martin Schutt/Archiv, Colourbox, dpa (12), AFP, Fietz, dpa / Vincenzo Pinto (2), dpa / Dan Peled, dpa / Zurab Kurtsikidze (2), dpa / Angelika Warmuth, dpa / Carmen Jaspersen (2), dpa / Robin Utrecht, dpa / Sergey Dolzhenko, dpa / Francisco Guasco, dpa / Mauricio Duenas, dpa / Leonhard Munoz, dpa / Jeon Heon-Kyun, dpa / Jan Woitas (3), dpa / Raminder Pal Singh, dpa / Sebastian Kahnert, dpa / Holger Hollemann, dpa / Abit Sultan, dpa / Diego Azubel, dpa / RNLI, dpa / Andy Rain, dpa / Rainer Jensen, dpa / Thomas Frey, dpa / Leonardo Munoz, dpa / Maxim Shipenkov (2), REUTERS, dpa / Orestis Panagiotou, dpa / Yna, dpa / Karl-Josef Hildenbrand (2), dpa / Maurizio Gambarini, dpa / Patrick Pleu, dpa / Rungroj Yongrit, dpa / STR, dpa / Yonhap, dpa / Paul Buck, dpa / Marco de Swart, dpa / Sergei Ilnitsky (3), dpa / How Hwee Young (2), dpa / Justin Lane, dpa / Emily Wabitsch, dpa / Narendra Shrestha, dpa / Alexey Nikolsky / Ria Novosti / Government Press Service Pool, dpa / Matiullah Achakzai, dpa / Kimimasa Mayama, dpa / Ali Ali, dpa / Patrick Seeger, dpa / Kim Ludbrook, dpa / Patrick Pleul, dpa / David Ebener, dpa / Daniel Reinhardt, dpa / Bijaya Neupane, dpa / M.A. Pushpa Kumara, dpa / Hayk Badalyan, Playboy, Reuters (2), FOCUS Online, dpa / Malte Christians<br />
<br />
Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Internet: Internet-Nutzer antworten auf Aufruf der Urheber</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin (dpa) &#8211; Nach dem Aufruf von 100 prominenten Autoren und Künstlern zur Stärkung des Urheberrechts haben Internet-Nutzer eine Gegenerklärung veröffentlicht. «Wir wollen das Urheberrecht nicht abschaffen». Dies betonen die Unterzeichner, innerhalb weniger Stunde mehr als 2500. Das Internet habe aber die Rahmenbedingungen für kulturelles Schaffen dramatisch verändert, womit sich für alle neue Fragen stellten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--google_ad_section_start--><!--start: content--><!--AB HIER IHR CONTENT--><br />
<!--[ byline ]-->
<p>Berlin (dpa) &#8211; Nach dem Aufruf von 100 prominenten Autoren und Künstlern zur Stärkung des Urheberrechts haben Internet-Nutzer eine Gegenerklärung veröffentlicht. «Wir wollen das Urheberrecht nicht abschaffen».</p>
<p>Dies betonen die Unterzeichner, innerhalb weniger Stunde mehr als 2500. Das Internet habe aber die Rahmenbedingungen für kulturelles Schaffen dramatisch verändert, womit sich für alle neue Fragen stellten.</p>
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<p>Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder erklärte, er könne die Schriftsteller und Musiker gut verstehen, die momentan den Schutz ihres geistigen Eigentums auch im Internet einforderten. Allerdings dürfe das Netz nicht als Gegenspieler der Kultur betrachtet werden. Das Internet könne die Popularität von Künstlern fördern &#8211; «und zwar ohne riesige Werbetats», schrieb Kauder in einem Beitrag für «Spiegel Online».</p>
<p>«Wir Bürgerinnen und Bürger sind mit den Regeln überfordert, wenn wir im Internet kreativ werden», heißt es in der Erklärung. So sei es unklar, wie viel Text zitiert werden dürfe, ob man eigene Interpretationen von Lieblingsliedern aufnehmen und im Netz veröffentlichen dürfe oder welche Art der Nutzung mit dem Kauf einer CD oder eines Buchs abgegolten sei. «Wir müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen so ausgestalten, dass die Interessen der Urheber gewahrt bleiben &#8211; und dass gleichzeitig möglichst viele Menschen diese Regeln als gerecht empfinden und sich daran halten», fordern die Unterzeichner und rufen zur gemeinsamen Suche nach Lösungen auf.</p>
<p>Am Donnerstag hatten die 100 Erstunterzeichner eine Erklärung «gegen den Diebstahl geistigen Eigentums» veröffentlicht und das Urheberrecht als «historische Errungenschaft bürgerlicher Freiheit» bezeichnet. Zu ihnen gehören die Schriftsteller Daniel Kehlmann, Charlotte Roche, Julia Franck, Uwe Tellkamp, Martin Walser und Günter Wallraff sowie Künstler wie der Schauspieler Mario Adorf. Auch der Musiker und Schriftsteller Sven Regener unterschrieb &#8211; er hatte die Debatte im März mit einer heftigen Polemik in Fahrt gebracht.</p>
<p><a href="http://dpaq.de/KqU3Y">Aufruf der Internet-Nutzer</a></p>
<p><a href="http://dpaq.de/DITBr">Aufruf der Urheber</a></p>
<p class="ressortbacklink">
				Lesen Sie <a title="Lesen Sie mehr zu den Themen  Internet, Medien und Urheberrecht" id="hp.article.bottom.ressortlink.dpa" href="http://www.zeit.de/suche/index?q=Internet+Medien+Urheberrechtfrom=to=rezension=sort=aktuell"><br />
				hier mehr zu den Themen &#8221;Internet&#8221;, &#8220;Medien&#8221; und &#8220;Urheberrecht&#8221;</a>.
			</p>
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<p><!--CONTENT ENDE--><!--end: content--><!--google_ad_section_end--></p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet: Yahoo durchleuchtet Chef nach falschem Titel</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Zudem scheidet aus dem obersten Konzerngremium die Frau aus, die seinerzeit für die Auswahl des neuen Chefs zuständig war. Patti Hart werde sich auf der anstehenden Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl stellen, teilte Yahoo am Dienstag (Ortszeit) mit. Hart sitzt seit zwei Jahren als unabhängiges Mitglied im Verwaltungsrat und war für die Suche nach einem neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zudem scheidet aus dem obersten Konzerngremium die Frau aus, die seinerzeit für die Auswahl des neuen Chefs zuständig war.
<p>Patti Hart werde sich auf der anstehenden Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl stellen, teilte Yahoo am Dienstag (Ortszeit) mit. Hart sitzt seit zwei Jahren als unabhängiges Mitglied im Verwaltungsrat und war für die Suche nach einem neuen Konzernchef verantwortlich. Ihre Wahl vor einigen Monaten fiel auf den Ebay-Manager Thompson.</p>
<p>Im Hauptberuf führt Hart den Spielespezialisten <a href="http://www.finanzen100.de/aktien/international-game-technology-wkn-867131_H1610588997_86723/" target="_blank" title="Aktie: International Game Technology WKN-867131">International Game Technology<img class="chartIcon" width="16" height="10" src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/c40fe_chart_10_b.png" /></a>. Dessen Verwaltungsrat habe sie dazu gedrängt, ihr Amt bei Yahoo niederzulegen, hieß es in der Erklärung. Allerdings hatte der Druck auf Hart zuletzt zugenommen. Sie musste sich die Frage gefallen lassen, warum ihr nicht aufgefallen war, dass Thompson gar keinen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften hat.</p>
<p>Der firmeneigene Untersuchungsausschuss soll genau dieser Frage nun nachgehen und zudem den akademischen Werdegang von Thompson gründlich überprüfen. Dem Verwaltungsrat sei die Dringlichkeit der Angelegenheit bewusst, erklärte Yahoo in einer gesonderten Mitteilung am Dienstag. Yahoo muss schnell handeln, denn Investor Dan Loeb setzt das Unternehmen nach seiner Enthüllung mächtig unter Druck.</p>
<p>Es ist das erste Mal, dass sich das oberste Konzerngremium öffentlich zu der Affäre geäußert hat. Bislang hatte sich nur die Presseabteilung zu Wort gemeldet und in einer ersten Reaktion von einem unbeabsichtigten Fehler gesprochen. Sowohl in der Biografie Thompsons bei Yahoo als auch bei seinem früheren Arbeitgeber <a href="http://www.finanzen100.de/aktien/ebay-wkn-916529_H1605778363_92226/" target="_blank" title="Aktie: eBay WKN-916529">Ebay<img class="chartIcon" width="16" height="10" src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/c40fe_chart_10_b.png" /></a> war der Abschluss in Computerwissenschaften aufgetaucht, obwohl Thompson nur einen Bachelor in Buchhaltung vorweisen kann.</p>
<p>Der Untersuchungsausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die allesamt erst nach der Ernennung Thompsons zum Konzernchef in das Aufsichtsgremium gekommen waren. Einer ist seit Februar im Amt, zwei sogar erst seit April. Das Trio wird von einer spezialisierten Anwaltskanzlei unterstützt. Der Verwaltungsrat wird die Aktionäre umgehend und in angemessener Weise informieren, sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, erklärte das Unternehmen.</p>
<p>Dieses Versprechen dürfte Dan Loeb nicht reichen. Der Chef der Investmentfirma Third Point hatte die ganze Affäre ins Rollen gebracht. Er kontrolliert 5,8 Prozent an Yahoo und versucht seit einiger Zeit, selbst in den Verwaltungsrat einzuziehen, um die Geschicke des Unternehmens mitzubestimmen. Das wurde ihm bislang verwehrt. Dann grub Loeb den falschen Titel von Thompson aus und spielt diesen Trumpf jetzt aus.</p>
<p>Der Hedgefonds-Manager verlangt, dass Thompson gefeuert wird. Sonst droht er mit rechtlichen Schritten. Zudem fordert Loeb Einblick in die internen Aufzeichnungen von Yahoo rund um die Personalie.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet: Tablets und Laptops verändern TV-Konsum grundlegend</title>
		<link>http://www.webspace-anonyme-domain.com/internet-tablets-und-laptops-verandern-tv-konsum-grundlegend/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber rund 50 Prozent der Zuschauer nutzen vor dem Fernseher bereits parallel andere Geräte. Die Veränderung der Nutzungsgewohnheiten werde stark getrieben durch neue Geräte wie Tablets und Smartphones. Der Fernseher entwickele sich dabei immer mehr vom Leitmedium zu einem Medium unter vielen. Früher hat das TV-Programm den Tag gestaltet, heute läuft das Programm nebenbei, angereichert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber rund 50 Prozent der Zuschauer nutzen vor dem Fernseher bereits parallel andere Geräte. Die Veränderung der Nutzungsgewohnheiten werde stark getrieben durch neue Geräte wie Tablets und Smartphones. Der Fernseher entwickele sich dabei immer mehr vom Leitmedium zu einem Medium unter vielen.
<p>Früher hat das TV-Programm den Tag gestaltet, heute läuft das Programm nebenbei, angereichert mit Online-Abrufen über Tablets, Smartphones und Laptops, sagte Lewinski. Bereits 50 Prozent der in der Studie Befragten nutzten etwa die Mediatheken im Internet – häufig auch, um Werbung zu umgehen. Sowohl Sendezeiten als auch die Inhalte haben sich vom Fernsehprogramm emanzipiert, sagte Lewinski. Für 53 Prozent der Zuschauer sei es heute nicht mehr wichtig, eine Sendung verpasst zu haben. Bestimmte Sendungen würden für das konzentrierte Zuschauen eher auf dem Laptop abgerufen, Filme seien auch später über Mediatheken und On-Demand-Dienste verfügbar.</p>
<p>Aktuell liegt der durchschnittliche Fernsehkonsum pro Tag bei 223 Minuten. Laut Studie lassen aber bereits 67 Prozent der Zuschauer den Fernseher gelegentlich nebenbei laufen. 44 Prozent der Befragten seien gleichzeitig häufig im Netz unterwegs oder nutzen Apps. Filme werden immer häufiger auch gezielt in Online-Mediatheken auf Abruf (on demand) gesehen. Inhalte und Werbung erreichen ihre Zuschauer dadurch immer punktueller, so das Fazit.</p>
<p>Den Laptop sähen bereits 87 Prozent als wichtiges Medium für Bewegtbilder an. Jede Sekunde würden rund 60 Stunden an Bewegtbildern allein bei der Videoplattform YouTube eingestellt. 19 Prozent der Befragten tauschen sich vor dem Fernsehen parallel auf Facebook oder Twitter aus. Viele Sender haben diesen Trend bereits aufgegriffen und bieten im Netz zusätzliche Infos an. Hinzu kommt, dass rund 14 Prozent der Fernsehgeräte in den Haushalten bereits mit einem Internet-Anschluss ausgestattet sind.</p>
<p>Unter dieser Entwicklung leide die Aufmerksamkeit für den klassischen Fernseher, sagt Lewinski. Sendezeiten und Inhalte haben sich deutlich vom Fernseher emanzipiert. Auch wenn der Fernseher relativ spät von den Veränderungen durch die Digitalisierung betroffen ist, seien die Auswirkungen bereits deutlich spürbar.</p>
<p>Nicht nur die Sender, vor allem auch die Werbetreibenden seien daher gefragt, sich auf die Veränderungen einzustellen. Die Entwicklung sei Fluch und Segen für die Markenkommunikation, sagte Lewinski. Durch die neuen Möglichkeiten des Überspringens und Bewertens von Werbung durch die Zuschauer werde die Werbung aber auch demokratischer. Markenwerbung werde mehr zu einem Inhalt, der unterhalten muss. Es könnten weiter Geschichten erzählt werden, halt aber über mehrere Plattformen hinweg.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Internet: „Ich esse einen Apfel“ – Was Promis so twittern</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur die schrille Sängerin hält ihre Fans mit kleinen Nachrichten, sogenannten Tweets, auf dem Laufenden. Von Britney Spears bis Boris Becker: Tausende Prominente bauen per Internet Kontakt zu ihren Fans auf. Doch wer will die Abermillionen Tweets eigentlich alle lesen? Während Politiker wie US-Präsident Barack Obama Twitter gezielt auf Wählerfang gehen, verbreiten Stars aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die schrille Sängerin hält ihre Fans mit kleinen Nachrichten, sogenannten Tweets, auf dem Laufenden. Von Britney Spears bis Boris Becker: Tausende Prominente bauen per Internet Kontakt zu ihren Fans auf. Doch wer will die Abermillionen Tweets eigentlich alle lesen? Während Politiker wie US-Präsident Barack Obama Twitter gezielt auf Wählerfang gehen, verbreiten Stars aus dem Showgeschäft oft nur Banalitäten.
<p>Über Twitter oder auch Facebook baut sich ein Bindung zwischen Promi und Followern auf, der Prominente kann sich so immer wieder in Erinnerung rufen, sagt Manuel Mattern, Chef der Beratungsfirma für Internet  Social Media, youcom.de. So können eigene Infos schneller gestreut werden als in der Presse. Und: Die Hoheit der Verbreitung liegt beim Promi selbst, er kann die Nachrichten kontrollieren.</p>
<p>Dabei wird nicht nur Gehaltvolles getwittert. So schreibt Schauspieler Matthias Schweighöfer an seinem Geburtstag Jetzt schon voll vom essen. Oh Gott und die britische Sängerin Adele lässt ihre Mitmenschen wissen Ich sitze im Bett, schaue Gladiator und esse einen Apfel. Wenn einer twittert, er macht den Kühlschrank auf, dann ist das natürlich bekloppt, findet Mattern.</p>
<p>Zu den aktivsten deutschen Twitter-Freunden gehört Boris Becker. Der äußert sich nicht nur zu Fußballspielen (Bayern hat Real eingekreist) und postet allerlei Familienbilder. Auch vor Politik schreckt er nicht zurück (Can somebody please stop the Civil War in SYRIA ! This is crazyyyyyyyyy).</p>
<p>Journalisten greifen auf die Kommentare gern zurück – schließlich gehören Twitter-Accounts mittlerweile zu den wichtigen Quellen für Prominachrichten. Allein schon der Tweet, dass Hollywoodstar Demi Moore nach der Trennung von Ashton Kutcher einen neuen Twitternamen hat (@justdemi statt @mrskutcher), wurde weltweit zur Nachricht. Kein Wunder: Waren Demi und Ashton doch das Twitterpaar schlechthin. Ihre Beziehung scheiterte aber trotz – oder gerade wegen – des offensiven Getwitters über ihre Beziehung (Unterhosenfotos von Demi inklusive).</p>
<p>Ashton selbst geriet in die Kritik, als er sich per Kurznachricht übereilt über den Rausschmiss eines Football-Trainers empörte. Der soll jedoch verschwiegen haben, dass einer seiner Assistenten jahrelang Jungen sexuell missbraucht hatte. Kutcher ruderte zurück: Er habe den Hintergrund der Geschichte nicht gekannt.</p>
<p>Den Unmut ihrer Follower zogen auch das britische Busenwunder Katie Price und Manchester-United-Fußballer Rio Ferdinand auf sich. Sie twitterten begeistert über den Schokoriegel Snickers – und verärgerten vieler User. Es sei nicht klar zu erkennen, dass es sich dabei um bezahlte Werbung handelte, lautete der Vorwurf. Die britische Werbeaufsicht ASA entschied anders: Durch die Abfolge und Kennzeichnung von mehreren Twitter-Einträgen sei deutlich zu erkennen, dass das Ganze Werbung sei, hieß es.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Internet: Netzaktivisten wollen Abgeordnete „adoptieren“</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 17:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Idee: Internetnutzer werden virtuelle Paten und informieren öffentlich über ihre Kommunikation mit den Abgeordneten. Als Beispiel nannte die Stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Lavinia Steiner, eine Patenschaft mit dem CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach und Beratungen über die Vorratsdatenspeicherung. 620 Abgeordnete brauchen einen Paten, sagte Steiner am Donnerstag in Berlin. Wir haben das Problem, dass sehr viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee: Internetnutzer werden virtuelle Paten und informieren öffentlich über ihre Kommunikation mit den Abgeordneten. Als Beispiel nannte die Stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Lavinia Steiner, eine Patenschaft mit dem CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach und Beratungen über die Vorratsdatenspeicherung. 620 Abgeordnete brauchen einen Paten, sagte Steiner am Donnerstag in Berlin.
<p>Wir haben das Problem, dass sehr viele Initiativen da sind, die einfach gestoppt werden müssen, sagte der Vereinsvorsitzende Markus Beckedahl und nannte neben der Vorratsdatenspeicherung das internationale ACTA-Abkommen zum Urheberrecht. Der ganze netzpolitische Diskurs ist leider noch ein Abwehrkampf. Der seit einem Jahr bestehende Verein Digitale Gesellschaft wolle Nutzerrechte gegenüber Politik und Wirtschaft vertreten und als gemeinsame Plattform für öffentliche Kampagnen von Netzaktivisten dienen.</p>
<p>Die re:publica beschäftigte sich an ihrem zweiten Tag auch mit kritischen Fragen zu privaten Eigentumsverhältnissen öffentlich genutzter Internet-Plattformen. Der Blogger und Autor Sascha Lobo sagte in einer Diskussionsrunde am zweiten Tag der Konferenz, von Privatfirmen eingerichtete Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ und Twitter vermittelten ihren Nutzern den fälschlichen Eindruck, öffentlich zu sein. Daraus ergeben sich unterschiedliche Facetten von Problemen, sagte Lobo – bis hin zur Möglichkeit, inhaltliche Diskussionen zu kontrollieren. Lobo sprach sich für eine internationale Regelung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) solcher Plattformen aus.</p>
<p>Ralf Lesser, Referent für Netzpolitik im Bundesinnenministerium, gab zu bedenken, dass es für komplexe Themen des Lebens keine einfachen juristischen Antworten gebe. Ein guter Ansatz sei aber das Prinzip der Datenportabilität, also die Verfügbarkeit der Nutzer über ihre eigenen persönlichen Daten mit der Möglichkeit, diese von einer Plattform auch wieder zu entfernen und zu einem anderen Anbieter zu bringen. Dies sei auch die Forderung der Bundesregierung an Facebook, Google und andere Anbieter, sagte Lesser.</p>
<p>In einem weiteren Themenblock ging es um die Rolle Sozialer Medien im Arabischen Frühling. Fadi Salem von der Dubai School of Government sagte, dass die Online-Plattformen während der Proteste sehr intensiv für politische Zwecke genutzt worden seien. In vielen Ländern der arabischen Welt habe etwa Facebook den Anstoß zu Demonstrationen gegeben. Zeynep Tufekci von der University of North Carolina sagte: Soziale Medien verändern die Dynamik, wenn bereits Unzufriedenheit herrscht.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Internet-Rechte Sky löst sich mit der Bundesliga vom Fernseher</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 17:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brian Sullivan mag Chef von Sky Deutschland sein, doch zuhause bestimmt seine Ehefrau über das Fernsehprogramm. Als Sullivan am vergangenen Mittwoch ins Wohnzimmer kommt, um sich dort das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid anzusehen, sitzt seine Frau bereits vor dem Fernseher und schaut sich einen Krimi an. Der Chef des Bezahlsenders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="prefix_2 text artContent">Brian Sullivan mag Chef von Sky Deutschland sein, doch zuhause bestimmt seine Ehefrau über das Fernsehprogramm. Als Sullivan am vergangenen Mittwoch ins Wohnzimmer kommt, um sich dort das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid anzusehen, sitzt seine Frau bereits vor dem Fernseher und schaut sich einen Krimi an. Der Chef des Bezahlsenders muss zum Notebook greifen, um sich auf dem kleinen Bildschirm über den Mobildienst Sky Go das Spiel anzusehen.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Sullivan darf sich darüber nicht beschweren. Immerhin arbeitet Sky daran, sich vom Fernseher zu lösen: Internet, Mobiltelefone, Fernsehgeräte. Über die komplette Bandbreite an Medien will das Unternehmen seine Kunden künftig erreichen.Und das auch verstärkt mit Fußball, dem Hauptverkaufsargument für Sky.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Brian Sullivan lässt sich das einiges kosten. Vor zwei Wochen <a name="_art_link_" href="http://www.welt.de/sport/article106189647/Sky-behaelt-TV-Rechte-ARD-Sportschau-ist-gerettet.html" target="_blank" title="Bundesligarechte">ersteigerte er in einem spektakulären Bieterwettstreit die Rechte</a>, die Bundesligaspiele der Saison 2013/2014 nicht nur im Bezahlfernsehen, sondern auch im Internet und über das Mobilfunknetz live übertragen zu dürfen. Aktuell liegen die letztgenannten Rechte bei der Deutschen Telekom.</p>
<p class="prefix_2 text artContent" />
<h2 class="prefix_2">Mehr Sky auf mobilen Geräten</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Sullivan hat wenig Alternativen zu seinem Kurs. Bis 2016 wird jeder zweite deutsche Haushalt über den Fernsehbildschirm auch auf das Internet zugreifen können, prognostiziert der Marktforscher Goldmedia.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Damit dürfte auch das Angebot an Filmen oder Sportveranstaltungen zunehmen, die auf Knopfdruck abrufbar sind. &#8220;Ich glaube nicht, dass in den nächsten fünf Jahren jeder über das Internet fernsehen wird&#8221;, sagt Sullivan im Gespräch mit &#8220;Welt Online&#8221; zwar. Er macht aber auch klar, dass er im Internet und auf mobilen Geräten künftig trotzdem mehr Sky sehen möchte.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Erste Schritte hat das Unternehmen bereits vor einem Jahr eingeleitet: Mittlerweile hat das Angebot Sky Go, das den Abruf von Filmen oder auch Liveübertragungen mobil und im Internet erlaubt, 600.000 Nutzer. Die internen Erwartungen für 2012 seien schon jetzt übertroffen worden, sagt Sullivan.</p>
<p class="prefix_2 text artContent" />
<h2 class="prefix_2">Sky braucht Partner</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Sky hat jetzt eine enorme Machtstellung. Wer auch immer im Internet Fußball zeigen wird, muss mit Sky verhandeln. Sullivan erklärt, dass er bereits mehrere Anrufe von Internet- und Mobilfunkanbietern erhalten hat, die ihm zum Gewinn der Rechte gratulierten. Sie bereiten sich auf die anstehenden Verhandlungen mit Sky vor.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Denn sie wissen, dass das Unternehmen Partner braucht, wenn es die Live-Bundesliga über das Breitband in die Haushalte schicken möchte. &#8220;Wir sind keine Plattform, sondern ein Inhalteanbieter und Aggregator&#8221;, sagt Sullivan selbst.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">&#8220;Als ein solcher brauchen wir Zugang zu den Infrastrukturen anderer Unternehmen, um unsere Kunden zu erreichen.&#8221; Als mögliche Partner dürften etwa die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica infrage kommen.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Allerdings streitet Sullivan klar ab, dass er die Rechte vollständig aus der Hand geben wird, wie in den vergangenen Tagen immer wieder gemutmaßt wurde. &#8220;Wir sind kein Rechtehändler&#8221; sagt Sullivan. &#8220;Wir erwerben Rechte, um damit ein einzigartiges und aufregendes Produkt zu erstellen – und wir glauben, dass wir das besser als viele andere können.&#8221;</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Im Klartext: Die Sky-Redaktion soll das Programm produzieren, Partner sollen den Vertrieb übernehmen. &#8220;Wir haben viel Zeit und Mühe investiert, Sky als Qualitätsmarke aufzubauen&#8221;, sagt Sullivan. &#8220;Es liegt uns sehr daran, unser Produkt und unsere Marke über alle Distributionskanäle zu verbreiten.&#8221;</p>
<p class="prefix_2 text artContent" />
<h2 class="prefix_2">Große Redaktion an Fachleuten</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Sky verfügt über die notwendige Erfahrung. Das Unternehmen hat über die Jahre hinweg eine große Redaktion an Fachleuten aufgebaut. Ihren Sitz haben die Mitarbeiter im Münchener Vorort Unterföhring in der Medienstadt, in der etwa auch ProSiebenSat1 residiert sowie das ZDF und zahlreiche andere Fernsehanbieter Niederlassungen haben.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Allein für den Sport News HD hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 220 Mitarbeiter eingestellt. Das ist im Prinzip der Todesstoß für &#8220;Liga Total&#8221;. <a name="_art_link_" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article106144160/Sky-punktet-mit-Sympathie-die-Telekom-mit-Geld.html" target="_blank" title="Telekom">Die Deutsche Telekom hat viel Energie in den Aufbau des Programms gesteckt.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Sollte Sky darauf bestehen, künftig das Programm aus der eigenen Redaktion heraus zu produzieren, dann dürfte Liga Total die Daseinsberechtigung verlieren. Telekom-Manager Christian Illek deutete bereits an, dass es Liga Total in der derzeitigen Form nicht mehr geben werde. Wie es heißt, haben sich schon mehrere Mitarbeiter beim Konkurrenten Sky beworben.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">In die kommenden Gespräche mit den Internet- und Mobilfunkanbietern möchte Sullivan allerdings ohne Vorbedingungen gehen. Umsatzteilung? Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens? Oder einfach nur der Verkauf des produzierten Fernsehprogramms?</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Alles sei möglich, heißt es bei Sky. &#8220;Wir sind immer offen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, damit alle Kunden Zugriff auf Sky haben&#8221;, sagt Sullivan.</p>
<p class="prefix_2 text artContent" />
<h2 class="prefix_2">Noch keinen Jahresgewinn erwirtschaftet</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Die Einnahmen kann Sky gut gebrauchen. Das Unternehmen hat in seiner Geschichte, die als Kirch-Sender Premiere begann, bislang noch keinen einzigen Jahresgewinn erwirtschaften können. Das Unternehmen sammelt in diesem Jahr von seinen Aktionären frische Mittel ein.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Gut 300 Millionen Euro dürften von der News Corp. des Medienunternehmens Rupert Murdoch kommen. Sky verhandelt zudem mit den Banken über eine Refinanzierung der bestehenden Kreditlinien.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Sullivan möchte das nicht als Zeichen verstanden wissen, dass man jetzt unter Druck sei. Die Zukunft des Unternehmens hänge nicht daran, dass man auch die Internetrechte vermarktetet. &#8220;Wir haben soviel geboten wie wir uns leisten konnten&#8221;, sagt Sullivan. &#8220;Wir stehen nicht unter Druck, eine Vereinbarung zur Verbreitung der Bundesliga über das Internet zu schließen, da die neue Rechteperiode erst ab der Saison 2013/14 beginnt.&#8221;</p>
<p class="prefix_2 text artContent" />
<h2 class="prefix_2">Champions League als Beweis für gute Arbeit</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Sullivan ist sichtlich erleichtert, dass er bei der Bundesliga zum Zuge kam. Immerhin war lange spekuliert worden, was ein Verlust der Rechte für Sky bedeutet hätte. Sullivan hatte am Tag der Entscheidung insgesamt neun Pressemitteilung für jeden möglichen Fall in der Schreibtischschublade.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Einige davon waren hart formuliert &#8211; für den Fall, dass er alle Rechte verloren hätten. &#8220;Das Unternehmen hätte auch ohne die Bundesligarechte überlebt&#8221;, sagt Sullivan. &#8220;Aber es hätte sich stark verändert.&#8221;</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Die Verhandlungen werden sich wohl über Monate hinziehen, die Werbetrommel für sein Unternehmen rührt Sullivan allerdings schon jetzt. Etwa wenn er auf das anstehende Champions League zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea in München angesprochen wird.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">&#8220;Das Champions League Finale ist ein schöner Anlass unseren Content im rechten Licht zu präsentieren, und zu beweisen dass wir einen guten Job machen&#8221;, sagt Sullivan. Es könnte aber auch ein Aufruf an seine Frau sein, ihm vor dem heimischen Fernsehgerät Platz zu machen.</p>
<p class="prefix_2 text artContent"> </p>
<p><strong>Übersicht über die TV-Übertragungen der Fußball-Bundesliga ab 2013 bis 2017:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>FREITAG</strong></p>
<p><strong>18.00 Uhr: </strong>2. Liga live bei Sky</p>
<p><strong>20.30 Uhr:</strong> Bundesliga live bei Sky</p>
<p><strong>22.30 &#8211; 23.45 Uhr: </strong>Highlights 2. Liga bei Sport1</p>
<p> </p>
<p><strong>SAMSTAG</strong></p>
<p><strong>13.00 Uhr:</strong> 2. Liga live bei Sky</p>
<p><strong>15.30 Uhr: </strong>Bundesliga live bei Sky</p>
<p><strong>18.30 Uhr:</strong> Bundesliga live bei Sky (Topspiel)</p>
<p><strong>18.30 &#8211; 20.00 Uhr: </strong>Highlights Bundesliga und 2. Liga in der ARD-Sportschau</p>
<p><strong>23.00 Uhr:</strong> Highlights Bundesliga und 2. Liga im ZDF-Sportstudio (Rechte ab 21.15 Uhr)</p>
<p><strong>SONNTAG</strong></p>
<p><strong>13.30 Uhr:</strong> 2. Liga live bei Sky</p>
<p><strong>15.30 Uhr:</strong> Bundesliga live bei Sky</p>
<p><strong>17.30 Uhr: </strong>Bundesliga live bei Sky</p>
<p><strong>19.30 Uhr:</strong> Highlights 2. Liga bei Sport1</p>
<p><strong>21.45 Uhr: </strong>Highlights Bundesliga in den dritten Programmen</p>
<p> </p>
<p><strong>MONTAG</strong></p>
<p><strong>20.15 Uhr: </strong>2. Liga live bei Sport1 und Sky</p>
<p> </p>
<p>Ab eine Stunde nach Spielende: Videoclips im Internet-Angebot der Axel Springer AG als Pay-Angebot sowie ab 0.00 Uhr des Folgetages frei empfangbar</p>
<p><strong>Rechteinhaber und Rechtepreis in Millionen Mark:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Saison 1965/66:</strong></p>
<p>ARD/ZDF: 0,65</p>
<p> </p>
<p><strong>1968/69:</strong></p>
<p>ARD/ZDF 1,68</p>
<p> </p>
<p><strong>1970/71:</strong></p>
<p>ARD/ZDF 3,0</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1977/78:</strong></p>
<p>ARD/ZDF 5,38</p>
<p><strong>1983/84:</strong></p>
<p>ARD/ZDF 8</p>
<p> </p>
<p><strong>1984/85:</strong></p>
<p>ARD/ZDF 10</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1988/89:</strong></p>
<p>Ufa/RTL/ARD 40</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1989/90:</strong></p>
<p> Ufa/RTL/ARD 45</p>
<p><strong>1990/91:</strong></p>
<p>Ufa/RTL/ARD 50</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1991/92:</strong></p>
<p>Ufa/RTL/Premiere 80</p>
<p> </p>
<p><strong>1992/93:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 145</p>
<p> </p>
<p><strong>1993/94:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 165</p>
<p><strong>1994/95:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 165</p>
<p> </p>
<p><strong>1995/96:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 165</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1996/97:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 195</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1997/98:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 255</p>
<p><strong>1998/99:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 255</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1999/2000:</strong></p>
<p>ISPR/Sat.1, Ufa/Premiere 330</p>
<p><strong>Seit 2000 Rechtepreis in Millionen Euro:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2000/2001:</strong></p>
<p>KirchMedia/Sat.1/Premiere 355</p>
<p> </p>
<p><strong>2001/2002:</strong></p>
<p>KirchMedia/Sat.1/Premiere 278</p>
<p> </p>
<p><strong>2002/2003:</strong></p>
<p>Infront/Sat.1/Premiere 290</p>
<p><strong>2003/2004:</strong></p>
<p>Infront/ARD/Premiere 290</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2004/2005:</strong></p>
<p>Infront/ARD/Premiere 300</p>
<p> </p>
<p><strong>2005/2006:</strong></p>
<p>ARD/Premiere 300</p>
<p> </p>
<p><strong>2006/2007:</strong></p>
<p>ARD/Arena 407</p>
<p><strong>2007/2008:</strong></p>
<p>ARD/Premiere 407</p>
<p> </p>
<p><strong>2008/2009:</strong></p>
<p>ARD/Premiere 407</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2009/2010:</strong></p>
<p>ARD/Sky 390</p>
<p> </p>
<p><strong>2010/2011:</strong></p>
<p>ARD/Sky 410</p>
<p><strong>2011/2012:</strong></p>
<p>ARD/Sky 425</p>
<p> </p>
<p><strong>2012/2013:</strong></p>
<p>ARD/Sky 440</p>
<p> </p>
<p><strong>2013/2014:</strong></p>
<p>ARD/Sky 560</p>
<p> </p>
<p><strong>2014/2015:</strong></p>
<p>ARD/Sky 615</p>
<p><strong>2015/2016:</strong></p>
<p>ARD/Sky 663</p>
<p> </p>
<p><strong>2016/2017:</strong></p>
<p>ARD/Sky 673</p>
<p>    <a href="http://www.welt.de/bildergalerien/article106241056/Hauptversammlung-Sky-Deutschland.html"><img src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/2e2d1_Hauptversammlung-Sky-Deutschland.jpg" alt="Brian Sullivan" width="220" height="146" /></a><a href="http://www.welt.de/bildergalerien/article106241056/Hauptversammlung-Sky-Deutschland.html" class="overlay zoom"><span /></a><br />
<span class="credit">© DAPD</span><br />
    <span class="caption">Der Vorstandsvorsitzende der Sky Deutschland AG, Brian Sullivan</span></p>
<p>        <img src="http://www.webspace-anonyme-domain.com/wp-content/plugins/rss-poster/cache/2e2d1_Kinderdienst-Bundesligaspiele-laufen-auch-kuenftig-bei-Sky.jpg" alt="Bundesligaspiele laufen auch künftig bei Sky" width="200" height="133" /><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article106195689/Sky-zahlt-fast-2-Mrd-Euro-fuer-die-Fussball-Rechte.html" class="overlay play"><br />
            <span /><br />
        </a></p>
<p><span class="headline"><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article106195689/Sky-zahlt-fast-2-Mrd-Euro-fuer-die-Fussball-Rechte.html" name="_art_video_">Sky zahlt fast 2 Mrd. Euro für die Fußball-Rechte</a><br />
</span></p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Computer &#8211; Internet: US-Behörde: Google-Mitarbeiter ließ WLAN-Daten bewusst &#8230;</title>
		<link>http://www.webspace-anonyme-domain.com/computer-internet-us-behorde-google-mitarbeiter-lies-wlan-daten-bewusst/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 17:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[New York (dpa) &#8211; Die Untersuchung der amerikanischen Telekom-Behörde FCC zu den WLAN-Mitschnitten durch Googles Street-View-Autos wirft neue Fragen auf. Demnach wurde die Software dafür bewusst von einem einzelnen Google-Mitarbeiter geschrieben. Er habe gedacht, dass mit Hilfe von Informationen wie zum Beispiel Suchanfragen möglicherweise die Internet-Suche verbessert werden könne, geht aus dem am Wochenende aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York (dpa) &#8211; Die Untersuchung der amerikanischen Telekom-Behörde FCC zu den WLAN-Mitschnitten durch Googles Street-View-Autos wirft neue Fragen auf. Demnach wurde die Software dafür bewusst von einem einzelnen Google-Mitarbeiter geschrieben. </p>
<p>Er habe gedacht, dass mit Hilfe von Informationen wie zum Beispiel Suchanfragen möglicherweise die Internet-Suche verbessert werden könne, geht aus dem am Wochenende aus dem von Google offengelegten FCC-Bericht hervor. Bisher ging man davon aus, dass die Daten durch einen Fehler im Software-Code abgegriffen wurden.</p>
<p>Die Kameraautos, die Aufnahmen für den Google-Straßenatlas Street View machten, registrierten auch die Position von WLAN-Stationen, um später den Google-Anwendern eine genauere Ortung zu ermöglichen. Dabei fing die Software allerdings von 2008 bis 2010 auch unverschlüsselte Informationen aus diesen Netzen selbst ab. Google sprach zunächst von einem Versehen, bei dem nur Datensplitter gespeichert worden seien. Bei einer ausführlichen Prüfung wurden aber teilweise auch E-Mails und andere Inhalte in den gespeicherten Daten gefunden.</p>
<p>Nach Erkenntnissen der FCC soll der Software-Entwickler sich auch mindestens einmal gesammelte Daten angesehen haben, um nach oft besuchten Websites Ausschau zu halten. Erst als ihm ein Mitarbeiter des Suchmaschinen-Bereichs gesagt habe, solche Informationen hätten für Google keinen Wert, habe er die Idee aufgegeben.</p>
<p>Der Bericht wirft vor allem die Frage auf, wie es passieren konnte, dass ein einzelner Mitarbeiter unbehelligt seine streitbare Idee umsetzte, ohne dass irgendwo im Konzern die Alarmglocken läuteten. Der Software-Entwickler soll demnach zwei weiteren Mitarbeitern &#8211; darunter auch einem Verantwortlichen &#8211; von seinem Plan berichtet haben. Zudem habe er 2006 eine E-Mail an das gesamte Street-View-Team geschickt, in der seine Pläne erläutert wurden. Keiner konnte sich mehr daran erinnern, diese Information wahrgenommen zu haben.</p>
<p>Der betroffene Software-Entwickler selbst verweigerte eine Aussage in der FCC-Untersuchung, um sich nicht zu belasten. Er gehörte dem Bericht zufolge nicht zum Street-View-Team, sonder arbeitete nur nebenbei daran mit. Jeder habe die Software verändern können, ohne Rechenschaft darüber abzulegen, hieß es. Einem Software-Experten, der 2007 den Code der Street-View-Software auf Fehler prüfte, fiel demnach nicht auf, dass das Programm auch WLAN-Daten speichern werde.</p>
<p>Die FCC (Federal Communications Commission) hatte Google mit einer Strafe von 25 000 Dollar belegt. Allerdings nur weil der Internet-Konzern die Ermittlungen behindert habe. Der Mitschnitt der WLAN-Daten selbst verstieß nach Auffassung der Behörde nicht gegen das Gesetz &#8211; weil es in den USA keinen Präzedenzfall gebe, den entsprechenden Artikel zum Abhörverbot auch auf WLAN anzuwenden. Zugleich betonte die FCC, dass wichtige Fragen offen geblieben seien.</p>
<p>Google veröffentlichte den Bericht der Behörde mit geschwärzten Namen, nachdem US-Datenschützer aus dem Electronic Privacy Information Center einen Antrag auf Einsicht des Dokuments gestellt hatten. «Während wir mit einigen Feststellungen in dem Dokument nicht einverstanden sind, stimmen wir mit der FCC darin überein, dass wir das Gesetz nicht verletzt haben», erklärte dazu eine Sprecherin der «Los Angeles Times». Zuvor war von der FCC eine stark zensierte Version des Berichts veröffentlicht worden.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://dpaq.de/7tr0g">FCC-Bericht bei der «New York Times»</a></p>
<p><a rel="nofollow" href="http://dpaq.de/S9KfW">Artikel der «New York Times»</a></p>
<p><a rel="nofollow" href="http://dpaq.de/9T1r3">Artikel der «Los Angeles Times»</a></p>
<p class="quelle full-column">
        erschienen am 29.04.2012 um 11:06 Uhr
    </p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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