Anonyme Domains, anonym Webspace, Abmahnungen, USA, Türkei, Whois Privacy Service, Whois Protection
24 Jul
![]()
![]()
Der niederländische Webhoster Euroaccess muss das Torrentportal Torrent.to vom Netz nehmen und die persönlichen Daten der Administratoren der Website herausgeben. Das hat laut Mitteilung der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ein Gericht in Amsterdam vergangene Woche per einstweiliger Verfügung entschieden. Zudem habe der Hosting-Anbieter Leaseweb bereits zwei weitere Seiten mit Links zu Torrentdateien deutschsprachiger Film- und TV-Serien heruntergefahren. Ein weiterer niederländischer Webhoster habe eine Streaming-Site mit illegal eingestellten Filmen abgeschaltet.
Da Torrent.to vorrangig für deutschsprachige Nutzer ausgelegt sei, sieht die GVU Indizien, dass das Portal von Deutschen betrieben wird. Sie hat nach eigenen Angaben ein Strafverfahren initiiert und wird dabei von der niederländischen Schwesterorganisation Bescherming Rechten Entertainment Industrie Nederland (BREIN) unterstützt. Da Euroaccess “wenig kooperativ” gewesen sei, habe BREIN den Webhoster abgemahnt und so ein zivilrechtliches Verfahren gegen das Unternehmen eingeleitet.
Euroaccess muss innerhalb von 24 Stunden nach Zustellung der Verfügung Torrent.to vom Netz nehmen sowie innerhalb von zwei Tagen die Namen und Adressen der Betreiber des Torrent-Portals an BREIN übergeben, heißt es in einer Mitteilung. Sollte der Webhoster dem nicht nachkommen, müsse er pro Tag mehrere tausend Euro zahlen, bis hin zu einer Gesamtstrafe von 500.000 Euro. Außerdem muss Euroaccess die Kosten des Rechtsstreits übernehmen.
Der Amsterdamer Richter habe argumentiert, Euroaccess ermögliche durch seine Rolle als Webhost “strukturelle Urheberrechtsverletzungen”. Das Unternehmen trage “eine eigene Verantwortung”. Die rechtswidrige Art der Seite müsse für den Webhoster klar gewesen sein, auch da ihn GVU und BREIN darauf hingewiesen hätten. Jan Scharringhausen, Leiter der GVU-Rechtsabteilung, hofft, dass nun die Verantwortlichen von Torrent.to zur Verantwortung gezogen werden können. Die GVU will gemeinsam mit BREIN auch alle verbleibenden Portalseiten in den Niederlanden angehen, beispielsweise Kino.to.
3 Kommentare for "Webhoster muss Torrent-Portal Torrent.to deaktivieren"
Dann ist es sehr gut dass man bei http://www.mediaon.org mit nur einer emailadresse bestellen kann. somit können die auch keine daten rausgeben und in der türkei ist man eh auf der sicheren seite. ich war letztes jahr im urlaub und das ist genauso wie auf der homepage beschrieben ein elldorado an gefälschen artikeln die man einfach in jedem laden kaufen kann. sei es rolex oder breitling imitate bis zu markenklamotten. was mich verwundert hat das man bei autohändllern kein gefälschtes mercedes benz kaufen kann
bevor die türkischen behörden etwas gegen onlien recht unternehmen denke ich werden die erst mal im eigenen land aufräumen in den läden und strassen verkäufern bevor es überhaupt ans internet geht. das wird sicherlich noch jahre dauern bis die so weit sind. gleichzeitig wäre das auch ein enormer verlust für den staat was an steuer einnahmen flöten ginge da gerade in den touristen gegebenden es gang und gebe ist. ich war in istanbul da sind richtige farbriken in wirklich alles verkaufen. von nike schuhen für 10 euro bis marken leder jacken für ein zehntel des normalen laden preises.
ich habe mir eine geile goldkette gekauft für 600 eur natürlich eine echte. was in deutschland nicht unter 3k kostet. nächste jahr werde ich wieder in die türkei fliegen. die menschen sind sehr nett. Vielleicht liegt es an dem geld das ich dagelassen habe
aber ich bin zufrieden, früher bin ich immer nach spanien geflogen aber die preise sind wucher und die strände in der türkei besser.
Holland ist seit knapp 2 Jahren nicht mehr sicher. So nacheinander merken es auch die Letzten. Meine Empfehlung Russland oder Türkei für Warez.
irgendwann wird es wohl nirgendwo sicher sein
Kommentar hinterlassen
You must be logged in to post a comment.