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Archive for the ‘Internet’ Category

Erfahrungen: Bitcoin.de gänzlich für kleinere Beträge ungeeignet

14 Nov

Ab und an nutze ich Bitcoin.de wenn ich etwas über Bitcoins in Ebay Kleinanzeigen verkauft habe. Ich habe bemerkt sobald ich meine Bitcoins einlösen möchte das ich kaum Angebote in dem Marktplatz finde die unter 0.1 Bitcoins laufen. Das bedeutet sobald ich Geld auf mein Konto überweisen möchten also von Bitcoin in Euro das in mindestens 0.1 BTC Bestand brauche ansonsten verliere ich oftmals fast 20%. Wenn man dann noch Fidor Bank nutzt dann erhöht sich der Verlust zusammen auf fast 25%

 
 

CCC: «Darknet» ist wichtig

27 Jul

Nach dem Amoklauf in München streiten Experten über anonyme Marktplätze im Internet – das sogenannte Darknet als Art Geheimnetz. Hintergrund ist, dass der Amokläufer von München nach bisherigen Erkenntnissen seine Waffe im «Darknet» gekauft hatte.

Der Chaos Computer Club (CCC) warnte, die anonymen Bereiche des Internets zu verteufeln. «Das Bedrohungsszenario, das von deutschen Behörden gezeichnet wird, ist nicht sehr realistisch», sagte Linus Neumann vom CCC der Deutschen Presse-Agentur.

Tatsächlich habe der Amokläufer für den Kauf der Waffe über das «Darknet» laut Medienberichten Monate gebraucht, sagte Neumann. In der realen Welt wäre dies wahrscheinlich sehr viel schneller gegangen. Der Umfang des Drogen- und Waffenhandels im «Darknet» sei weitaus geringer als derjenige außerhalb des Internets.

Der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) dringt darauf, ein Verbot von Waffenkäufen im «Darknet» zu prüfen. Das Waffenrecht müsse dagegen nach seiner Ansicht nicht verschärft werden. «Schon das geltende Waffenrecht sah vor, dass der Amokläufer die Waffe nicht haben durfte», sagte Mertin der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Man muss aber schauen, ob man nicht etwas Licht in dieses dunkle Netz bringen kann und solche Käufe verhindern kann.» Er betonte jedoch: «Ich bin dafür, dass man sich in Ruhe die Ergebnisse der Ermittlungen zur Hand nimmt und nicht auf stereotype Forderungen zurückgreift.»

Das «Darknet» (Englisch: dunkles Netz) ist ein verborgener Teil im auf offenen Austausch angelegten World Wide Web und nach Einschätzung von Fachleuten stark gewachsen. Es ist eine Art virtueller Hinterraum für Eingeweihte, der anders gebaut ist als das offene Internet und nicht über herkömmliche Suchmaschinen zugänglich ist. Durch Weiterleitung über mehrere Knoten im Netz ist der Ursprung von Daten nicht mehr nachzuvollziehen.

Ursprünglich wurde es zum Schutz von Dissidenten entwickelt, die darauf angewiesen sind, anonym zu veröffentlichen und sich informieren zu können. Das gelte heute insbesondere für Menschen in der Türkei, Iran oder Syrien, sagte Neumann: «Hier ist eine Abwägung von Schaden und Nutzen wichtig.»

Das Bundeskriminalamt (BKA) stellt an diesem seine Erkenntnisse zur Entwicklung von Cybercrime vor. Auch zum «Darknet» will sich BKA-Präsident Holger Münch.

Nach Darstellung des Sprechers der für Internetkriminalität zuständigen Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Matthias Huber, erfordert der Kauf einer Waffe im «Darknet» keine besonderen technischen Voraussetzungen. Nötig sei nur ein sogenannter Tor-Browser. Die Teilnahme am «Darknet» sei nicht übermäßig schwierig. Auf speziellen «Marktplätzen», wo sich jeder anmelden könne, würden häufig anonym Drogen oder Waffen gehandelt.

Durch die Anonymität gebe es keine Sicherheit, dass die Ware auch ankomme. «Diese Unsicherheit nimmt natürlich niemand in Kauf, der eine Ware auch legal erwerben könnte», sagte Huber. «Deshalb sind nahezu 100 Prozent aller Angebote im „Darknet“ illegal.» Ansatzpunkt für Fahnder sei unter anderem die reale Zustellung der Waren.

 
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Internet-Millionär Thomas Wagner stirbt bei Unglück

15 Jul

Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs zwischen Venedig und Leipzig starben am heutigen 14. Juli vier Menschen. Unter ihnen ist auch der 38-jährige Unternehmer Thomas Wagner. Er ist Chef des Internet-Giganten „Unister“. Die deutsche Firma hat ihren Hauptsitz in Leipzig und betreibt erfolgreich einige bekannte Webportale.
Thomas Wagner (†) im Kurzportrait

Wagner war Gründer und Geschäftsführer von „Unister“. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Unternehmen zu einem der Branchenführer in Sachen Webportalbetrieb- und Vermarktung. Zu „Unister“ gehören unter anderem so bekannte Portale wie: ab-in-den-urlaub.de, fluege.de, news.de, partnersuche.de oder myimmo.de. Der erfolgreiche Unternehmer galt als vermögend – aber uneitel.

Der Flugzeugabsturz

Das Kleinflugzeug war auf dem Weg von Venedig nach Leipzig. Über Slowenien kam es zu dem tragischen Absturz. Das einmotorige Propellerflugzeug verunglückte westlich der Hauptstadt Ljubljana. Das slowenische Nachrichtenportal „Žurnal24“ veröffentlichte via Twitter ein Foto des Unglücksortes.

 
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Das Problem der gefälschten Markenshops im Internet

20 Mai

In gefälschten Online-Shops locken Betrüger mit Schnäppchenpreisen. Die Ware wird per Vorkasse gezahlt und kommt nie. Die sogenannten Fake-Shops sind ein zunehmendes Problem im Internet.

Diesmal hat es Vorwerk erwischt. Das Wuppertaler Familienunternehmen warnt auf seiner Website gleich vor elf Online-Shops mit Internetadressen wie „vorwerk-Thermomix-gmbh.com“.

Es seien „Fake-Shops“, mit denen Internetpiraten versuchen, den guten Ruf des Unternehmens zu nutzen, um Verbraucher um ihr Geld zu betrügen. So heißt es bei Vorwerk.

Die Masche ist einfach: Einer der größten Verkaufsschlager von Vorwerk, die Edel-Küchenmaschine Thermomix mit einem regulären Verkaufspreis von 1199 Euro, wird auf den Seiten der Betrüger – gegen Vorkasse – ein paar hundert Euro billiger angeboten. Doch wer zahlt, bekommt weder das versprochene Produkt noch sieht er sein Geld wieder.
Die Fälscher werden immer mehr

Doch ist dies beileibe kein Einzelfall. „Es ist ein zunehmendes Problem“, sagt Peter Gretenkord vom Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM). Die Betrüger profitierten von der wachsenden Selbstverständlichkeit des Online-Einkaufs. „Wenn man einen ‚Fake-Shop‘ schließt, macht der Nächste auf“, berichtet Gretenkord. Ohnehin sei das Abschalten der Internetseiten „nicht so einfach wie man sich das wünschen würde“. Schließlich stünden die Server oft im Ausland.

Die „Watchlist Internet“ des österreichischen Internet Ombudsmanns listet inzwischen über 300 betrügerische Online-Läden auf. Häufig geht es um Elektroartikel. Doch gibt es auch „Fake-Shops“ für Kaffeemaschinen oder für Muskelaufbaupräparate und sogar für falsche Internet-Apotheken. „Sie sind teilweise Kopien real existierender Websites, wirken daher seriös und lassen beim Käufer selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen“, hießt es bei der deutschen Polizei zum Thema.

Auch im Fall Vorwerk bedienten sich die Betrüger dreist auf der Internetseite des Familienunternehmens und kopierten Firmenlogo, Markenzeichen und sogar das Impressum. Vorwerk hat inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gestellt. Die meisten der Internet-Seiten sind nicht mehr zu erreichen.

Doch ob die Straftäter zu ermitteln sind, ist zweifelhaft. Die Domains der „Fake-Shops“ wurden nach Angaben von Vorwerk allesamt unter Nutzung eines Anonymisierungsdienstes angemeldet.
Meist bleiben die Täter unerkannt

„Die Ermittlungen in der Anonymität des Internets stellen oft unlösbare Herausforderungen dar“, weiß die Göttinger Schwerpunkstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Internetkriminalität.

Zwar konnten die Spezialfahnder im vergangenen Jahr zwei Berliner Betrüger fassen, die im Internet Kaffeevollautomaten, Elektronikartikel, Motorroller, Spielkonsolen und Smartphones scheinbar zu konkurrenzlos günstigen Preisen anboten, Geld kassierten, aber nie lieferten. Doch mussten die Behörden gleichzeitig einräumen, dass in etlichen anderen ähnlich gelagerten Fällen die Täter unbekannt geblieben seien.

Umso wichtiger ist es, dass die Verbraucher selbst beim Online-Einkauf vorsichtig sind. Experten raten, sich bei Shops, die man zum ersten Mal nutzt, vor dem Kauf über den Anbieter zu informieren, bei sehr günstigen Preisen skeptisch zu sein und möglichst keine Waren im Voraus per Banküberweisung oder über Bargeldtransferdienste zu bezahlen.

 
 

Messenger-App „Alrawi“ Terroristen nutzen eigenen Messenger

19 Jan

Bis jetzt dachten wir, dass die Terrormiliz IS im Grunde wie wir kommuniziert, nämlich über Twitter, Whatsapp und Telegram. Offenbar hat der Islamische Staat aber auch eine eigene Messenger-App entwickelt. „Alrawi“ taucht natürlich nicht im Google Play Store auf. Sie müsse über verschlungene Wege von einer inzwischen nicht mehr existenten Webseite heruntergeladen werden, berichtet die Gruppe Ghost Security, die aus dem Hacker-Kollektiv Anonymous hervorgegangen ist.

Terror macht Angst. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber. Angst führt häufig zu Kontrolle, zu verzweifelten Reaktionen, zu Überwachung. Den Terror (und die Angst davor) führen Sicherheitsbehörden als Grund für Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen an. Ein Beispiel: die Vorratsdatenspeicherung.

Nach den Terroranschlägen von Paris forderte unter anderem die CIA ziemlich laut, Hintertüren in Software einzubauen und Verschlüsselungsstandards zu lockern, um die Kommunikation von Terroristen mitzuverfolgen – und die von unbescholtenen Bürgern.

Wie absurd diese Haltung ist, zeigt die IS-App: Wenn sich die Geheimdienste Hintertüren schaffen, bauen sich die Terroristen einfach eine neue, eigene verschlüsselte App. Sie, ich und große Teile der westlichen Bevölkerung würden natürlich weiter über unsichere Kanäle kommunizieren und ausgespäht werden können. Wegen der Terrorgefahr.

 

WhatsApp-Update bringt Freunde zum Schweigen

26 Jul

Das Update mit der Versionsnummer 2.12.194 wird derzeit noch als Beta ausgeliefert. Es erlaubt einem Nutzer, einzelne Kontakte in WhatsApp stumm zu schalten. Bisher war das nur für komplette Gruppen-Chats möglich. Schaltet der Nutzer eine Person stumm, kann er dafür eine Dauer von „8 Stunden“, „1 Woche“ oder sogar „1 Jahr“ wählen. So lange kommen von diesem Kontakt keine Nachrichten mehr durch.

Der Nutzer kann sich optional aber auch Hinweise schicken lassen, wenn der stumm geschaltete Kontakt etwas gesendet hat. Unklar ist, ob dem betroffenen Kontakt mitgeteilt wird, dass er stumm geschaltet wurde.

Benachrichtigung einzeln anpassen

Neu ist auch, dass sich jeder Kontakt nun mit eigenen Hinweistönen belegen lässt. Auch die Vibrationsdauer und der Klingelton für Anrufe ist für jeden Kontakt einzeln wählbar.

Zusätzlich kann der Nutzer auch die Popup-Benachrichtigung anpassen und – falls imSmartphone eingebaut – sogar die Farbe des Lichtsignals der Benachrichtigungs-LED einstellen.

WhatsApp-Nachrichten als ungelesen markieren

WhatsApp erlaubt mit dem Update, eine bereits gelesene Nachricht wieder als ungelesen zu markieren. Das mag nützlich sein, wenn sich der Nutzer damit beispielsweise daran erinnern will, auf die Nachricht zu antworten. Die beiden blauen Häkchen, die dem Gesprächspartner signalisieren, dass seine Nachricht gelesen wurde, können damit aber nicht wieder gelöscht werden.

Sparschaltung für Telefonate

Mit der Chat-App kann seit einiger Zeit auch telefoniert werden. Diese „Voice over IP“-Gespräche belasten aber das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages. Das Update 2.12.194 bietet eine Art „Sparschaltung“, die diesen Datenverbrauch etwas reduzieren soll. Leider sind keine Details zu dieser Funktion bekannt. Wahrscheinlich wird die Sprachqualität etwas reduziert, um bei der Übertragung der Audiodaten ein paar Kilobyte zu sparen.

Eine in der Beta-Version des Updates noch nicht aktivierte Funktion weist darauf hin, dass WhatsApp eine Schnittstelle zum Online-Speicherdienst Google Drive bekommen wird. Wie die indische Nachrichtenseite „Economic Times“ berichtet, sollen Nutzer mit einem Google Drive-Account auf diese Weise künftig Backups von Chats und Telefonaten speichern können. Ob und wann diese Neuerungen auch für iOS und Windows Phone kommen, ist bisher nicht bekannt.

Das Update (derzeitiger Versionsstand 2.12.200) können Sie als APK-Datei direkt bei WhatsApp herunterladen und installieren. Im Google Play App-Store werden nur die finalen Versionen von WhatsApp angeboten.

 

Hausaufgaben per WhatsApp

10 Jun

Dass für Kinder und Jugendliche WhatsApp längst Anrufe und SMS ersetzt hat, ist für die meisten Eltern nichts Neues. Dass jetzt allerdings auch immer mehr Lehrer beginnen, über den Kurznachrichtendienst mit ihren Schützlingen zu kommunizieren, heizt die Debatte um die App wieder an. Vor allem die Gruppenfunktion ist praktisch. Mit ihr kann man schnell und mit Lesebestätigung Informationen an beliebig viele Empfänger verteilen. Doch dass die ständige Erreichbarkeit, über die vor allem Arbeitnehmer häufig klagen, jetzt auch in die Schulen dringt, macht vielen Sorgen.

In vielen Klassenzimmern ist das Smartphone verboten. Wer es dennoch rausholt, dem droht die Peinlichkeit, es z. B. von den Eltern auslösen lassen zu müssen. Was solche Maßnahmen wirklich bringen und ob das Smartphone nicht auch positiv in den Unterricht eingebunden werden kann, fragen sich viele Lehrer schon lange. Doch hier fehlt es an klaren Regeln, was unweigerlich zu Konflikten zwischen allen Parteien führt.

Gefahr oder Chance?

Wir haben außerdem für Sie die wichtigsten Punkte für den Umgang mit der Nachrichten-App zusammengefasst:

Bei der Installation wird das gesamte Adressbuch des Mobilgeräts ausgelesen und an den Server von WhatsApp in den USA gesendet, also auch Daten von anderen Personen (Verwandte, Freunde, Bekannte, Geschäftspartner)

Wichtige Daten wie Passwörter, Bankdaten oder Kreditkartennummern sollten auf keinen Fall über WhatsApp verschickt werden.

WhatsApp erhält bei der Installation Zugriff auf viele Funktionen des Handys wie Dateien, Fotos, SMS, Kamera, Mikrophon, Standort, Kontakte, Telefon-ID, WLAN oder Bluetooth. So kann das Smartphone schnell zum perfekten Spion werden.

In der Voreinstellung kann jede Kontakt-Person sehen, wann Sie zuletzt online waren. Das lässt sich über Einstellungen – Account – Datenschutz abschalten. An derselben Stelle lässt sich auch die Sichtbarkeit des Profilbilds und der Statusmeldung einstellen. Standardmäßig kann jeder, der die Handynummer kennt, auch das zugehörige Profilbild sehen.

Eine WhatsApp-Gruppe kann aus maximal 100 Teilnehmern bestehen. Wird man einer Gruppe hinzugefügt, der auch Unbekannte angehören, sehen diese die eigene Telefonnummer – das verstößt gegen das deutsche Datenschutzgesetz. Dass man ungefragt zu Gruppen hinzugefügt wird, lässt sich nicht verhindern.

WhatsApp stellt auf seiner Website eine deutsche Liste häufig gestellter Fragen (FAQ) zur Verfügung.

 
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Anonymes Hosting

18 Mai

Für anonymes Hosting kann ich jedem http://www.mediaon.com/ weiterempfehlen. MediaOn.com bietet mehrere Standorte an, es kann völlig anonym gebucht werden mit nur einer Emailadresse.

 
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RIP Rapidshare macht dicht

10 Feb

Als einer der ersten Filehoster und anfänglicher Liebling von Filesharern hat es Rapidshare nie geschafft, ein Geschäftsmodell abseits davon zu etablieren. Nun macht das Portal ganz dicht und will alle noch gehosteten Daten löschen.

Der Filehoster Rapidshare ist am Ende. Wie in einer Mitteilung auf der Startseite des Portals zu lesen ist, soll der Dienst zum 31. März 2015 schließen. Zwei kostenpflichtige Angebote namens „Standard Plus“ und „Premium“ können demnach noch bis Ende Februar verlängert werden, aber nicht darüber hinaus. Die Kunden werden gebeten, ihre gespeicherten Daten zu sichern, da ein Zugriff nach dem 31. März nicht mehr möglich sein werde. Die Inhalte würden dann automatisch gelöscht.

Die Krise von Rapidshare hatte sich bereits seit Jahren abgezeichnet. Im Jahr 2004 gegründet war Rapidshare einer der ersten Filehoster und erfreute sich zu Beginn vor allem bei Filesharern großer Beliebtheit. Für das ungebremste Herunterladen von Daten musste bezahlt werden, was auch viele taten und jede Menge Geld in die Kassen spülte. Rechtlich waren die Betreiber auf der sicheren Seite, da für sie als Serviceprovider das Haftungsprivileg galt. Inhalte, bei denen gegen das Urheberrecht verstoßen wurde, mussten erst nach Hinweisen gelöscht werden. Mit der Zeit wurde der Druck der Rechteinhaber und von Behörden aber immer größer und Rapidshare musste immer mehr Aufwand betreiben, um die gerichtlichen Auflagen zu erfüllen.

Als Rapidshare dann im November 2012 Trafficlimits für hochgeladene Dateien verlangte, wurde die Plattform mit einem Schlag uninteressant für Filesharer, die daraufhin weiter zogen. Das Unternehmen versuchte danach als Cloudanbieter ein neues Profil zu erlangen, blieb dabei aber offenbar erfolglos. Im Mai 2014 wurden dann das kostenlose Angebot komplett eingestellt und gleichzeitig drei Viertel der Mitarbeiter entlassen. Diese drastischen Schritte reichten aber nicht aus, um das Unternehmen zu retten.

 
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Angeblich nur bei „Pädophilie“: Google verteidigt aktive Gmail-Überwachung

05 Aug

Dass Google für Werbezwecke sowie der Verfeinerung der dort angezeigten Inhalte die E-Mails auf Gmail scannt, ist bekannt und kann auch angepasst bzw. deaktiviert werden. Gestern kam heraus, dass auch strafrechtlich Relevantes erfasst wird, nämlich (und ausschließlich) kinderpornografisches Material: Google hat nämlich der US-amerikanischen Kinderschutzorganisation National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) Informationen übermittelt, die zur Verhaftung eines Pädophilen geführt haben.

Das hat eine Debatte ausgelöst, ob Überwachung seitens des Betreibers eines Webdienstes in solchen Fällen legitim sein kann oder ob so etwas per se zu unterlassen sei. Der Suchmaschinenbetreiber verteidigte das Vorgehen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und erläuterte seine Sichtweise noch einmal genauer.

Google: Keine Toleranz für Kindesmissbrauch
In einer E-Mail an AFP schreibt das Unternehmen aus Kalifornien, dass man es wie alle anderen Internet-Unternehmen „unglücklicherweise“ mit Kindesmissbrauch zu tun bekommt: „Das ist auch der Grund, warum wir aktiv illegale Bilder aus unseren Diensten – Suche sowie Gmail – entfernen und solchen Missbrauch unverzüglich an das NCMEC melden.“

Sobald derartiges Material entdeckt wird, bekommt jedes einzelne Bild einen „digitalen Fingerabdruck“, dadurch lassen sich solche Fotos nachverfolgen, erklärt Google, allerdings ohne Details zu diesem Prozess zu nennen.

Man betont aber auch: „Es ist wichtig, daran zu denken, dass wir diese Technologie ausschließlich zur Identifizierung von Kindesmissbrauchsbildern verwenden und nicht bei allen anderen strafrechtlich relevanten Aktivitäten.“ Als Beispiel nennt man einen Einbruch, dieser kann auch weiterhin „gefahrlos“ über Gmail geplant werden. Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Redesign Google