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Archive for the ‘Abzocke’ Category

Ransomware: Wenn Hacker es auf Ihr Geld abgesehen haben

15 Mrz

Bei nicht wenigen Cyber-Attacken erhoffen sich die Angreifer Geld – die Verbreitung von Ransomware ist dafür ein perfektes Beispiel. Was sich genau hinter der Bedrohung verbirgt und wie man sich professionell davor schützen kann, erklären wir im Blogartikel.

Der Begriff “Ransomware” setzt sich aus dem englischen Wort für Lösegeld “Ransom” und der in der IT gängigen Bezeichnung für Computerprogramme “Ware” zusammen. Ein Blick auf die Wortschöpfung lässt bereits darauf schließen, welches primäre Ziel mit Ransomware verfolgt wird: Mit Hilfe schädlicher Computeranwendungen soll von nichtsahnenden Nutzern Lösegeld erbeutet werden. Genauer gesagt schränkt Ransomware den Zugriff auf Daten und Computersysteme teilweise oder sogar komplett ein und nur durch Überweisung des geforderten Lösegelds kann der Zugriff wiederhergestellt werden. Letzten Endes ist Ransomware also nichts anderes als Erpressung – nur eben in digitaler Form.

Einem Report von Google zufolge sollen durch Ransomware allein vom ersten Quartal 2014 bis zum zweiten Quartal 2017 über 25 Millionen US-Dollar erbeutet worden sein. Wie eine Statistik des IT-Unternehmens SonicWall darlegt, war 2016 das Jahr der Ransomware mit 638 entsprechenden Attacken – Petya und anderen Erpressungstrojanern sei “Dank”.

Ransomware ist keine Neuheit

Welchen Schaden Ransomware anrichten kann, verdeutlicht ein aktuelles Beispiel aus dem US-Bundesstaat Georgia: Cyberkriminelle haben es dort mittels Ransomware geschafft, einen Großteil der öffentlichen Verwaltung des Jackson County zum Erliegen zu bringen. Das geforderte Lösegeld von 400.000 US-Dollar zahlten die Opfer bereitwillig – allerdings nur vor dem Hintergrund, dass ein langfristiger Ausfall bzw. der Wiederaufbau der Systeme genauso viel oder sogar mehr kosten könnte. Doch auch Erpressungstrojaner wie GoldenEye oder WannaCry haben in der Vergangenheit bereits gezeigt, welche Gefahr von Ransomware ausgehen kann.

Ransomware: Ein Begriff, zwei Varianten

Wie üblich bei der Verbreitung von Malware nutzt auch Ransomware menschliches und technisches Fehlverhalten gnadenlos aus – infizierte E-Mail-Anhänge, gefälschte Webseiten, Sicherheitslücken in Browsern oder Server-Schwachstellen sind nur einige Beispiele hierfür.

Sind Ihre Systeme erst einmal mit Ransomware infiziert, müssen Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf eines der folgenden beiden (Horror-)Szenarien gefasst machen:

Sind Ihre Systeme erst einmal mit Ransomware infiziert, müssen Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf eines der folgenden beiden (Horror-)Szenarien gefasst machen:

Szenario 1: Systeme werden blockiert

Die meisten Opfer dieser Art von Ransomware berichten von einem Hinweisfenster, das sich nicht mehr schließen lässt – auch nicht mit Hilfe des Task Managers (da dieser ebenfalls blockiert wird) – und das die Verwendung des Computersystems deutlich einschränkt. Über das Hinweisfenster werden die Betroffenen darüber informiert, dass sich die Systemblockade nur durch das Nachgehen einer Lösegeldforderung beseitigen ließe.

Szenario 2: Daten werden verschlüsselt.

Tritt dieses (in der Praxis deutlich verbreitetere) Ransomware-Szenario ein, findet unbemerkt eine Verschlüsselung der Daten auf dem infizierten System statt, wodurch ein Zugreifen nicht mehr möglich ist. Dabei können nicht nur die Daten auf der Festplatte in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern auch die, die sich auf verbundenen Speichern befinden, etwa in der Cloud oder auf Servern. Den Schlüssel, der zur Entschlüsselung der Dateien notwendig ist, händigen die Hacker nur im Tausch gegen das geforderte Lösegeld aus.

In vielen Fällen drohen die Cyberkriminellen damit, das System langfristig zu blockieren bzw. die verschlüsselten Daten zu löschen, sollte die Polizei hinzugezogen werden.

Maßnahmen gegen Ransomware

Damit es erst gar nicht dazu kommt, dass Ihre Systeme mit Ransomware infiziert werden, gibt das Anti-Ransomware-Projekt „No More Ransom“ einige praktische Tipps, denen wir so nur beipflichten können:

  • Regelmäßige Backups schützen Sie vor unerwarteten Datenverschlüsselungen bzw. -verlusten. Wichtig: Speichern Sie die erstellte Sicherungskopie unbedingt auf externen Medien (am besten einmal physisch und einmal virtuell) ab und trennen Sie diese danach von der Hardware – ansonsten könnte Ransomware auch darauf übergreifen.
  • Sorgen Sie mit automatischen Updates dafür, dass Ihre Betriebssysteme und Programme immer auf dem aktuellsten Stand sind.
  • Verwenden Sie eine professionelle Anti-Viren-Software. Die sogenannten heuristischen Funktionen, die heute normalerweise Standard bei Antivirenprogrammen sind, helfen bei der Erkennung von noch unbekannter Ransomware und sollten daher immer eingeschaltet bleiben.
  • Lassen Sie bei unbekannten und/oder verdächtigen E-Mails (oder anderen Online-Benachrichtigungen) Vorsicht walten, das heißt Anweisungen, Anhänge und Links sollten in solchen Fällen lieber ignoriert werden.
  • Sollten Sie Windows im Einsatz haben, ist es ratsam, die Option “Dateierweiterungen anzeigen” in den Windows-Einstellungen zu aktivieren, um dadurch potenzielle Ransomware schneller zu identifizieren. „No More Ransom“ warnt insbesondere vor Dateien mit den Erweiterungen “.exe”, “.vbs” und “.scr”.
  • Zusätzlich zu den genannten Präventionsmaßnahmen, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Mitarbeiterschulungen durchzuführen und im Allgemeinen das Bewusstsein für Cyber Security im Unternehmen zu erhöhen.

Für den Fall, dass Sie sich bereits Ransomware eingefangen haben und Ihre Daten verschlüsselt wurden, rät die schweizerische Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI zu folgender Vorgehensweise:

  • Trennen Sie das betroffene Gerät unverzüglich von allen Netzwerken – nur so können Sie verhindern, dass sich die Ransomware ausbreitet.
  • Installieren Sie im nächsten Schritt dann das System neu und ändern Sie danach alle Passwörter.
  • Jetzt können Sie – wenn vorhanden – die Backup-Daten wieder auf Ihre System zurückspielen. Wurde vorab keine Sicherungskopie erstellt, sollten Sie die verschlüsselten Daten dennoch behalten, da es für viele bekannte Ransomware bereits Gegenmittel gibt, etwa die Entschlüsselungs-Werkzeuge von No More Ransom.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei – auch wenn Sie die Cyberkriminellen davor warnen. Denn erst durch das Hinzuziehen der Behörden können weitergehende Schritte eingeleitet werden.
  • Überweisen Sie auf keinen Fall das geforderte Lösegeld. Zum einen bestärken Sie dadurch die Hacker darin, die Ransomware weiterhin zu verbreiten, zum anderen ist eine Bezahlung kein Garant dafür, dass Sie den Entschlüsselungs-Schlüssel wirklich erhalten.

Das bringt uns zu dem Schluss: Mit Ransomware ist definitiv nicht zu spaßen – schließlich geht es um die Zahlung hoher Geldbeträge. Doch nicht nur ein finanzieller Schaden muss gefürchtet werden, auch der Ruf Ihres Unternehmens ist in Gefahr, wenn zum Beispiel auch fremde Daten von der Ransomware betroffen sind. Mit den empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen können Sie die Wahrscheinlichkeit einer Ransomware-Infektion allerdings vergleichsweise gering halten.


 

Der Hacker-Hunter

01 Feb

2,2 Milliarden Passwörter zu Onlinekonten sind im Netz aufgetaucht. Woher kommen die Daten und wer muss jetzt mit Angriffen auf seine digitale Identität rechnen? Der australische Sicherheitsforscher Troy Hunt hat Antworten darauf.

Nach dem Hackerangriff auf Adobe, der im Herbst 2013 bekannt wurde und mehr als 150 Millionen Onlinekunden des Softwareherstellers betraf, kam der australische Sicherheitsforscher Troy Hunt auf die Idee, einen Webdienst einzurichten, über die Betroffene herausfinden können, ob ihre Daten von so einem Hackerangriff betroffen sind. Heute ist Hunt der Hüter der Datenlecks schlechthin und wacht über Mailadressen und Passwörter von über sechs Milliarden Onlinekonten. Die Daten stammen aus über 250 verschiedenen Hackerangriffen.

Anfang Januar sorgte Hunt für weltweites Aufsehen, als er eine Sammlung an gehackten Onlinekonten mit über einer Milliarde Kombinationen aus Anmeldenamen und Passwörtern ausfindig machte und publikumswirksam in den Datenfundus seiner Webseite integrierte. Kurz nach der „Collection #1“ tauchten weitere Sammlungen „Collection #2 bis #5“ auf. Die fast 700 GByte großen Dateien umfassen Sammlungen von 2,2 Milliarden Onlinekonten, darunter Mailadressen und Passwörter – im Klartext oder als Hash-Werte.

Der Australier ist oft einer der ersten nichtkriminellen Hacker, der aus Angriffen auf Server stammende Daten zu Gesicht bekommt. Da er seit gut fünf Jahren solchen Passwortsammlungen hinterherrecherchiert, hat er mittlerweile gute Verbindungen in die dunkleren Seiten des Internets, wo entsprechende Daten gehandelt werden.

Mit seiner Website Have I Been Pwned (HIBP) betreibt Troy Hunt den weltweit führenden Dienst zur Überprüfung von Onlinekonten in Hinsicht auf Datenlecks. Die Regierungen von Australien, dem Vereinigten Königreich und Spanien nutzen den Service, um Mailadressen ihrer offiziellen Domains auf Sicherheitsvorfälle zu überprüfen. Hinzu kommen Millionen von Einzelnutzern, die sich per Mail von dem Dienst informieren lassen, wenn Hunt ihre Adresse in einem Datenleck ausfindig macht. Alleine nach seiner Analyse der „Collection #1“ musste Hunt nach eigenen Angaben knapp 768.000 E-Mails an die Abonnenten seines Warndienstes verschicken.

Mehrere Onlinedienste wie das Multiplayer-Spiel EVE Online und der australische Handelsriese Kogan betteten HIBP direkt in ihren Anmeldeprozess ein. Auch der Passwortmanager 1Password nutzt das API von Hunts Dienst, um Nutzer vor kompromittierten Passwörtern zu warnen.

Der Australier scheint seine Sammlung an Zugangsdaten gewissenhaft und transparent zu verwalten. Versuche, ihn unter Vorwänden dazu zu verleiten, die Passwörter zu bestimmten Mailkonten oder gar Teile seines Datenfundus herauszugeben, lehnt er konsequent ab.

Einen ähnlichen Service bietet in Deutschland das in Potsdam ansässige Hasso-Plattner-Institut (HPI) an. Nachdem Hunt mit der Collection #1 vorgelegt hatte, war man dort dem Australier sogar bei der Prüfung der Collection #2 bis #5 einige Tage voraus.

Die Collections #1 bis #5

Da wir die kurz vor Redaktionsschluss aufgetauchten fast 700 GByte an Daten nur stichprobenartig einsehen konnten, wissen wir noch nicht, woher die riesigen Sammlungen stammen. Die Informationen, die Hunt preisgibt, deuten darauf hin, dass ein oder mehrere Hacker die Sammlungen aus Datensätzen verschiedener Hacks zusammengetragen haben, darunter altbekannte, aber auch neue. Eine Verzeichnisauflistung erlaubt ein paar Rückschlüsse auf mögliche Quellen. Offenbar wurde der Datenschatz zusammengetragen, um sogenanntes Credential Stuffing im großen Stil zu ermöglichen.

Bei manchen Angriffen versucht der Hacker gezielt in ein Onlinekonto des Opfers einzudringen. Oft kennt er den Anmeldenamen (meist eine Mailadresse) seines Ziels und versucht, das dazugehörige Passwort zu erraten – notfalls per Brute-Force-Methode, bei der Wörterbücher sowie weitere Zeichenkombinationen durchprobiert werden. Beim Credential Stuffing ist es dem Angreifer jedoch relativ egal, welches Konto er knackt. Er will nur irgendeinen Zugang zum System erlangen – je mehr desto besser. Später kann er diese Zugänge dann meistbietend verkaufen. Dazu bedient er sich Listen mit Mailadressen und zugehörigen Passwörtern, die er bei einem anderen Webdienst abgegriffen oder im Darknet erworben hat. Mit diesen füttert er dann automatisch die Anmeldemasken der Zielwebseite, bis er Zugang erhält.

Credential Stuffing hat deswegen Erfolg, weil viele Webnutzer bei sehr vielen Onlinediensten ein und denselben Anmeldenamen verwenden; meistens eine Mailadresse. Und da viele Anwender auch ihre Passwörter bei mehreren Diensten wiederverwenden, kann man mit den Daten aus einem Servereinbruch wiederum bei anderen Servern einsteigen.

Credential-Stuffing-Listen wie die „Collections #1 bis #5“ werden in einschlägigen Untergrundforen oft als Abfallprodukt von Hackerangriffen weiterverkauft. Hat ein Hacker einen Dienst geknackt und dessen Passwortdatenbank mitgehen lassen, bedient er sich zuerst am Datensatz. Eventuell bricht er in einzelne Konten ein, die besonders viel wert sind oder klaut im großen Stil Zahlungsdaten. Wenn er mit den gesammelten Geheimnissen fertig ist, verkauft er sie weiter. So wandern solche Daten durch viele Hände, bis sie zuletzt in solchen Credential-Stuffing-Listen zur Resteverwertung landen. Verlangten Anbieter für die „Collection #1“ zunächst noch knapp 50 Dollar, so war das komplette 5er-Paket kurz vor Redaktionsschluss sogar kostenlos verfügbar.

Unsere eigenen Stichproben deuten darauf hin, dass die Daten teilweise aus älteren Datenlecks stammen. Mehrere Betreiber von Online-Diensten, die in der von Hunt veröffentlichten Verzeichnisstruktur auftauchen, bestätigten uns, dass sie in der Vergangenheit Opfer von Datenlecks wurden. Eine Quelle nannte uns sogar einen bisher unveröffentlichten Hackerangriff – allerdings nur unter der Bedingung, dass wir weder ihren Namen noch den des betroffenen Webdienst veröffentlichen. Demnach deutet alles darauf hin, dass die Daten authentisch sind und dass Hunt sie, wie angegeben, nach Hinweisen in einschlägigen Foren entdeckte.

Der Verzeichnisliste nach stammen die Daten aus allen Ecken der Welt. Wer auch immer sie zusammengesucht hat, scheint nicht besonders wählerisch gewesen zu sein und hatte es wohl nur auf eine möglichst große Gesamtzahl abgesehen. Es handelt sich hauptsächlich um kleinere Webseiten mit typischerweise zehntausenden bis hunderttausenden Accounts. Millionenlecks, wie sie Hunt sonst beschäftigen, sind nur vereinzelt dabei. Wie die Angriffe stattgefunden haben, mit denen die unbekannten Hacker die Daten erbeuteten, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammen sie aus unterschiedlichen Quellen.

Schutz vor Account-Klau

Wer wissen will, ob seine eigenen Onlinekonten in einem der Datensätze zu finden sind, die Hunt verwaltet, kann HaveIBeenPwned.com aufsuchen und dort seine Mailadressen prüfen. Zusätzlich sollte man auch den Identity Leak Checker des deutschen HPI unter sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/ nutzen. Ist eine Adresse gelistet, sollte man zugehörige Account-Passwörter auf jeden Fall ändern – und zwar überall, wo man sie verwendet hat. Denn man muss davon ausgehen, dass die Adresse und das Passwort nun bei Hackern in Listen und Wörterbüchern für Brute-Force-Angriffe und Credential Stuffing zu finden ist. Das macht dazugehörige Onlinekonten zur leichten Beute von Kriminellen.

Beim australischen HIBP findet man auch den Dienst Pwned Passwords. Hier kann man ein Passwort eingeben und prüfen lassen, ob und wie oft es in Hunts Datenschatz vorkommt und damit höchstwahrscheinlich auch Kriminellen geläufig ist. Hunt gibt sich alle Mühe, das eingegebene Passwort zu schützen. Er überträgt es nicht im Klartext an seine Server, sondern prüft nur die ersten fünf Ziffern der Passwort-Hashes. Zurück kommt eine Liste mit Hashes aus der Datenbank, die lokal im Browser nach dem vollständigen Hash durchsucht wird.

Diese partielle Hash-Prüfung bietet bereits eine sehr hohe Sicherheit. Wem trotz allem aber selbst die Übermittlung von lediglich einem kleinen Teil der Hash-Werte unsicher vorkommt – egal wie gut der Ruf des Australiers ist –, kann die nötigen Hash-Dateien (11 GByte) auch über Hunts Webseite herunterladen und seine Passwörter offline testen. Hunts Dienst kann übrigens nicht prüfen, ob ein Passwort in einem bestimmten Datenleck vorkommt, sondern nur, ob irgendjemand es mal auf einer Seite verwendet hat, die gehackt wurde und deren Daten in Hunts Hände gelangten.

 
 

Betrüger versuchen mit falschen Polizei-Mails Computer mit Trojanern zu infizieren

01 Dez

In der Romandie haben angebliche E-Mails der Waadtländer Kantonspolizei in der Bevölkerung Verunsicherung ausgelöst. Ziel der Betrüger ist es, mit dem E-Banking-Trojaner «Retefe» Computer zu infizieren.

Seit dem Morgen seien mehr als 80 Anrufe von Personen eingegangen, die eine solche E-Mail erhalten haben, teilte die Kantonspolizei Waadt am Montagnachmittag mit. Sie rief Betroffene dazu auf, Anhänge keinesfalls zu öffnen und die E-Mails zu löschen.

Die Polizei weist zudem daraufhin, dass sie Bussen nicht per E-Mail verschickt. Für solche Angelegenheiten würden Briefe verschickt. Auch in anderen Kantonen sind in letzter Zeit vermehrt Hacker-E-Mails aufgetaucht.

 
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WLAN-Sicherheitslücke KRACK: Antworten auf die wichtigsten Fragen

19 Okt

Die bislang als sicher geltende WPA2-Verschlüsselung wurde von Forschern geknackt. Angreifer können über die Sicherheitslücke „KRACK“ nun nahezu jedes WLAN auf der Welt hacken. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät zur Vorsicht. Wer ist betroffen? Wie könnt ihr euch schützen? Hilft ein Wechsel des WLAN-Passworts? Netzwelt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Das WPA2-Protokoll der WLAN-Router galt bislang als sicher. Doch jetzt wurde es laut der Webseite Ars Technica von Forschern der belgischen Universität KU Leuven geknackt. Über eine „Key Reinstallation Attack“ (KRACK) können Angreifer sich den Forschern zufolge in ein Netzwerk einklinken und alle unverschlüsselten Datenübertragungen mitschneiden. Die Sicherheitslücke wird nach der Angriffsmethode nun KRACK genannt.

Was bedeutet dies für Nutzer? Netzwelt beantwortet nachfolgend die wichtigsten Fragen.
Welche Geräte sind betroffen?

Da jedes Gerät mit einer WLAN-Komponente betroffen ist, sind sowohl Windows- als auch Android-, iOS-, Mac- und Linux-Nutzer von der Sicherheitslücke betroffen. Größtenteils gefährdet sei von der Schwachstelle aber nicht private Nutzer, sondern eher Firmennetzwerke, in denen geheime Informationen verschickt werden, erklärt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer Pressemeldung.

Die Sicherheitsexperten von F-Secure warnen zudem vor Panikmache. Bislang gibt es keine Tools, die ein einfaches Ausnutzen der Sicherheitslücke ermöglichen. Angreifer müssen also viel technisches Know-How mitbringen. Zudem muss der Angreifer innerhalb der WLAN-Reichweite des jeweiligen Gerätes stehen.
Muss ich mein WLAN-Passwort ändern?

Ein Wechsel des WLAN-Passwortes schützt euch den Experten von F-Secure zufolge in diesem Fall nicht.
Wie kann ich mich dann schützen?

Abhilfe können nur die Hersteller mit einem Patch für die betroffenen Geräte schaffen. Microsoft hat die Schwachstelle laut dem US-Technikmagazin The Verge mit dem Oktober-Patchday für alle unterstützten Windows-Geräte geschlossen. Auch Apple hat ein Update in Arbeit und es wird in den kommenden Tagen ausgerollt.

Laut The Verge wird es bei Android- und Linux-Geräten am längsten dauern, bis irgendwelche Updates eintreffen und diese sind am schlimmsten betroffen. Google will Sicherheitsupdates mit dem November-Sicherheitspatch in den kommenden Wochen veröffentlichen. Wann diese dann auch von anderen Herstellern übernommen und ausgerollt werden, ist fraglich. Sicherheitsforscher kritisieren, dass über 40 Prozent aller Android-Geräte schwer betroffen sind und das Aktualisierungen auf sich warten lassen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein eigenes WLAN bis zum Update wie ein öffentliches WLAN nutzen. Online-Banking oder das Verschicken von anderen sensiblen Daten sollte über einen VPN, oder über eine LAN-Verbindung erfolgen.

Quelle: https://www.netzwelt.de/wlan/162541-wlan-sicherheitsluecke-krack-antworten-wichtigsten-fragen.html

 
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Betrug in Kassel: Handys entpuppten sich als Fliesen

14 Sep

Kassel. Zwei junge Männer, die bei einem Geschäft auf der Straße das große Schnäppchen wähnten, saßen einem Betrüger auf.

Statt der vereinbarten Smartphones packten sie zwei Fliesen aus. Als sie den Schwindel bemerkten, war der Verkäufer mit 400 Euro bereits weitergezogen.

Nun suchen die Ermittler des Betrugskommissariats einen etwa 40-jährigen, 1,70 Meter großen und molligen Mann, der als Südländer beschrieben wird. Die Polizei warnt indes vor solchen Straßengeschäften. Wer nicht einem Betrüger auf den Leim geht, kann sich auch wegen Hehlerei strafbar machen, da nicht selten gestohlene Waren angeboten werden.

Ob in diesem Fall die Smartphones, ein Samsung Galaxy S 8 und ein iPhone 7, aus einem Diebstahl stammen, ist bislang unklar, so Polizeisprecher Torsten Werner. Fest steht, dass der Unbekannte die beiden Smartphones für 400 Euro einem 25-Jährigen aus Kassel auf dem Gehweg der Werner-Hilpert-Straße anbot. Da das Angebot verlockend war, sagte der junge Mann gleich einem 28 Jahre alten Freund Bescheid, der ebenfalls interessiert war.

Man einigte sich und der Unbekannte steckte zunächst die Handys mit den Kaufverträgen in eine goldfarbene Tasche und dann in seine Jacke. Bei der Übergabe des Geldes holte der Mann die vermeintlich selbe Tasche hervor, übergab sie und machte sich mit einem schwarzen Renault Clio aus dem Staub. Als die jungen Männer ihren Kauf prüften, fanden sie zwei Fliesen.

 
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Facebook Messenger: Malware via SVG

22 Nov

Vorsicht bei Dateianhängen in Facebooks Chat: Gekaperte Accounts versenden Schadsoftware – neuerdings in Form einer SVG-Grafik.

Angreifer versuchen derzeit erneut, via Facebook Malware zu verbreiten. Über gekaperte Rechner oder Facebook-Accounts schicken sie Freunden des Opfers per Messenger kommentarlos Dateien, die den Empfänger zu einer verseuchten Webseite lotsen sollen. Neu ist dabei, dass es sich nicht etwa um ein Zip-Archiv handelt, sondern um eine SVG-Grafik – ein von Facebook bislang als harmlos erachtetes Dateiformat, welches die Sicherheitsfilter passieren lassen.

Die Grafik enthält jedoch ein JavaScript, das sich alle Mühe gibt, sein Vorhaben zu verschleiern. Über komplexe String-Operationen in zwei Durchläufen setzt es letztlich `top.location.href`, also die Adresse des aktuellen Reiters, und leitet somit den Nutzer weiter. Ein uns vorliegendes Skript steuerte http://mourid.com/php/trust.php an, von wo es in mehreren Stationen weiterging.

Die eigentlichen Zielserver unter kerman.pw waren bereits nicht mehr erreichbar. Nach Informationen des Sicherheitsforschers Bart Blaze sollte der Browser dort einen YouTube-Klon vorfinden. Dort forderte ein Pop-up zur Installation eines zusätzlichen Codecs auf – bei dem es sich in Wahrheit um Malware in Form einer Chrome-Erweiterung handelt, den Downloader Nemucod. Dieser installiert dann weitere Schadware wie die berüchtigte Ransom-Ware Locky. (jk)

 

Erfahrungen: Bitcoin.de gänzlich für kleinere Beträge ungeeignet

14 Nov

Ab und an nutze ich Bitcoin.de wenn ich etwas über Bitcoins in Ebay Kleinanzeigen verkauft habe. Ich habe bemerkt sobald ich meine Bitcoins einlösen möchte das ich kaum Angebote in dem Marktplatz finde die unter 0.1 Bitcoins laufen. Das bedeutet sobald ich Geld auf mein Konto überweisen möchten also von Bitcoin in Euro das in mindestens 0.1 BTC Bestand brauche ansonsten verliere ich oftmals fast 20%. Wenn man dann noch Fidor Bank nutzt dann erhöht sich der Verlust zusammen auf fast 25%

 
 

Das Problem der gefälschten Markenshops im Internet

20 Mai

In gefälschten Online-Shops locken Betrüger mit Schnäppchenpreisen. Die Ware wird per Vorkasse gezahlt und kommt nie. Die sogenannten Fake-Shops sind ein zunehmendes Problem im Internet.

Diesmal hat es Vorwerk erwischt. Das Wuppertaler Familienunternehmen warnt auf seiner Website gleich vor elf Online-Shops mit Internetadressen wie „vorwerk-Thermomix-gmbh.com“.

Es seien „Fake-Shops“, mit denen Internetpiraten versuchen, den guten Ruf des Unternehmens zu nutzen, um Verbraucher um ihr Geld zu betrügen. So heißt es bei Vorwerk.

Die Masche ist einfach: Einer der größten Verkaufsschlager von Vorwerk, die Edel-Küchenmaschine Thermomix mit einem regulären Verkaufspreis von 1199 Euro, wird auf den Seiten der Betrüger – gegen Vorkasse – ein paar hundert Euro billiger angeboten. Doch wer zahlt, bekommt weder das versprochene Produkt noch sieht er sein Geld wieder.
Die Fälscher werden immer mehr

Doch ist dies beileibe kein Einzelfall. „Es ist ein zunehmendes Problem“, sagt Peter Gretenkord vom Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM). Die Betrüger profitierten von der wachsenden Selbstverständlichkeit des Online-Einkaufs. „Wenn man einen ‚Fake-Shop‘ schließt, macht der Nächste auf“, berichtet Gretenkord. Ohnehin sei das Abschalten der Internetseiten „nicht so einfach wie man sich das wünschen würde“. Schließlich stünden die Server oft im Ausland.

Die „Watchlist Internet“ des österreichischen Internet Ombudsmanns listet inzwischen über 300 betrügerische Online-Läden auf. Häufig geht es um Elektroartikel. Doch gibt es auch „Fake-Shops“ für Kaffeemaschinen oder für Muskelaufbaupräparate und sogar für falsche Internet-Apotheken. „Sie sind teilweise Kopien real existierender Websites, wirken daher seriös und lassen beim Käufer selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen“, hießt es bei der deutschen Polizei zum Thema.

Auch im Fall Vorwerk bedienten sich die Betrüger dreist auf der Internetseite des Familienunternehmens und kopierten Firmenlogo, Markenzeichen und sogar das Impressum. Vorwerk hat inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gestellt. Die meisten der Internet-Seiten sind nicht mehr zu erreichen.

Doch ob die Straftäter zu ermitteln sind, ist zweifelhaft. Die Domains der „Fake-Shops“ wurden nach Angaben von Vorwerk allesamt unter Nutzung eines Anonymisierungsdienstes angemeldet.
Meist bleiben die Täter unerkannt

„Die Ermittlungen in der Anonymität des Internets stellen oft unlösbare Herausforderungen dar“, weiß die Göttinger Schwerpunkstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Internetkriminalität.

Zwar konnten die Spezialfahnder im vergangenen Jahr zwei Berliner Betrüger fassen, die im Internet Kaffeevollautomaten, Elektronikartikel, Motorroller, Spielkonsolen und Smartphones scheinbar zu konkurrenzlos günstigen Preisen anboten, Geld kassierten, aber nie lieferten. Doch mussten die Behörden gleichzeitig einräumen, dass in etlichen anderen ähnlich gelagerten Fällen die Täter unbekannt geblieben seien.

Umso wichtiger ist es, dass die Verbraucher selbst beim Online-Einkauf vorsichtig sind. Experten raten, sich bei Shops, die man zum ersten Mal nutzt, vor dem Kauf über den Anbieter zu informieren, bei sehr günstigen Preisen skeptisch zu sein und möglichst keine Waren im Voraus per Banküberweisung oder über Bargeldtransferdienste zu bezahlen.

 
 

Angeblich nur bei „Pädophilie“: Google verteidigt aktive Gmail-Überwachung

05 Aug

Dass Google für Werbezwecke sowie der Verfeinerung der dort angezeigten Inhalte die E-Mails auf Gmail scannt, ist bekannt und kann auch angepasst bzw. deaktiviert werden. Gestern kam heraus, dass auch strafrechtlich Relevantes erfasst wird, nämlich (und ausschließlich) kinderpornografisches Material: Google hat nämlich der US-amerikanischen Kinderschutzorganisation National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) Informationen übermittelt, die zur Verhaftung eines Pädophilen geführt haben.

Das hat eine Debatte ausgelöst, ob Überwachung seitens des Betreibers eines Webdienstes in solchen Fällen legitim sein kann oder ob so etwas per se zu unterlassen sei. Der Suchmaschinenbetreiber verteidigte das Vorgehen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und erläuterte seine Sichtweise noch einmal genauer.

Google: Keine Toleranz für Kindesmissbrauch
In einer E-Mail an AFP schreibt das Unternehmen aus Kalifornien, dass man es wie alle anderen Internet-Unternehmen „unglücklicherweise“ mit Kindesmissbrauch zu tun bekommt: „Das ist auch der Grund, warum wir aktiv illegale Bilder aus unseren Diensten – Suche sowie Gmail – entfernen und solchen Missbrauch unverzüglich an das NCMEC melden.“

Sobald derartiges Material entdeckt wird, bekommt jedes einzelne Bild einen „digitalen Fingerabdruck“, dadurch lassen sich solche Fotos nachverfolgen, erklärt Google, allerdings ohne Details zu diesem Prozess zu nennen.

Man betont aber auch: „Es ist wichtig, daran zu denken, dass wir diese Technologie ausschließlich zur Identifizierung von Kindesmissbrauchsbildern verwenden und nicht bei allen anderen strafrechtlich relevanten Aktivitäten.“ Als Beispiel nennt man einen Einbruch, dieser kann auch weiterhin „gefahrlos“ über Gmail geplant werden. Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Redesign Google

 
 

Hacker sperren Nutzer aus Apple-Geräten aus und verlangen Lösegeld

29 Mai

In Apples Support-Forum berichten Nutzer von einem Angriff auf ihre iPhones, iPads und Macs, bei dem die Geräte gesperrt werden. Die unbekannten Hacker drohen damit, alle gespeicherten Daten zu löschen, sollten ihre Opfer nicht ein Lösegeld von 100 Dollar bezahlen. Die meisten Betroffenen sind aus Australien, aber auch in Neuseeland wurde der Angriff beobachtet.

Eröffnet hat den inzwischen 15 Seiten langen Foreneintrag der aus Melbourne stammende User “veritylikestea”. Ihm zufolge wurde sein iPad während der Nutzung plötzlich gesperrt. Als er sein iPhone überprüfte, bekam er eine Nachricht zu sehen, dass sein Gerät von “Oleg Pliss” gehackt wurde und er 100 Dollar auf ein PayPal-Konto zahlen solle, um wieder Zugriff zu erhalten.

Eine Reihe anderer Nutzer beschreiben im Forum dasselbe Problem auf verschiedenen Apple-Geräten, das sie zum Ändern ihres iCloud-Passworts zwang. Viele berichten davon, dass sie gegen 4.30 Uhr morgens durch einen Benachrichtigungston ihres Geräts geweckt wurden, das besagte Nachricht anzeigte.

“Mein iPad hat mich um 4.30 Uhr geweckt mit der Nachricht ‘Dein Gerät wurde von Oleg Pliss gehackt’ und einem Sound – ich dachte, es war der Wecker”, schreibt etwa “deskotat”. “Ich habe mich dann an meinem Powerbook angemeldet – aber als Gastnutzer – Gottseidank. Auch hier die Nachricht, dass ich gehackt wurde und mich nicht abmelden kann, ohne dass alle Daten dieses Nutzers gelöscht werden. Weil es außer ein paar überflüssigen Dateien nichts gab, habe ich mich abgemeldet. Und der Gastnutzerzugang wurde daraufhin gelöscht. Dann habe ich mich an meinem (passwortgeschützten) Desktop angemeldet, keine Hacking-Nachricht. Habe dann mein Apple-ID-Passwort geändert.”

Die australischen Telekomanbieter Optus und Vodafone haben nach eigenen Angaben keine offiziellen Beschwerden zu dem Problem erhalten. Ein Optus-Sprecher erklärte: “Falls Kunden Fragen zu ihrem Apple-Gerät haben, sollten sie direkt mit Apple sprechen.” Ähnlich forderte auch Vodafone besorgte Kunden auf, sich direkt an Apple zu wenden, “weil es selbst am besten Kommentare zu seinen Diensten abgeben kann”. Telstra ließ durch einen Sprecher verlauten: “Wir haben Kenntnis von den Berichten und haben die Sache an Apple weitergeleitet. In der Zwischenzeit sollten Kunden, die Hilfe brauchen, Apple Care kontaktieren.”

Wahrscheinlich haben die Hacker Zugriff auf die Apple-ID-Anmeldedaten der betroffenen Nutzer erlangt. Damit konnten sie über den “Find My iPhone”-Service in Apples iCloud eine Passwortabfrage auf den Geräten einrichten und deren Besitzer somit aussperren. Dadurch können diese nicht mehr auf ihr Gerät zuzugreifen oder es zurückzusetzen. Zuvor durch ein Passwort geschützte Geräte sollen sich jedoch mittels eines Backups via iTunes wiederherstellen lassen. Eine detaillierte Anleitung liefert der Forennutzer “georz”.