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Amazon Prime – Spart euch das

20 Dez

Ich habe seit Jahren schon Amazon Prime für den Versand von Prime Artikeln ist es gut. Für den Video Stream mit Amazon Prime sieht es da schon anders aus. Alles was ich Suche ist immer kostenpflichtig. Die eigenen Serien sind langweilig und alles andere was kostenlos zu sehen ist lohnt sich meistens nicht wirklich. Da ich parallel noch Netflix habe werde ich Amazon Prime kündigen. Für den Versand habe ich die letzten Wochen mal testweise direkt beim Versender auf deren Shop bestellt was meistens günstiger war oder den selben Preis hatte. Auch lohnt es sich für den Händler mehr wenn direkt beim Händler bestellt wird. Immerhin zahlen die Händler damit die Artikel bei Amazon angeboten werden dürfen immense Gebühren.

 
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Virtual Office von virtual-office.biz

20 Dez

Ich bin ja schon länger Kunde von Virtual Office FLAT und kann den Anbieter jedem weiter empfehlen der ein Virtual Office benötigt. Die Internetseite könnt ihr hier einsehen: www.virtual-office.biz

 
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Staatliche Hacker: immer öfter Aktivisten und Journalisten im Visier

28 Nov

Alleine zwischen Juli und September 2019, gab es laut Google über 12.000 Versuche von staatlichen Hackern, Konten vieler „Risiko“ Google Nutzer zu Hacken. Aktivisten, Journalisten, politische Entscheidungsträger und Politiker aus 149 Ländern sind betroffen. Am härtesten aber trifft es Google- Nutzer in den USA, Pakistan, Südkorea und Vietnam.

Die Threat Analysis Group (TAG) von Google, beobachtet über 270 teils von der Regierung unterstützte Hacker-Gruppen aus über 50 Ländern. Diese meist staatlichen Hacker-Gruppen verfolgen viele verschiedene Ziele. Angefangen beim Sammeln von Informationen oder dem Diebstahl von geistigem Eigentum. Aber auch die Bekämpfung von Dissidenten und Aktivisten oder Cyber-Angriffe und die Verbreitung koordinierter Desinformationen gehören mit zu ihren Aufgaben. Bei mehr als 90% der von Google gewarnten Nutzern wurde versucht, mittels E-Mail Phishing-Informationen bzw. Zugang zu ihren Google-Konten zu erhalten.

Bereits seit 2012 versucht Google, seine Nutzer aktiv vor Bedrohungen durch Hacker bzw. staatlichen Hackern zu schützen. Big G. hat diesen Schutz in der Zwischenzeit immer weiter ausgebaut. Ende 2017 und Anfang 2018, wurde Googles „Advanced-Protection“ auf Google-Drive und YouTube ausgeweitet. Auch Administratoren von G Suite werden seit dem regelmäßig über Zwischenfälle informiert.

 
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Star-Hacker setzt $100.000 Bitcoin (BTC)-Kopfgeld auf diese Großkonzerne aus!

27 Nov

Der berühmte Hacker Phineas Fisher hat eine Belohnung von 100.000 US-Dollar in Kryptowährungen für diejenigen versprochen, die sich seinem Kampf gegen internationale Konzerne anschließen. Mögliche Ziele sind Ölfirmen oder Hersteller von Spionage-Software.

Fisher verspricht Mitstreitern $100.000 in Bitcoin (BTC)

Phineas Fisher hat in seinem neusten Manifest nun allen, die sich an seinem “Hacktivist Bug Hunting Program” beteiligen, Belohnungen von bis zu 100.000 US-Dollar versprochen, auszahlbar in Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder Monero (XMR).

Bei einem normalen “Bug Hunting Program” zahlen Konzerne Prämien an diejenigen, welche Fehler in ihrer Software aufdecken. Fisher dagegen will keine Bugs im Programmiercode, sondern im kapitalistischen System ans Licht bringen.

Legitime Ziele sind für ihn etwa südamerikanische Minen- und Viehzucht-Betreiber, der Ölkonzern Halliburton oder die Israelische NSO Group, ein Hersteller von Spionage-Software. Dabei sieht sich der berühmte Hacker nicht als Krimineller, sondern als Diener der Gesellschaft:

“Hacking zur Beschaffung und Verbreitung von Dokumenten von öffentlichem Interesse ist eine der besten Möglichkeiten für Hacker, ihre Fähigkeiten zum Nutzen der Gesellschaft einzusetzen.”

 
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Huawei-Schock: Kein Android

30 Aug

Im Zuge des Handelsembargos zwischen den USA und China war dem Hersteller Huawei zunächst eine 90-tägige Frist erteilt worden, in der man die Arbeit wie zuvor weiterführen durfte; diese Frist wurde am 19. August um weitere drei Monate verlängert. Für Huawei schien es so, als könnte man trotz Medienrummel letztlich glimpflich aus der Angelegenheit herauskommen.So ging man bisher auch davon aus, dass das für den September anberaumte neue High-End-Phone Huawei Mate 30 (Pro) mit dem lizensierten Android-OS ausgestattet auf den Markt kommen würde.

Einem neuen Reuters-Bericht zufolge scheint es für den chinesischen Hersteller jedoch ein schwerwiegendes Problem zu geben: Demnach erklärte ein Google-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur, dass die Android-Lizenzierung zwar für bereits auf den Markt gebrachte Huawei-Smartphones gelte; bei Handys, die erst noch auf den Markt kommen werden, wäre eine Ausstattung mit lizensiertem Android im Zuge des Handelsembargos jedoch nicht möglich.Im Klartext hieße das: Sollte Huawei das Mate 30 und das Mate 30 Pro wirklich wie berichtet am 18. September in München vorstellen, könnte das Gerät nicht mit Google-Diensten wie Google Maps oder dem Google Play Store ausgestattet sein.

Dies könnte für den Konzern schwerwiegende Folgen haben: Experten wie der unabhängige Analyst Richard Windsor prophezeien, dass „niemand die neuen Geräte kaufe werde, wenn die Google-Services weder vorinstalliert sind noch unterstützt werden. Bereits der ursprüngliche Handels-Bann hatte für Huawei negative Auswirkungen auf die Verkaufszahlen (außerhalb Chinas): Statt 24,9 Prozent im ersten Vierteljahr 2019 waren es im zweiten nur noch 19,3 Prozent Marktanteil in Europa, wie Reuters auf Basis von Counterpoint-Research-Zahlen zeigt.Noch in der vergangenen Woche klangen Huawei-Offizielle hinsichtlich der Zukunft von Android auf Huawei-Smartphones deutlich positiver: Der Senior Vize-Präsident Vincent Pang ließ während eines Journalisten-Termins wissen, dass „die neuen Huawei-Phones mit Android laufen werden“, schließlich wolle man „einen Standard, ein System, eine Technologie“ für die Huawei-Handys beibehalten.

Huawei hätte im Zweifel die Möglichkeit, eine Open-Source-Variante von Android ohne Google-Lizenz anzubieten oder aber das frisch vorgestellte eigene Betriebssystem HarmonyOS auf die Smartphones zu bringen. In der Branche bestehen allerdings Zweifel, ob das System zum einen überhaupt nutzungsbereit ist. In der Vergangenheit kamen sogar Berichte auf, wonach HarmonyOS überhaupt nicht für Smartphones, sondern exklusiv für „Internet-of-Things“-Geräte geplant sei.Die Situation rund um Huawei, Google und den Handelsstreit zwischen den USA und China bleibt also auch Monate nach den ersten Berichten für alle Beobachter äußerst undurchsichtig und verwirrend. Auf Nachfrage von CHIP verwies eine Huawei-Sprecherin auf das Statement eines Kollegen aus den USA: „Huawei wird weiterhin Android und dessen Ökosystem nutzen, sofern die US-Regierung uns dies erlaubt. Andernfalls werden wir die Entwicklung unseres eigenen Betriebssystems und Ökosystems weiter vorantreiben.“

 
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„Koordinierte Attacke“: Hacker erpressen 23 Städte auf einen Schlag

27 Aug

Erpressungssoftware ist in den letzten Jahren zu einer der größten Probleme in der IT-Welt geworden. Die Schädlinge legen den Rechner lahm, verschlüsseln oft Dateien – und geben die Daten erst gegen Zahlung eines Lösegelds wieder frei. Nachdem immer häufiger auch wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Stadtverwaltungen zum Opfer solcher Attacken wurden, erreicht ein Angriff in Texas nun völlig neue Dimensionen: Gleich 23 Städte wurden dort gleichzeitig lahmgelegt.

Der Angriff begann am Freitagmorgen, berichtet die „New York Times“. Am Montag meldete das Texas Department of Information Resources, dass in 23 Städten in dem US-Bundesstaat wichtige Systeme von einem Erpressungs-Trojaner befallen wären. Demnach versuche man verzweifelt, die betroffenen Systeme wieder zum  Laufen zu bekommen. Bis Dienstagnachmittag sei das aber erst in einer der betroffenen Städte gelungen.

Wer steckt hinter der Attacke?

Wer genau hinter dem Angriff steckt, ist zur Zeit noch unklar. Eines sei aber sicher: Die Attacke gehe auf einen „einzelnen Aggressor“ (im Original „Threat Actor“) zurück, so die texanischen Behörden. Der Angriff sei koordiniert erfolgt, sind sich die Ermittler sicher. Ob es sich um einen einzelnen Hacker oder eine – womöglich staatlich geförderte – Gruppe handelt, wird nun auch unter Mithilfe der Bundespolizei FBI untersucht.

Details zum Ablauf des Angriffs gibt es aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht. Auch welche Teile der jeweiligen Stadtverwaltung genau betroffen sind, ist unklar. Scheinbar handelt es sich aber um einzelne Behörden. Die Städte sind nach Angaben der Behörden nicht völlig lahmgelegt, wie es etwa im Falle der US-Metropole Baltimore im Frühjahr der Fall war. Zudem handle es sich um kleinere Städte, die texanischen Metropolen seien nicht unter den Opfern. „Es handelt sich um eine Handvoll Gegenden, die betroffen sind“, erklärte ein Sprecher der texanischen Behörden. 

 
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Ransomware: Wenn Hacker es auf Ihr Geld abgesehen haben

15 Mrz

Bei nicht wenigen Cyber-Attacken erhoffen sich die Angreifer Geld – die Verbreitung von Ransomware ist dafür ein perfektes Beispiel. Was sich genau hinter der Bedrohung verbirgt und wie man sich professionell davor schützen kann, erklären wir im Blogartikel.

Der Begriff “Ransomware” setzt sich aus dem englischen Wort für Lösegeld “Ransom” und der in der IT gängigen Bezeichnung für Computerprogramme “Ware” zusammen. Ein Blick auf die Wortschöpfung lässt bereits darauf schließen, welches primäre Ziel mit Ransomware verfolgt wird: Mit Hilfe schädlicher Computeranwendungen soll von nichtsahnenden Nutzern Lösegeld erbeutet werden. Genauer gesagt schränkt Ransomware den Zugriff auf Daten und Computersysteme teilweise oder sogar komplett ein und nur durch Überweisung des geforderten Lösegelds kann der Zugriff wiederhergestellt werden. Letzten Endes ist Ransomware also nichts anderes als Erpressung – nur eben in digitaler Form.

Einem Report von Google zufolge sollen durch Ransomware allein vom ersten Quartal 2014 bis zum zweiten Quartal 2017 über 25 Millionen US-Dollar erbeutet worden sein. Wie eine Statistik des IT-Unternehmens SonicWall darlegt, war 2016 das Jahr der Ransomware mit 638 entsprechenden Attacken – Petya und anderen Erpressungstrojanern sei “Dank”.

Ransomware ist keine Neuheit

Welchen Schaden Ransomware anrichten kann, verdeutlicht ein aktuelles Beispiel aus dem US-Bundesstaat Georgia: Cyberkriminelle haben es dort mittels Ransomware geschafft, einen Großteil der öffentlichen Verwaltung des Jackson County zum Erliegen zu bringen. Das geforderte Lösegeld von 400.000 US-Dollar zahlten die Opfer bereitwillig – allerdings nur vor dem Hintergrund, dass ein langfristiger Ausfall bzw. der Wiederaufbau der Systeme genauso viel oder sogar mehr kosten könnte. Doch auch Erpressungstrojaner wie GoldenEye oder WannaCry haben in der Vergangenheit bereits gezeigt, welche Gefahr von Ransomware ausgehen kann.

Ransomware: Ein Begriff, zwei Varianten

Wie üblich bei der Verbreitung von Malware nutzt auch Ransomware menschliches und technisches Fehlverhalten gnadenlos aus – infizierte E-Mail-Anhänge, gefälschte Webseiten, Sicherheitslücken in Browsern oder Server-Schwachstellen sind nur einige Beispiele hierfür.

Sind Ihre Systeme erst einmal mit Ransomware infiziert, müssen Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf eines der folgenden beiden (Horror-)Szenarien gefasst machen:

Sind Ihre Systeme erst einmal mit Ransomware infiziert, müssen Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf eines der folgenden beiden (Horror-)Szenarien gefasst machen:

Szenario 1: Systeme werden blockiert

Die meisten Opfer dieser Art von Ransomware berichten von einem Hinweisfenster, das sich nicht mehr schließen lässt – auch nicht mit Hilfe des Task Managers (da dieser ebenfalls blockiert wird) – und das die Verwendung des Computersystems deutlich einschränkt. Über das Hinweisfenster werden die Betroffenen darüber informiert, dass sich die Systemblockade nur durch das Nachgehen einer Lösegeldforderung beseitigen ließe.

Szenario 2: Daten werden verschlüsselt.

Tritt dieses (in der Praxis deutlich verbreitetere) Ransomware-Szenario ein, findet unbemerkt eine Verschlüsselung der Daten auf dem infizierten System statt, wodurch ein Zugreifen nicht mehr möglich ist. Dabei können nicht nur die Daten auf der Festplatte in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern auch die, die sich auf verbundenen Speichern befinden, etwa in der Cloud oder auf Servern. Den Schlüssel, der zur Entschlüsselung der Dateien notwendig ist, händigen die Hacker nur im Tausch gegen das geforderte Lösegeld aus.

In vielen Fällen drohen die Cyberkriminellen damit, das System langfristig zu blockieren bzw. die verschlüsselten Daten zu löschen, sollte die Polizei hinzugezogen werden.

Maßnahmen gegen Ransomware

Damit es erst gar nicht dazu kommt, dass Ihre Systeme mit Ransomware infiziert werden, gibt das Anti-Ransomware-Projekt „No More Ransom“ einige praktische Tipps, denen wir so nur beipflichten können:

  • Regelmäßige Backups schützen Sie vor unerwarteten Datenverschlüsselungen bzw. -verlusten. Wichtig: Speichern Sie die erstellte Sicherungskopie unbedingt auf externen Medien (am besten einmal physisch und einmal virtuell) ab und trennen Sie diese danach von der Hardware – ansonsten könnte Ransomware auch darauf übergreifen.
  • Sorgen Sie mit automatischen Updates dafür, dass Ihre Betriebssysteme und Programme immer auf dem aktuellsten Stand sind.
  • Verwenden Sie eine professionelle Anti-Viren-Software. Die sogenannten heuristischen Funktionen, die heute normalerweise Standard bei Antivirenprogrammen sind, helfen bei der Erkennung von noch unbekannter Ransomware und sollten daher immer eingeschaltet bleiben.
  • Lassen Sie bei unbekannten und/oder verdächtigen E-Mails (oder anderen Online-Benachrichtigungen) Vorsicht walten, das heißt Anweisungen, Anhänge und Links sollten in solchen Fällen lieber ignoriert werden.
  • Sollten Sie Windows im Einsatz haben, ist es ratsam, die Option “Dateierweiterungen anzeigen” in den Windows-Einstellungen zu aktivieren, um dadurch potenzielle Ransomware schneller zu identifizieren. „No More Ransom“ warnt insbesondere vor Dateien mit den Erweiterungen “.exe”, “.vbs” und “.scr”.
  • Zusätzlich zu den genannten Präventionsmaßnahmen, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Mitarbeiterschulungen durchzuführen und im Allgemeinen das Bewusstsein für Cyber Security im Unternehmen zu erhöhen.

Für den Fall, dass Sie sich bereits Ransomware eingefangen haben und Ihre Daten verschlüsselt wurden, rät die schweizerische Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI zu folgender Vorgehensweise:

  • Trennen Sie das betroffene Gerät unverzüglich von allen Netzwerken – nur so können Sie verhindern, dass sich die Ransomware ausbreitet.
  • Installieren Sie im nächsten Schritt dann das System neu und ändern Sie danach alle Passwörter.
  • Jetzt können Sie – wenn vorhanden – die Backup-Daten wieder auf Ihre System zurückspielen. Wurde vorab keine Sicherungskopie erstellt, sollten Sie die verschlüsselten Daten dennoch behalten, da es für viele bekannte Ransomware bereits Gegenmittel gibt, etwa die Entschlüsselungs-Werkzeuge von No More Ransom.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei – auch wenn Sie die Cyberkriminellen davor warnen. Denn erst durch das Hinzuziehen der Behörden können weitergehende Schritte eingeleitet werden.
  • Überweisen Sie auf keinen Fall das geforderte Lösegeld. Zum einen bestärken Sie dadurch die Hacker darin, die Ransomware weiterhin zu verbreiten, zum anderen ist eine Bezahlung kein Garant dafür, dass Sie den Entschlüsselungs-Schlüssel wirklich erhalten.

Das bringt uns zu dem Schluss: Mit Ransomware ist definitiv nicht zu spaßen – schließlich geht es um die Zahlung hoher Geldbeträge. Doch nicht nur ein finanzieller Schaden muss gefürchtet werden, auch der Ruf Ihres Unternehmens ist in Gefahr, wenn zum Beispiel auch fremde Daten von der Ransomware betroffen sind. Mit den empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen können Sie die Wahrscheinlichkeit einer Ransomware-Infektion allerdings vergleichsweise gering halten.


 
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Der Hacker-Hunter

01 Feb

2,2 Milliarden Passwörter zu Onlinekonten sind im Netz aufgetaucht. Woher kommen die Daten und wer muss jetzt mit Angriffen auf seine digitale Identität rechnen? Der australische Sicherheitsforscher Troy Hunt hat Antworten darauf.

Nach dem Hackerangriff auf Adobe, der im Herbst 2013 bekannt wurde und mehr als 150 Millionen Onlinekunden des Softwareherstellers betraf, kam der australische Sicherheitsforscher Troy Hunt auf die Idee, einen Webdienst einzurichten, über die Betroffene herausfinden können, ob ihre Daten von so einem Hackerangriff betroffen sind. Heute ist Hunt der Hüter der Datenlecks schlechthin und wacht über Mailadressen und Passwörter von über sechs Milliarden Onlinekonten. Die Daten stammen aus über 250 verschiedenen Hackerangriffen.

Anfang Januar sorgte Hunt für weltweites Aufsehen, als er eine Sammlung an gehackten Onlinekonten mit über einer Milliarde Kombinationen aus Anmeldenamen und Passwörtern ausfindig machte und publikumswirksam in den Datenfundus seiner Webseite integrierte. Kurz nach der „Collection #1“ tauchten weitere Sammlungen „Collection #2 bis #5“ auf. Die fast 700 GByte großen Dateien umfassen Sammlungen von 2,2 Milliarden Onlinekonten, darunter Mailadressen und Passwörter – im Klartext oder als Hash-Werte.

Der Australier ist oft einer der ersten nichtkriminellen Hacker, der aus Angriffen auf Server stammende Daten zu Gesicht bekommt. Da er seit gut fünf Jahren solchen Passwortsammlungen hinterherrecherchiert, hat er mittlerweile gute Verbindungen in die dunkleren Seiten des Internets, wo entsprechende Daten gehandelt werden.

Mit seiner Website Have I Been Pwned (HIBP) betreibt Troy Hunt den weltweit führenden Dienst zur Überprüfung von Onlinekonten in Hinsicht auf Datenlecks. Die Regierungen von Australien, dem Vereinigten Königreich und Spanien nutzen den Service, um Mailadressen ihrer offiziellen Domains auf Sicherheitsvorfälle zu überprüfen. Hinzu kommen Millionen von Einzelnutzern, die sich per Mail von dem Dienst informieren lassen, wenn Hunt ihre Adresse in einem Datenleck ausfindig macht. Alleine nach seiner Analyse der „Collection #1“ musste Hunt nach eigenen Angaben knapp 768.000 E-Mails an die Abonnenten seines Warndienstes verschicken.

Mehrere Onlinedienste wie das Multiplayer-Spiel EVE Online und der australische Handelsriese Kogan betteten HIBP direkt in ihren Anmeldeprozess ein. Auch der Passwortmanager 1Password nutzt das API von Hunts Dienst, um Nutzer vor kompromittierten Passwörtern zu warnen.

Der Australier scheint seine Sammlung an Zugangsdaten gewissenhaft und transparent zu verwalten. Versuche, ihn unter Vorwänden dazu zu verleiten, die Passwörter zu bestimmten Mailkonten oder gar Teile seines Datenfundus herauszugeben, lehnt er konsequent ab.

Einen ähnlichen Service bietet in Deutschland das in Potsdam ansässige Hasso-Plattner-Institut (HPI) an. Nachdem Hunt mit der Collection #1 vorgelegt hatte, war man dort dem Australier sogar bei der Prüfung der Collection #2 bis #5 einige Tage voraus.

Die Collections #1 bis #5

Da wir die kurz vor Redaktionsschluss aufgetauchten fast 700 GByte an Daten nur stichprobenartig einsehen konnten, wissen wir noch nicht, woher die riesigen Sammlungen stammen. Die Informationen, die Hunt preisgibt, deuten darauf hin, dass ein oder mehrere Hacker die Sammlungen aus Datensätzen verschiedener Hacks zusammengetragen haben, darunter altbekannte, aber auch neue. Eine Verzeichnisauflistung erlaubt ein paar Rückschlüsse auf mögliche Quellen. Offenbar wurde der Datenschatz zusammengetragen, um sogenanntes Credential Stuffing im großen Stil zu ermöglichen.

Bei manchen Angriffen versucht der Hacker gezielt in ein Onlinekonto des Opfers einzudringen. Oft kennt er den Anmeldenamen (meist eine Mailadresse) seines Ziels und versucht, das dazugehörige Passwort zu erraten – notfalls per Brute-Force-Methode, bei der Wörterbücher sowie weitere Zeichenkombinationen durchprobiert werden. Beim Credential Stuffing ist es dem Angreifer jedoch relativ egal, welches Konto er knackt. Er will nur irgendeinen Zugang zum System erlangen – je mehr desto besser. Später kann er diese Zugänge dann meistbietend verkaufen. Dazu bedient er sich Listen mit Mailadressen und zugehörigen Passwörtern, die er bei einem anderen Webdienst abgegriffen oder im Darknet erworben hat. Mit diesen füttert er dann automatisch die Anmeldemasken der Zielwebseite, bis er Zugang erhält.

Credential Stuffing hat deswegen Erfolg, weil viele Webnutzer bei sehr vielen Onlinediensten ein und denselben Anmeldenamen verwenden; meistens eine Mailadresse. Und da viele Anwender auch ihre Passwörter bei mehreren Diensten wiederverwenden, kann man mit den Daten aus einem Servereinbruch wiederum bei anderen Servern einsteigen.

Credential-Stuffing-Listen wie die „Collections #1 bis #5“ werden in einschlägigen Untergrundforen oft als Abfallprodukt von Hackerangriffen weiterverkauft. Hat ein Hacker einen Dienst geknackt und dessen Passwortdatenbank mitgehen lassen, bedient er sich zuerst am Datensatz. Eventuell bricht er in einzelne Konten ein, die besonders viel wert sind oder klaut im großen Stil Zahlungsdaten. Wenn er mit den gesammelten Geheimnissen fertig ist, verkauft er sie weiter. So wandern solche Daten durch viele Hände, bis sie zuletzt in solchen Credential-Stuffing-Listen zur Resteverwertung landen. Verlangten Anbieter für die „Collection #1“ zunächst noch knapp 50 Dollar, so war das komplette 5er-Paket kurz vor Redaktionsschluss sogar kostenlos verfügbar.

Unsere eigenen Stichproben deuten darauf hin, dass die Daten teilweise aus älteren Datenlecks stammen. Mehrere Betreiber von Online-Diensten, die in der von Hunt veröffentlichten Verzeichnisstruktur auftauchen, bestätigten uns, dass sie in der Vergangenheit Opfer von Datenlecks wurden. Eine Quelle nannte uns sogar einen bisher unveröffentlichten Hackerangriff – allerdings nur unter der Bedingung, dass wir weder ihren Namen noch den des betroffenen Webdienst veröffentlichen. Demnach deutet alles darauf hin, dass die Daten authentisch sind und dass Hunt sie, wie angegeben, nach Hinweisen in einschlägigen Foren entdeckte.

Der Verzeichnisliste nach stammen die Daten aus allen Ecken der Welt. Wer auch immer sie zusammengesucht hat, scheint nicht besonders wählerisch gewesen zu sein und hatte es wohl nur auf eine möglichst große Gesamtzahl abgesehen. Es handelt sich hauptsächlich um kleinere Webseiten mit typischerweise zehntausenden bis hunderttausenden Accounts. Millionenlecks, wie sie Hunt sonst beschäftigen, sind nur vereinzelt dabei. Wie die Angriffe stattgefunden haben, mit denen die unbekannten Hacker die Daten erbeuteten, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammen sie aus unterschiedlichen Quellen.

Schutz vor Account-Klau

Wer wissen will, ob seine eigenen Onlinekonten in einem der Datensätze zu finden sind, die Hunt verwaltet, kann HaveIBeenPwned.com aufsuchen und dort seine Mailadressen prüfen. Zusätzlich sollte man auch den Identity Leak Checker des deutschen HPI unter sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/ nutzen. Ist eine Adresse gelistet, sollte man zugehörige Account-Passwörter auf jeden Fall ändern – und zwar überall, wo man sie verwendet hat. Denn man muss davon ausgehen, dass die Adresse und das Passwort nun bei Hackern in Listen und Wörterbüchern für Brute-Force-Angriffe und Credential Stuffing zu finden ist. Das macht dazugehörige Onlinekonten zur leichten Beute von Kriminellen.

Beim australischen HIBP findet man auch den Dienst Pwned Passwords. Hier kann man ein Passwort eingeben und prüfen lassen, ob und wie oft es in Hunts Datenschatz vorkommt und damit höchstwahrscheinlich auch Kriminellen geläufig ist. Hunt gibt sich alle Mühe, das eingegebene Passwort zu schützen. Er überträgt es nicht im Klartext an seine Server, sondern prüft nur die ersten fünf Ziffern der Passwort-Hashes. Zurück kommt eine Liste mit Hashes aus der Datenbank, die lokal im Browser nach dem vollständigen Hash durchsucht wird.

Diese partielle Hash-Prüfung bietet bereits eine sehr hohe Sicherheit. Wem trotz allem aber selbst die Übermittlung von lediglich einem kleinen Teil der Hash-Werte unsicher vorkommt – egal wie gut der Ruf des Australiers ist –, kann die nötigen Hash-Dateien (11 GByte) auch über Hunts Webseite herunterladen und seine Passwörter offline testen. Hunts Dienst kann übrigens nicht prüfen, ob ein Passwort in einem bestimmten Datenleck vorkommt, sondern nur, ob irgendjemand es mal auf einer Seite verwendet hat, die gehackt wurde und deren Daten in Hunts Hände gelangten.

 
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Betrüger versuchen mit falschen Polizei-Mails Computer mit Trojanern zu infizieren

01 Dez

In der Romandie haben angebliche E-Mails der Waadtländer Kantonspolizei in der Bevölkerung Verunsicherung ausgelöst. Ziel der Betrüger ist es, mit dem E-Banking-Trojaner «Retefe» Computer zu infizieren.

Seit dem Morgen seien mehr als 80 Anrufe von Personen eingegangen, die eine solche E-Mail erhalten haben, teilte die Kantonspolizei Waadt am Montagnachmittag mit. Sie rief Betroffene dazu auf, Anhänge keinesfalls zu öffnen und die E-Mails zu löschen.

Die Polizei weist zudem daraufhin, dass sie Bussen nicht per E-Mail verschickt. Für solche Angelegenheiten würden Briefe verschickt. Auch in anderen Kantonen sind in letzter Zeit vermehrt Hacker-E-Mails aufgetaucht.

 
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Verbraucherschützer wollen gegen YouTube vorgehen

10 Apr

Der Google-Tochter YouTube droht in den USA Ärger. Verbraucherschützer werfen dem Videoportal unerlaubtes Datensammeln vor – bei Kindern.

Kinder in den USA lieben es, Videos mit Kinderliedern auf YouTube zu schauen. Allein der Kinderkanal „ChuChu TV Nursery Rhymes & Kids Songs“ hat über 16 Millionen Abonnenten. Doch die Beliebtheit der YouTube-Kinderkanäle ist Verbraucherschützern in den USA ein Dorn im Auge. Mittlerweile haben sich 20 Gruppen zusammengetan, die Beschwerde gegen Google bei der Federal Trade Commission, der Bundeshandelskommission der USA, einreichen wollen. Ihr Vorwurf: Die Google-Tochter YouTube sammelt unerlaubt persönliche Daten von Kindern unter 13 Jahren und nutzt die Infos, um gezielt Werbung auszuspielen.

Verletzt YouTube Kinderschutz-Gesetz?

Nach Ansicht der Verbraucherschützer verletzt YouTube damit den „Children’s Online Privacy Protection Act“, ein US-Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Netz, berichtet die New York Times. Dem Gesetz zufolge dürfen Firmen persönliche Daten der Kinder nur mit Einwilligung der Eltern sammeln. Wird die Behörde gegen YouTube vorgehen? Tatsache ist, dass sich YouTube in seinen Geschäftsbedingungen mit den Hinweisen absichert, dass YouTube-Nutzer mindestens 13 Jahre alt sein müssen. In den Datenschutzrichtlinien beschreibt YouTube zudem, dass das Unternehmen Daten zum Gerät, zum Standort, zu Surfgewohnheiten, die Telefonnummer und mehr sammelt, um maßgeschneiderte Werbung und Dienste auszuspielen.

 
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