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15 Mrz
Die Mitglieder von Bernie Madoffs exklusiven Investmentklubs nannten ihn Genie und Guru. Sie warfen sich ihm zu Füßen und schmeichelten ihm, auf dass er ihr Geld annehmen möge. Die Mitglieder eines Maulheldenmobs im Gerichtssaal in Manhattan hießen Bernard L. Madoff (70) hingegen einen Psychopaten und Terroristen, und mancher der Wutentbrannten hätte nicht gezögert, den ersten Stein auf ihn zu werfen. Applaus brandete auf, als Madoff, die Hände auf dem Rücken gefesselt, am Donnerstag um 11.13 Uhr abgeführt wurde. In allen elf Anklagepunkten, darunter Wertpapierbetrug, Geldwäsche und Meineid, hatte er sich schuldig bekannt. Ihm drohen zwischen 20 und 150 Jahren Gefängnis, de facto lebenslang. “Bye-bye, Bernie”, rief einer, auf Nimmerwiedersehen. Ein Anwalt aus New Jersey sagte, es sei ein wenig, “wie den Teufel zu sehen”.
So endete in höllischer Verdammung, was mit geflüsterten Hymnen in den 1980er-Jahren begonnen hatte. Es versteht sich, dass die Mitglieder des Investmentklubs wie des verhinderten Lynchmobs dieselben Menschen sind. Sie stehen für 4500 Namenlose, um ihre Lebensersparnisse gebracht, mittellos, jäh aus einem Millionärsdasein (more…)
13 Mrz
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Münchens Polizeipräsident warnt:
“Im Internet bleibt Betrug oft straflos”
Ohne Hilfe der Provider sind den Fahndern die Hände gebunden.
Was zunächst wie ein schlechter Scherz klingen mag, ist laut Schmidbauer Realität im Polizeialltag: “Aufgrund einer einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichts zum Datenschutz hat die Polizei nach der derzeitigen Rechtslage keine Möglichkeit, bei einem Betrug die Daten des Täters vom Diensteanbieter zu erhalten.” Denn Betrug wird als “minderschwere Straftat” angesehen, wohingegen die Polizei bei schwereren Straftaten wie Mord, Totschlag oder Bandendelikten das Recht hat, die Herausgabe der Daten zu fordern.
Einer der geprellten iPhone-Fans beispielsweise ging nach längerem Warten (more…)
2 Jan
Im Internet kursieren Blog Einträge das der Bundes-Trojaner eventuell über das Windows Betriebssystem eingeschleust werden sollte. Durch ein Gespräch mit Herrn Thomas Baumgärtner, Pressesprecher Security, Intellectual Property, Issues bei Microsoft Deutschland konnte ein Blogger erfahren das die Bundesregierung noch keine Anfrage an Microsoft bezüglich einer Hintertür in Windows gestellt hat.
Herr Baumgärtner kann sich auch nicht vorstellen das Microsoft eine Hintertür implementieren würde, selbst wenn dieses Gesetzt werden sollte. Die Loyalität zum Kunden steht an erster Stelle so Baumgärtner.
Technisch wäre dies auch nicht so einfach, da es quasi keine extra Deutsche Version von Windows gibt, es werden nur die jeweiligen Texte in die entsprechende Sprache übersetzt.
Auf weitere Spekulationen wollte Herr Baumgärtner verständlicher Weise nicht eingehen.
17 Nov
Das BND hat mehrere Artikel auf Wikipedia editiert. Ich habe mir nun die Arbeit gemacht und diese IP Adressen rausgesucht. In der Datenbank des RIPE finden sich zu diesen Netzen sehr wenige Informationen, oft taucht aber das Kuerzel “LVP” auf - eine in der Vergangenheit durch den Bundesnachrichtendienst genutzte Legendierung: “Liegenschaftserwaltung Pullach”. Eine Analyse durch einen mit der Namensgebung und Infrastruktur von T-Systems vertrauten Spezialisten zeigte das ein Grossteil der Netze im Raum Muenchen “endet”.
Ein weiterer Teil der Netze laesst sich auf Aufklaerungsstellen des BND in Deuschland zuordnen, so z.B. nach Flensburg (Peilanlage), Freiburg (Satellitenaufklaerung in Rheinhausen) oder Braunschweig (Satellitenaufklaerung in Helmstedt). In den vorhandenen Daten zu diesen Netzen wird oft der Name “BVOENET” benutzt, Informationen was dies zu bedeuten hat sind aber nicht zu finden. Allerdings existiert eine Domain bvoe.de, registriert auf eine Organisation mit dem vielsagenden Namen “Informationsboerse” mit einem Postfach in Muenchen. Weitere Untersuchungen der Domain zeigten das 4 DNS-Eintraege mit den Namen www1/2-1/2.bvoe.de existieren. Hierbei handelt es sich offenbar um die Internet-Zugaenge in Berlin und Muenchen. Der DNS-Eintrag www1-1.bvoe.de zeigt so z.B. auf eine IP-Adresse aus der T-Systems-Liste die in Muenchen endet, bei www2-1.bvoe.de handelt es sich um den Internet-Zugang in Berlin, ebenfalls mit einer IP-Adresse aus der Liste. Mit Hife von Suchmaschinen und Statistiken von Webseiten kann so nachvollzogen werden welche Seiten durch die BND-Mitarbeiter angesurft werden. Weiterhin findet sich ein Netz in der Liste das zu einer Anlage gehoert welche offiziell der Bundeswehr gehoert (Fernmeldestelle Sued Gablingen). Diese Anlage dient ebenfalls Aufklaerungszwecken und wurde urspruenglich durch US-Kraefte betrieben und 1996 an die Bundeswehr uebergeben. Anbei die IP Adressen des BND:
DNS INFORMATION (as responding): Host www2-1.bvoe.de (195.243.248.226) Host www2-2.bvoe.de (195.243.248.228) Host www1-1.bvoe.de (62.156.187.234) Host www1-2.bvoe.de (62.156.187.236) Host mail.prosozial.de (62.159.60.150) WHOIS INFORMATION: inetnum: 193.159.228.32 - 193.159.228.39 netname: BVOENET12 descr: TSI fuer LVP inetnum: 193.159.238.168 - 193.159.238.175 netname: BVOENET21 descr: TSI fuer LVP inetnum: 194.25.184.16 - 194.25.184.23 netname: BVOENET3 descr: TSI fuer LVP inetnum: 194.25.42.232 - 194.25.42.239 netname: BVOENET22 descr: T-Systems Business Services GmbH fuer BVOENET inetnum: 195.145.128.56 - 195.145.128.63 netname: BVOENET12 descr: TSI fuer LVP inetnum: 195.145.163.64 - 195.145.163.127 netname: BVOENET19 descr: TSI fuer LVP inetnum: 195.145.182.96 - 195.145.182.111 netname: BVOENET6 descr: TSI fuer LVP inetnum: 195.145.31.252 - 195.145.31.255 netname: BVOENET4 descr: TSI fuer LVP inetnum: 195.145.57.176 - 195.145.57.191 netname: BVOENET11 descr: TSI fuer LVP inetnum: 195.243.157.184 - 195.243.157.191 netname: BVOENET12 descr: TSI fuer LVP inetnum: 195.243.248.224 - 195.243.248.231 netname: BVOENET10 descr: TSI fuer LVP inetnum: 212.185.184.224 - 212.185.184.231 netname: BVOENET descr: TSI fuer LVP inetnum: 212.185.191.128 - 212.185.191.135 netname: BVOENET17-NET descr: TSI fuer LVP descr: Deutsche Telekom AG, Internet service provider, CeBIT 99 inetnum: 217.7.155.168 - 217.7.155.175 netname: BVOENET2 descr: TSI fuer LVP inetnum: 217.89.74.208 - 217.89.74.223 netname: BVOENET13 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.153.59.192 - 62.153.59.223 netname: BVOENET8 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.153.65.32 - 62.153.65.39 netname: BVOENET2 descr: T-Systems Business Service GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.153.80.208 - 62.153.80.215 netname: BVOENET15 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.153.87.0 - 62.153.87.15 netname: BVOENET28 descr: T-Systems Business Services GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.154.211.152 - 62.154.211.159 netname: BVOENET12 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.154.226.64 - 62.154.226.127 netname: SCHWAIGER-NET descr: Deutsche Telekom AG, Internet service provider inetnum: 62.156.187.232 - 62.156.187.239 netname: BVOENET5 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.157.136.64 - 62.157.136.95 netname: BVOENET18 descr: BVOE Management inetnum: 62.157.144.0 - 62.157.144.63 netname: BVOENET20 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.157.194.32 - 62.157.194.39 netname: BVOENET2 descr: T-Systems Business Service GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.159.19.208 - 62.159.19.215 netname: BVOENET13 descr: TSI fuer LVP inetnum: 62.159.104.160 - 62.159.104.175 netname: FERNMELDESTELLE-SUED-DER-BW-GABLINGEN-NET descr: Fernmeldestelle Sued der BW inetnum: 62.159.209.144 - 62.159.209.151 netname: BVOENET26 descr: T-Systems Business Services GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.159.209.152 - 62.159.209.159 netname: BVOENET27 descr: T-Systems Business Services GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.159.21.152 - 62.159.21.159 netname: BVOENET25 descr: T-Systems Business Service GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.159.60.144 - 62.159.60.151 netname: BVOENET2 descr: T-Systems Business Service GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.159.63.72 - 62.159.63.79 netname: BVOENET24 descr: T-Systems Business Services GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.225.139.248 - 62.225.139.255 netname: BVOENET23 descr: T-Systems Business Services GmbH fuer BVOENET inetnum: 62.225.74.128 - 62.225.74.135 netname: BVOENET1 descr: TSI fuer LVP inetnum: 80.146.198.88 - 80.146.198.95 netname: BVOENET14 descr: BVOE Management Sued inetnum: 62.159.104.160 - 62.159.104.175 netname: FERNMELDESTELLE-SUED-DER-BW-GABLINGEN-NET descr: Fernmeldestelle Sued der BW
16 Nov
Providerwechsel mit AuthInfo - Schnell, sicher, zuverlässig
Ab Dezember 2008 bieten die DENIC und ihre Mitglieder den Domaininhabern, die ihren Provider wechseln wollen, ein neues Verfahren an. Es basiert auf der Übermittlung eines Passworts, das in Anlehnung an internationale Gepflogenheiten AuthInfo genannt wird. Diese AuthInfo ist nur für diesen speziellen Vorgang des Providerwechsels vorgesehen und bezieht sich immer auf eine bestimmte Domain.
Das derzeitige Providerwechselverfahren (im Folgenden auch als asynchrones Verfahren bezeichnet) schreibt für den aktuellen und den zukünftigen Provider Prüfungspflichten vor, um sicherzustellen, dass der Providerwechselauftrag für die Domain nur von einer dazu berechtigten Person angestoßen wird. Die Kommunikation zwischen den beteiligten DENIC-Mitgliedern und der DENIC erfolgt dabei über das DENIC-Registrierungssystem. Da jeweils mehrere Tage als Reaktionszeiten vorgesehen sind, kann ein Providerwechsel bis zu seinem Abschluss bis zu fünf Werktage benötigen. Beim neuen Verfahren wird dagegen nach dem Start des Providerwechsels nur noch die Übereinstimmung der im Auftrag übermittelten AuthInfo mit der bei der DENIC hinterlegten AuthInfo überprüft. Im positiven Fall wird der Providerwechsel sofort ohne weitere Wartezeit durchgeführt. Das eröffnet die Möglichkeit, den exakten Zeitpunkt eines Providerwechsels im Voraus festzulegen und die mit der Domain verbundenen Services durch den Provider entsprechend einzurichten.
Das neue Providerwechselverfahren mittels AuthInfo und das bisherige, asynchrone Verfahren stehen zunächst parallel zur Verfügung. Der Domaininhaber hat also die Wahl, welches Verfahren er nutzen möchte, muss sich allerdings definitiv für eines der beiden entscheiden. Das AuthInfo-Verfahren hat den Vorteil, die Kommunikationswege zu minimieren und damit einfacher, schneller und noch ein wenig sicherer zu sein als das asynchrone Verfahren.
Um das neue Verfahren zu nutzen, muss der Domaininhaber zwei Mal aktiv werden: Zunächst beauftragt er bei seinem derzeitigen Provider eine AuthInfo und lässt diese bei der DENIC hinterlegen. Im zweiten Schritt startet er bei seinem neuen Provider den Providerwechselprozess, wobei er diesem die AuthInfo mitteilt. Im Folgenden werden diese beiden Vorgänge ausführlicher dargestellt.
Erzeugung und Hinterlegung der AuthInfo
Wenn ein Domaininhaber mit seiner Domain zu einem anderen Provider wechseln möchte, beauftragt er über seinen derzeitigen Provider eine AuthInfo. Es gibt keine Vorgaben der DENIC, ob der Domaininhaber selbst ein Passwort (AuthInfo) auswählt oder ob der Provider dies tut und es dem Domaininhaber mitteilt. Der Provider erzeugt von der AuthInfo eine „verschlüsselte“ Version (einen sog. Hash) und übergibt sie über das verwaltende Mitglied an die DENIC. Die Übergabe als Hash ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal bei der Übertragung. Bei der DENIC wird die AuthInfo in verschlüsselter Form in der Datenbank hinterlegt. Damit ist der DENIC das Klartextpasswort nicht bekannt.
Ebenfalls aus Sicherheitsgründen ist eine AuthInfo nicht unbegrenzt gültig, sondern verfällt nach spätestens 30 Tagen. Ein Providerwechsel kann dann mit dieser AuthInfo nicht mehr durchgeführt werden. Soll der Providerwechsel weiterhin stattfinden, muss entweder wieder eine AuthInfo hinterlegt oder das asynchrone Verfahren angestoßen werden.
Sollte es dem Domaininhaber nicht möglich sein, bei seinem derzeitigen Provider eine AuthInfo zu beauftragen (etwa weil der Provider nicht mehr existiert, der Domaininhaber ihn nicht erreicht oder der Provider nicht reagiert), so kann er auch ein Providerwechselpasswort direkt von der DENIC erhalten. Der Domaininhaber wendet sich in diesem Fall an das DENIC-Mitglied, das die Domain zukünftig verwalten soll. Dieses veranlasst die Generierung der AuthInfo direkt bei der DENIC. Die DENIC sendet daraufhin dem Domaininhaber per Einschreiben die erzeugte AuthInfo an seine in den Domaindaten hinterlegte Adresse zu. Bei ausländischen Domaininhabern wird das Schreiben an den in Deutschland ansässigen Admin-C geschickt, um lange Brieflaufzeiten und hohe Portokosten zu vermeiden und eine sichere Zustellung zu garantieren. Gleichzeitig hinterlegt die DENIC die generierte AuthInfo als Hash in der Domaindatenbank. Der Domaininhaber kann nun seinem neuen Provider die AuthInfo mitteilen und dieser startet den Providerwechselauftrag, bei dem er diese AuthInfo an die DENIC übergibt.
16 Nov
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Auseinandersetzung um Online-Artikel - Schwuler Politiker will nicht mehr auf Wikipedia-Sperrung bestehen:
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann erklärt seine juristische Auseinandersetzung mit dem Verein Wikimedia Deutschland für beendet. Die “falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte” seien weitgehend aus dem Wikipedia-Artikel über seine Person entfernt worden, heißt in einer Mitteilung Heilmanns auf seiner Homepage.
Aufgrund einer von Heilmann gegen den Verein Wikimedia e.V. beim Landgericht Lübeck erwirkten einstweiligen Verfügung von Donnerstag leitet die Adresse “wikipedia.de” derzeit nicht auf die Inhalte des Online-Lexikons weiter. Heilmann teilte nun mit, er habe gegenüber dem Verein erklärt, dass er keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte unter de.wikipedia.org wieder geschaltet werden könne.
Der Artikel über Heilmann war allerdings trotz der Sperrung - zumindest in älteren Versionen - weiterhin abrufbar. Der Grund: Alle Artikel der deutschsprachigen Wikipedia liegen anders als die Startseite auf Servern der Wikimedia Foundation in den USA und sind unter der Adresse de.wikipedia.org weiter erreichbar. Wikimedia Deutschland hatte dennoch angekündigt, gegen die Sperrung Widerspruch einzulegen.
Heilmann: Versuch der Gegendarstellung blieb erfolglos
“Ich bedaure außerordentlich, dass (more…)
16 Nov
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Das ist wieder mal Deutschland LIVE! www.Wikipedia.de ist gesperrt mit diesem Textinhalt:
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, “die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten”, solange “unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org” bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. hat gegen den Beschluss Widerspruch eingelegt.
[16. November]: Herr Heilmann hat erklärt, er würde die einstweilige Verfügung zurückziehen. Sobald die Verfügung aufgehoben ist, werden wir unser Suchangebot wiederherstellen.
Der Wikimedia Deutschland e.V. ist nicht Anbieter der unter de.wikipedia.org zugänglich gemachten “Wikipedia” und hat auch keinen Einfluss auf die in der Online-Enzyklopädie abrufbaren Inhalte. Der Wikimedia Deutschland e.V. ist vielmehr ein gemeinnütziger Verein zur Förderung Freien Wissens, der lediglich über die Anwendung der Wikipedia aufklärt. Betreiber der Enzyklopädie ist die in der Anbieterkennzeichnung der Enzyklopädie genannte Wikimedia Foundation, eine in Florida, Vereinigte Staaten, inkorporierte Stiftung mit Sitz in San Francisco.
Für die überwältigende Unterstützung durch E-Mails, Anrufe, Blogeinträge und Spenden möchten wir uns vielmals bedanken. Wenn Sie uns weiterhin unterstützen wollen, können Sie uns eine Spende zukommen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter http://spenden.wikimedia.de/ Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Das hat mich natürlich interessiert um wem es nun geht da ich diese Person nicht kannte. Nun hat er alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Klasse Lutz Heilmann (more…)
7 Jul
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Agenten des amerikanischen Secret Service haben in Deutschland einen estnischen Hacker gestellt - offenbar auf eigene Faust.
Die beiden amerikanischen Agenten, dunkle Anzüge und Dienstmarken vom Secret Service, standen regungslos neben der Schlange der Flugreisenden am Frankfurter Flughafen. Sie warteten, bis Aleksandr Suvorov und seine Freundin Vika an der Reihe waren, Terminal 1, Singapore Airlines nach Bali, drei Wochen Erholung hatte das Liebespaar gebucht. Als Suvorov seinen estnischen Reisepass über die Schaltertheke schob, erinnern sich Augenzeugen, da traten die Special Agents Paul B. und Timothy G. vor, zückten ihre Ausweise und eröffneten ihm: “Sie sind festgenommen.” Es war der 3. März, kurz vor 22 Uhr.
An jenem Montagabend erwartet Suvorov, 24, nicht ein Nobelhotel auf Bali, sondern eine karge Zelle der Justizvollzugsanstalt Weiterstadt. Seither wartet er auf seine Auslieferung in die USA. Er gilt als internationaler Top-Hacker, der in großem Stil sensible Daten mittels Trojanischer Pferde entwendet und weiterverkauft haben soll. Der junge Este, der angeblich hinter dem Hacker-Pseudonym “Jonny Hell” steckt, gehöre zu “einem der weltweit größten Zirkel, die mit gestohlenen Kreditkartennummern” handelten, mutmaßt der Fernsehsender ABC.
Die Jagd auf “Jonny Hell” bewegt mittlerweile nicht nur die Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten, sondern auch die deutsche Justiz. Denn bei dem abendlichen Arrest (more…)
17 Mai
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Vielleicht wird es in der EU bald nur noch Emailadressen im Impressum geben.
Heise online berichtet hier darüber.
Dann brauche ich nicht mehr die Kanzlei aus HongKong von MediaOn einzutragen
Aber wer würde schon bei einem Shop einkaufen der nur eine Emailadresse hinterlässt. Für seriöse Seiten ist diese Reglung sicherlich uninteressant. Aber für private Anwender die ja sogar ein Impressum führen müssen sobald ein Banner auf der Seite erscheint ist das sicherlich eine gute Lösung. Mich freut es wenn die neue Reglung umgesetzt wird. Dann hoffen wir mal das beste.
Sonniges Wochenende wünsche ich allen Lesern.
19 Apr
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Seit diesem Samstag können keine Sendungen mehr mit digitalen Recordern aufgezeichnet werden.
Mitte Februar 2008 hat die ProSiebenSat.1 Media AG die hochauflösenden Fernsehsender ProSieben HD und Sat.1 HD abgeschalten und somit viele Zuschauer missmutig gestimmt. Nun treibt es das Münchener Unternehmen auf die Spitze, denn fortan können keine Sendungen mehr aufgezeichnet werden.
Damit entscheidet sich ProSieben in eine völlig entgegengesetzte Richtung wie die amerikanischen Kollegen. Dort wurde vor knapp zwei Jahren die Messung des zeitversetzten Fernsehens begonnen und man stellte fest, dass bis zu 60 Prozent der Zuschauer sich die Werbeunterbrechungen anschauen.
Dabei gibt es bei der digitalen Aufzeichnung zwei entscheidende Vorteile: Zum einen kann der Zuschauer seine Serien dann sehen, wann er möchte. Zum anderen können Storylines von Serials wie «Lost» oder «Desperate Housewives» ohne Probleme weiterverfolgt werden. Denn wer verzichtet denn auf sein soziales Leben, um sich jeden Montag oder Mittwoch inhaltlich komplizierte Serien anzuschauen?
In den USA sind die Einschaltquoten von «Lost» sehr gut, denn im Durchschnitt schalten 14,32 Millionen US-Bürger beim Network ABC ein. Allerdings haben sich 3,15 Millionen Menschen die Episoden innerhalb einer Woche auf dem digitalen Festplattenrecorder angeschaut. «Heroes» verzeichnete durch digitale Aufzeichnungsgeräte 2,91 Millionen Zuschauer und «House» gewann wöchentlich 2,60 Millionen hinzu.
Weder die ProSieben Television GmbH, noch die ProSiebenSat.1 Produktion GmbH waren am Samstag für eine Stellungnahme erreichbar. Sollte ProSieben an seinen Plänen festhalten, werden bereits am kommenden Mittwoch tausende von Zuschauer «Unschuldig» nicht sehen, denn im Gegenprogramm läuft Fußball. Eine weitere Untersuchung aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten sagt aus, dass Liveprogramme bevorzugt werden. Außerdem weichen Serienliebhaber auch gerne auf DVDs und das Internet aus, wenn ihnen die Fernsehausstrahlung nicht gefällt. In diesem Fall kann ProSieben nur verlieren.