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Archive for the ‘Abzocke’ Category

Online Poker Betrug

10 Apr

Ich habe mich jetzt mal in die Tiefen des Internets begeben und mit Leuten Kontakt aufgenommen, die sich intensiv mit der Materie Onlinepoker befasst haben und teilweise auch bei solchen Unternehmen angestellt waren. Ich sehe mich nun in meiner Meinung bekräftigt, daß bei vielen Seiten manipuliert wird. Die einhellige Meinung dieser Leute war, daß am Tisch teilweise mit „virtuellen Spielern“, sogenannten „Bots“ gearbeitet wird. Das funktioniert so: An Tischen ab bestimmten Limits und Turnieren ab bestimmten Buy-Ins sitzen am Tisch nicht nur Spieler zu Hause an Ihren PC’s, sondern auch Bots, die serverseitig von den Pokerunternehmen nach einem bestimmten Schlüssel verteilt werden. In der Regel sitzen dort zwischen zwei und vier dieser virtuellen Spieler. Bei kleineren Beträgen fallen die dadurch auf, daß auf Chatanfragen nicht reagiert wird, bei Turnieren mit hohem Buy-In und Cash Games mit hohen Limits werden Moderatoren, die Angestellte der Pokerunternehmen sind, eingeschaltet, die unter dem Namen der Robots chatten, ein Moderator bedient meist über 100 Robots, mittels spezieller Software, laufen die Chatanfragen bei den Moderatoren auf und die antworten entsprechend, so dass den echten Spielern am Tisch vorgegaukelt wird, daß dort auch wirklich echte Spieler sitzen würden. Bei negativen Kommentaren und Kritik an den Pokersites, sind diese Moderatoren dazu angehalten, auf Erfolge des jeweiligen Bots zu verweisen („Ich weiß gar nicht, was Du hast, ich habe hier bereits mehrere Turniere mit hohen Buy-Ins gewonnen“) und die Kritik ins Lächerliche zu ziehen, so daß der Kritiker bei den restlichen echten Spielern unglaubwürdig wirkt. Die eigentliche Pokersoftware ist so programmiert, daß überwiegend nur die Bots und somit das Pokerunternehmen gewinnt. Bei einem Turnier mit hohen Buy-Ins, wo z.b. 30 Plätze bezahlt werden, werden zwischen 40-75% der Geldplätze an die Bots ausgeschüttet. Man stelle sich vor, das Buy-In ist 110$, wobei 10$ als Gebühr anfällt. Damit verdient das Unternehmen bei sagen wir mal 300 Spielern, 3.000$. So weit so gut und auch nicht schlchte, dafür das nur eine Software für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung gestellt wird. So, nun ist ein Preisgeld von 30.000$ vorhanden, wenn davon 50% an Bots ausgescüttet werden, haben sich die Einnahmen von 3.000$ auf 18.000$ versechsfacht, das ist natürlich noch besser und auch der Grund, weshalb dort betrogen wird.

 
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Kriminelle sollen Bitcoins im Millionenwert gestohlen haben

15 Feb

Auf „Silk Road 2.0“ verdient man sein Geld eigentlich mit illegalem Drogen- und Waffenhandel. Doch jetzt soll dort eine andere Sorte von Kriminellen fette Beute gemacht haben: Bitcoin-Diebe haben die Betreiber des Internetportals angeblich um digitales Geld im Wert von fast zwei Millionen Euro gebracht. „Wir sind gehackt worden“, schrieb einer von ihnen, der sich „Defcon“ nennt im Webforum „Reddit“. Jemand habe Stück für Stück Bitcoins aus dem System der Website abgesaugt, „bis es komplett leer war“. „Silk Road 2.0“ ist der Nachfolger der berüchtigten gleichnamigen Online-Drogenbörse, die im vergangenen Jahr geschlossen wurde, nachdem das FBI den Gründer verhaftet hatte.

Die digitale Währung Bitcoin hatte in den letzten Tagen allgemein mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Durch eine Schwachstelle in der Software hatten es Angreifer geschafft, die Transaktionsnummern von Überweisungen zu ändern. Um das zu verschleiern, wurden das Bitcoin Netzwerk mit zusätzlichen Zahlungen geflutet, was zur Überlastung vieler Server führte. Mehrere große Bitcoin-Handelsplattformen sperrten deswegen vorübergehend einen Teil ihrer Transaktionen.
„Die profitabelste Art, das Handtuch zu werfen“

Genau diese Sicherheitslücke sei genutzt worden, um „Silk Road 2.0“ auszurauben, behaupten die Betreiber. „Ich habe als Anführer versagt und bin am Boden zerstört angesichts dieser Entdeckung“, jammert „Defcon“. Er habe die Warnungen einfach nicht ernst genug genommen. „Silk Road 2.0 werde sein Zahlungsverfahren nun sicherer machen, dazu soll die Seite zunächst für 24 bis 48 Stunden offline bleiben.

Andere „Reddit“-Nutzer glauben jedoch nicht, dass „Defcon“ wirklich weitermachen will. Mit der beschriebenen Sicherheitslücke sei es nämlich gar nicht möglich, Bitcoins zu stehlen, schreibt „paleh0rse“. „Entweder lügt ihr oder ihr versteht nicht, wie diese angeblichen Hacker euch geknackt haben.“ Andere User glauben sogar, dass es in Wirklichkeit gar keinen Angriff gab. „Dieser ‚Hack‘ ist bloß der profitabelste Weg, das Handtuch zu werfen und Feierabend zu machen“, schreibt „anon3187“. Und „devlspawn“ spricht von einem „glaubwürdigen Deckmantel, um die Flinte ins Korn zu werfen“. Denn „Silk Road 2.0“ sei von Anfang an mehr schlecht als recht gelaufen, sagen beide. Möglicherweise wollen Defcon und Co. sich also einfach nur mit dem Geld ihrer User aus dem Staub machen.

 
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Rechtsprofessor: Streaming keine Urheberrechtsverletzung

19 Dez

Im Fall der jüngsten Abmahnwelle gegen Zuschauer von Porno-Clips im Internet handelt es sich nach Auffassung eines Medienrechtsexperten nicht um eine Urheberrechtsverletzung durch die Nutzer. Anders als beim Download oder dem File-Sharing werden beim Streaming für die flüssige Wiedergabe teils temporär Daten zwischengespeichert. Es komme aber darauf an, „was der Durchschnittsnutzer dauerhaft an Kopie herausziehen kann“, sagte Gerald Spindler, Medienrechtsprofessor in Göttingen dem Blog „iRights“.

„Es bedürfte lediglich eines klärenden Urteils“

Es hänge davon ab, wie technisch man den Paragraf 44a des deutschen Urheberrechtsgesetzes verstehe, sagte Spindler. Wenn der normale Nutzer nicht in der Lage sei, die temporär gefertigten Kopien weiter zu verwenden, liege seines Erachtens kein Urheberrechtsverstoß vor.

„Es bedürfte lediglich eines klärenden Urteils, wenn solche Rechtsunsicherheiten erzeugt werden“, sagte Spindler. Betroffene Verbraucher haben nach Einschätzung des Medienrechtlers gute Chancen, sich gegen die Abmahnung zur Wehr zu setzen, da „keinerlei Verletzungshandlung vorliegt“.
Gericht überprüft Abmahn-Kanzlei

Unterdessen prüft die Staatsanwaltschaft Köln ein mögliches Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen falscher Versicherung an Eidesstatt. Dabei solle geprüft werden, ob die Regensburger Anwaltskanzlei, die Tausende Abmahnungen an vermeintliche Nutzer der Sex-Videos verschickt hatte, vor Gericht falsche Angaben gemacht habe.

Die Kanzlei verlangt von den Adressaten unter anderem die Zahlung von 250 Euro wegen Urheberrechtsverstößen. Beim Antrag der Kanzlei auf Herausgabe der Anschlussdaten könne das Landgericht Köln jedoch hinters Licht geführt worden sein. Es sei nicht deutlich gemacht worden, dass es sich um Streaming und nicht um File-Sharing illegaler Tauschbörsen handelte.

 
 

Redtube.com: Richter verwechseln Streaming-Plattform mit Tauschbörse

11 Dez

Über Deutschland rollt derzeit eine Abmahnwelle. Zwischen 10 000 und 20 000 Nutzer der Videoplattform Redtube haben in den letzten Tagen Post von der Anwaltskanzlei U+C aus Regensburg erhalten. In dem Brief wird den Betroffenen eine Verletzung des Urheberrechts durch das Ansehen gestreamter Inhalte vorgeworfen. Datenschützern stellt sich aber vor allem die Frage, wie die Kanzlei an die privaten Daten kam.
Woher kamen die Nutzerdaten?

Wie die Kanzlei U+C an die IP-Adressen der Redtube-Nutzer kam, ist bislang ungeklärt. Erste Berichte legen aber nahe, dass die Verantwortlichen den Traffic auf der Porno-Plattform mit Hilfe der Software „GLADII 1.1.3“ überwachten und die IP-Adressen der Nutzer herausfilterten. Damit läge laut Juristen ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz vor. Nach der Ermittlung der Daten erwirkte der Berliner Anwalt Daniel Sebastian über das Landgericht Köln einen Beschluss über die Herausgabe der Nutzerdaten durch den Mobilfunkanbieter Telekom.
Tauschplattform statt Streaming-Portal: Ein Irrtum des Gerichts?

Wie bei Abmahnungen üblich, gab das Gericht die persönlichen Daten der Nutzer frei: „Durch das unbefugte öffentliche Zugänglichmachen des geschützten Werkes über eine sogenannte Tauschbörse liegt eine Rechtsverletzung des §19 UrhG vor“, heißt es in dem Beschluss, der die Telekom zur Herausgabe der Adressen aufforderte. Dass es sich bei Redtube um ein Streaming-Portal und nicht um eine Tauschbörse handelt, wird hingegen mit keinem Wort erwähnt. Der Mobilfunkanbieter kam der Aufforderung nach und übergab Namen und Hausanschriften der Anschlussinhaber wie verlangt an die Anwaltskanzlei U + C.

Mit einer Tauschplattform hat Redtube allerdings nichts gemein. Nutzer stellen auf der Webseite nämlich keine geschützten Inhalte bereit, sondern sehen sich die Filme lediglich im Stream an. Laut dem Rechtsanwalt Johannes von Rüden basiert die „Freigabe der Nutzerdaten damit auf einer falschen rechtlichen Grundlage.“ Den Betroffenen selbst hilft dieser Tatbestand allerdings nichts, da auch falsche Anträge vor Gericht als Beweis gelten.

 
 

Betrug: SMS Bankkonto gesperrt Rückruf

12 Nov

Aktuell gibt es eine ganz neue Betrugsmasche. Man erhält eine SMS von irgend einer Fake Handynummer die entweder nichts von der SMS weiss oder es wirklich eine Fake Nummer ist. In der SMS steht dann sowas:

Ihr Bankkonto wurde wegen Betrugs gesperrt .Bitte um Rückruf 0211494915

Ich habe auf dieser Rufnummer angerufen und eine männliche Person wollte meine Bankdaten haben 🙂 samt Bank, Konto, BLZ und dann noch das Passwort zum einloggen. Dann hat er noch zuletzt gesagt wenn Sie möchten machen wir einen Testlauf damit Sie sehen das alles einwandfrei funktioniert. Er meinte ich bekomme dann eine SMS mit Aufforderung die TAN ihm am Telefon zu übermitteln der Betrag was in der SMS mit TAN steht wäre nur zu Testzwecken und würde natürlich nicht im Kontoverlauf erscheinen. Es dient nur zur meiner Sicherheit damit ich weiss das alles einwandfrei funktioniert.

Naja dann habe ich dieser Person meine Meinung gesagt, dass er zu 99% wohl ein Betrüger sei und ich Strafanzeige erstatten werde. Daraufhin hat er aufgelegt. Also Achtung, gibt niemanden eure Kontonummer. Einige lassen sich dann auch die SIM Karte vom Handyanbieter zuschicken sobald die wissen welches Konto zu welcher Handynummer gehört. Also immer vorsichtig sein und bei Verdacht direkt an die Bank wenden. Am besten auch gleich eine Anzeige erstatten.

 
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Weissrussland ist neue Spam-Hochburg

30 Jul

Der grosse Aufsteiger ist Weissrussland, dessen IP-Adressen mittlerweile zu 27 Prozent im Ausland geblockt werden. Beim Anteil am weltweit versandten Spam wird das Land nur mehr knapp von den USA geschlagen. Im Rennen mit den USA

Laut Sophos sind die USA mit 13,8 Prozent nach wie vor die grösste Quelle von Spam-Mails. Dahinter hat mit 11,7 Prozent Weissrussland stark aufgeholt. Sascha Krieger vom deutschen IT-Sicherheitsunternehmen eleven bestätigt diesen Trend. Beim in Kürze veröffentlichten Quartalsbericht von eleven liegt Weissrussland sogar auf Platz eins, was sich durch die geografische Nähe erklären lässt.

Der Anstieg der Spam-Mails aus Weissrussland ist ein Trend, der sich erst in den vergangenen Monaten gezeigt hat. Zuvor war das Land eher in den unteren Rängen zu finden, hat sich mittlerweile aber massive Anteile erarbeitet.

Die starken Fluktuationen sind vor allem auf gegen Spammer gesetzte Massnahmen zurückzuführen, die dann auf andere Länder ausweichen.

«Die Hauptquellen des Spamversands sind Botnets und bei Abschaltungen ergeben sich zwangläufig starke Verschiebungen», so Krieger. Es seien in der Vergangenheit vor allem zwei Trends zu beobachten gewesen, was die Bevorzugung von Ländern durch Spammer betrifft. Zum einen handelt es sich um grosse westliche Industrieländer mit starker Internet-Infrastruktur wie die USA und Deutschland und zum andern um Schwellenländer mit schwachen Sicherheitsstrukturen. Während zuvor vor allem Indien und Brasilien betroffen waren, ist Weissrussland nun der Spitzenreiter.

Schwache Sicherheitskontrollen

Gründe für den Anstieg sind die verstärkten Bemühungen gegen Spam-Quellen in anderen osteuropäischen Ländern, wie Russland, und die schwachen Sicherheitskontrollen bei weissrussischen Webhosting-Unternehmen und Internetanbietern, erklärt Andrew Conway, Forscher beim US-Sicherheitsunternehmen Cloudmarks, gegenüber der BBC. Ein Grossteil des Spams stammt nicht aus dem Land selbst, sondern wird über gekaperte Computersysteme geleitet.

Nach Zahlen von Cloudmark werden aufgrund dieser Situation 27,4 Prozent aller IP-Adressen aus Weissrussland im Ausland blockiert. Einen ähnlich hohen Wert kann nur Rumänien mit 22,3 Prozent vorweisen. Weit abgeschlagen folgt Russland mit lediglich drei Prozent. Die weitreichenden Blockierungen werden voraussichtlich einen negativen Effekt auf seriöse Unternehmen haben, die ihre E-Mails international versenden wollen, warnt Conway.

 
 

Betrug mit EC- und Kreditkarten geht zurück

27 Jul

Datendiebe kommen bei Kredit- und EC-Karten nach Erkenntnissen von Europas Währungshütern immer seltener zum Zug.

Seit 2007 gebe es einen rückläufigen Trend beim betrügerischen Einsatz des Plastikgeldes, stellte die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem zweiten Bericht über Kartenmissbrauch fest.

Nach den jüngsten vorliegenden Zahlen für das Jahr 2011 richteten Kriminelle insgesamt 1,16 Milliarden Euro Schaden an. Das waren nach EZB-Angaben vom Dienstag 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, obwohl Kartennutzung damals noch nicht so ausgeprägt war.

Die Daten beziehen sich auf den Euro-Zahlungsraum Sepa («Single Euro Payments Area»), der 32 Länder umfasst: Alle EU-Mitglieder sowie Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Die höchsten Schäden durch Kartenmissbrauch gab es im Schnitt bei Karten, die in Luxemburg, Frankreich und Großbritannien ausgegeben wurden. In Irland war mehr als eine von 1000 Transaktionen betrügerisch. Damit lag das Land deutlich über dem Durchschnitt, der bei etwa einem von 4000 Geschäften lag.

Insgesamt habe vor allem die EMV-Technologie mit einer Art Mini-Computer für mehr Sicherheit gesorgt, bekräftigte die Notenbank. Bei diesen Karten wird der Datensatz verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft. Zusätzlich gibt es eine PIN.

Dank dieser höheren Hürden können Datendiebe in Europa mit Kartendubletten kaum noch etwas anfangen. «Dieser Trend verlagert das Problem allerdings teilweise in Länder, in denen EMV-Chips noch nicht gängig sind», erklärte die EZB. Im Jahr 2011 seien 78 Prozent aller Betrugsfälle mit gefälschten Karten außerhalb des Sepa-Raumes passiert – im Vergleich zu 61 Prozent ein Jahr zuvor.

Denn längst nicht alle Staaten ziehen bei der Modernisierung der inzwischen als veraltet geltenden Technik mit und rüsten Bezahlkarten statt mit Magnetstreifen mit moderner EMV-Sicherheitstechnik aus.

Kriminelle nutzen Kartendubletten zu betrügerischen Zwecken somit in größerem Stil zum Beispiel in den USA, wie jüngste Daten von Euro Kartensysteme belegen, einer Einrichtung der deutschen Kreditwirtschaft für das Sicherheitsmanagement des Plastikgeldes.

Immer häufiger versuchen Kriminelle Kartendaten und Geheimnummer (PIN) bei Zahlungen abzugreifen, die über das Internet, per Mail oder Telefon abgewickelt werden. Der Schaden bei solchen Geschäften, bei denen die Karte nicht physisch im Einsatz war, nahm nach EZB-Erkenntnissen gegen den Trend zu: von 648 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 655 Millionen Euro im Jahr 2011. Haupteinfallstor für Kriminelle war hierbei das Internet.

 
 

Betrug mit Kreditkarten nimmt weiter ab

17 Jul

Datendiebe kommen bei Kredit- und EC-Karten nach Erkenntnissen von Europas Währungshütern immer seltener zum Zug. Seit 2007 gebe es einen rückläufigen Trend beim betrügerischen Einsatz des Plastikgeldes, stellte die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem zweiten Bericht über Kartenmissbrauch fest.

Nach den jüngsten vorliegenden Zahlen für das Jahr 2011 richteten Kriminelle insgesamt 1,16 Milliarden Euro Schaden an. Das waren nach EZB-Angaben vom Dienstag 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, obwohl Kartennutzung damals noch nicht so ausgeprägt war.

Die Daten beziehen sich auf den Euro-Zahlungsraum Sepa („Single Euro Payments Area“), der 32 Länder umfasst: Alle EU-Mitglieder sowie Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Die höchsten Schäden durch Kartenmissbrauch gab es im Schnitt bei Karten, die in Luxemburg, Frankreich und Großbritannien ausgegeben wurden. In Irland war mehr als eine von 1000 Transaktionen betrügerisch. Damit lag das Land deutlich über dem Durchschnitt, der bei etwa einem von 4000 Geschäften lag.

Insgesamt habe vor allem die EMV-Technologie mit einer Art Mini-Computer für mehr Sicherheit gesorgt, bekräftigte die Notenbank. Bei diesen Karten wird der Datensatz verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft. Zusätzlich gibt es eine PIN.

Das Problem verlagert sich ins Internet

Dank dieser höheren Hürden können Datendiebe in Europa mit Kartendubletten kaum noch etwas anfangen. „Dieser Trend verlagert das Problem allerdings teilweise in Länder, in denen EMV-Chips noch nicht gängig sind“, erklärte die EZB. Im Jahr 2011 seien 78 Prozent aller Betrugsfälle mit gefälschten Karten außerhalb des Sepa-Raumes passiert – im Vergleich zu 61 Prozent ein Jahr zuvor.

Denn längst nicht alle Staaten ziehen bei der Modernisierung der inzwischen als veraltet geltenden Technik mit und rüsten Bezahlkarten statt mit Magnetstreifen mit moderner EMV-Sicherheitstechnik aus. Kriminelle nutzen Kartendubletten zu betrügerischen Zwecken somit in größerem Stil zum Beispiel in den USA, wie jüngste Daten von Euro Kartensysteme belegen, einer Einrichtung der deutschen Kreditwirtschaft für das Sicherheitsmanagement des Plastikgeldes.

Immer häufiger versuchen Kriminelle Kartendaten und Geheimnummer (PIN) bei Zahlungen abzugreifen, die über das Internet, per Mail oder Telefon abgewickelt werden. Der Schaden bei solchen Geschäften, bei denen die Karte nicht physisch im Einsatz war, nahm nach EZB-Erkenntnissen gegen den Trend zu: von 648 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 655 Millionen Euro im Jahr 2011. Haupteinfallstor für Kriminelle war hierbei das Internet.

Eine detaillierte Analyse zum Kartenbetrug hatte jüngst auch FICO, ein Spezialist für Betrugsbekämpfung, vorgestellt.

 
 

Internet-Betrüger Polizei warnt: Abzocke durch „Paketagenten“

10 Mai

„Verdienen Sie Geld von zu Hause aus – bis 3000 € netto im Monat.“ Mit derartigen Versprechungen versuchen Kriminelle Arbeitssuchende für ihre Zwecke einzuspannen – die Opfer begehen unwissentlich „Beihilfe“ zu einem Betrug.

Internet-Betrüger versuchen über Internetanzeigen oder Spam-Mails vermeintliche Tätigkeiten als Warenagent, Paketmanager oder Testkäufer zu vermitteln. Im Rahmen dieser Arbeitsverhältnisse sollen dann Pakete in Empfang genommen, umverpackt und meist ins Ausland weitergesendet werden.

Es wird dabei von Seiten der Täter versucht, möglichst lange den Eindruck eines legalen Arbeitsverhältnisses aufrecht zu erhalten. So wird ein seriös wirkender Arbeitsvertrag übersendet und der angeblich legale Zweck der Tätigkeit ausführlich erläutert.

Was der Paketagent meist nicht ahnt: die Sendungen entstammen betrügerischen Interneteinkäufen, z.B. mit ausgespähten Kreditkartendaten. Faktisch stellt dieser Warenagent also seine Anschrift und seine Daten in „Beihilfe“ für einen Betrug bereit.

Polizeiliche Ermittlungen und zivilrechtliche Ansprüche werden dann auch gegen ihn gerichtet. Sein Verhalten ist weiterhin strafbar als Geldwäsche.

Die dahinter verborgenen ausländischen Netzwerke lassen sich meist nicht aufklären.

Neueste Masche der Internet-Betrüger: „Finanzagenten“ – dabei werden Personen gesucht, die Geldbeträge auf ihrem Konto in Empfang nehmen und weiterverbuchen.

 
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Gewerbeauskunft-Zentrale: Anspruch auf Rückzahlung gezahlter Beträge?

29 Mrz

Ein kurzer Hinweis: Das Amtsgericht Düsseldorf hat heute in einer Sache entschieden, in der ich für die Klägerseite vor Ort war, dass bereits gezahlte Beträge an die “Gewerbeauskunft-Zentrale”, betrieben von der GWE GmbH, durchaus zurück gefordert werden können. Damit sollten nunmehr auch diejenigen, die in der Vergangenheit an die Gewerbeauskunft-Zentrale gezahlt haben, genug Anreiz haben, prüfen zu lassen, ob eine Rückzahlung in Betracht kommt!

Es kommt natürlich auf den Einzelfall an: Wer einen Vergleich geschlossen hat, muss erst prüfen, ob der Vergleich aus der Welt geschaffen werden kann. Im Standardfall aber, wenn man auf die erste Rechnung einfach gezahlt hat und erst bei der zweiten Rechnung die Gegenwehr anstrebt, gibt es sehr gute Aussichten auf Erfolg, wenn man sein Geld wieder haben möchte – die Klage dürfte sich lohnen. Daher, mit dieser neuen Entscheidung aus Düsseldorf, sollten Betroffene die bereits an die Gewerbeauskunft-Zentrale gezahlt haben, sich umgehend bemühen ihr Geld zurück zu erhalten!

Hinweis: Ob in der Vergangenheit angefochten wurde oder nicht ist nach hiesiger Rechtsauffassung belanglos, da einerseits schon gar kein Vertragsschluss vorliegt (es mangelt an der Willenserklärung des Formularabsenders), andererseits die Entgeltklausel mit dem BGH eine unwirksame AGB sein wird. Lassen Sie sich beraten!

 
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